In den sich verändernden Städten, geprägt von Individualisierung und Entsolidarisierung, geht es auch für die Theater darum, Orte des gemeinsamen Sehens und Nachdenkens zu sein. Freunde und Förderer unterstützen die Arbeit des DT nicht nur materiell, sie sind auch ideelle Partner im Austausch über eine sehr konkret erfahrbare und neu zu gestaltende Welt.

Die Freunde und Förderer werden vom Theater zu Probenbesuchen eingeladen und treffen Schauspieler, Regisseure und Dramaturgen zum Informations- und Meinungsaustausch. Außerdem haben die Mitglieder unseres Vereins die Möglichkeit, ihre Karten bereits vier Tage vor dem regulären Vorverkauf zu bestellen. Wie wir als Verein das Theater unterstützen, erfahren Sie unter "Über uns".

Neuer Radio-Tatort mit Alexander Khuon

Alexander Khuon ist einmal mehr als Oberkommissar Alexander Polanski zu hören. Am 17. Juni präsentiert das RBB Kulturradio eine neue Folge der Reihe 'Radio Tatort': 'Du bist tot'. Die Physikerin Professorin Weißbach leitet am Berliner Institut für Nanotechnologie die Forschungsgruppe "Materialien der Zukunft". Sie entdeckt Materialien, die sich auch militärisch nutzen lassen. Von einem ihrer Geldgeber erhält Frau Professor eine Drohung, am nächsten Tag ist sie tot. Polanskis Ermittlungen in der Universität ergeben, dass Weißbach bei ihren Kollegen nicht  unumstritten war.

ARD Radio Tatort - Montag, 17. Juni 22.04 Uhr RBB Kulturradio

MV mit bewegender Lesung

Jahresmitgliederversammlung der DT Freunde am 29. Mai 2013 im Saal des Deutschen Theaters. Doch bevor ganz geschäftsmäßig der Vorstand seinen Bericht ablieferte, Dagmar Lipper als Kassenwart über die Finanzen Auskunft gab und der Intendant einen Ausblick auf die kommende Spielzeit, lasen Simone von Zglinicki und Daniel Hoevels aus den Briefen von Marie Winter, die die Jüdin von Berlin aus in der Zeit von 1938 bis 1942 an ihre Tochter Ilse geschrieben hat. Ilse Winter hatte Berlin bereits 1934 für immer verlassen und lebte in den Kriegsjahren in der Schweiz. Alle Versuche, ihre Mutter nachzuholen, blieben erfolglos. In der Nacht vom 6. zum 7. Mai 1942 misslingt die Flucht Marie Winters am Grenzzaun zur Schweiz. Sie wird von der Gestapo über Bregenz und Lindau nach Berlin zurück gebracht. Am 26. Juni 1942 verliert sich ihre Spur mit dem sechzehnten Transport "nach dem Osten".

Ihr Enkel, der Autor und Publizist Gabriel Heim, hat die Briefe im Nachlaß seiner Mutter gefunden und aus diesem Fund zusammen mit der Historikerin Beate Kosmala das Schicksal seiner Familie rekonstruiert und mit Bildern und Tonaufnahmen zu einem eindringlichen Zeugnis der Zeitgeschichte gestaltet. Am 23. September und am 9. November werden Simone von Zglinicki und Daniel Hoevels diese Lesung noch einmal präsentieren. Am 23. September um 19.30 Uhr in der Marienkirche am Alexanderplatz, am 9. November im Zeughauskino im Deutschen Historischen Museum. Der Eintritt ist frei.

Gabriel Heim
G. Heim - S. von Zglinicki - D. Hoevels

DT Freunde empfehlen

Natürlich können wir DT Freunde alle Inszenierungen und Vorstellungen am Deutschen Theater empfehlen, wenn es auch immer wieder unterschiedliche Meinungen über die Qualität der einen oder anderen Aufführung geben mag. Eine Produktion werden wir aber in jedem Monat besonders hervor heben - als die Empfehlung der DT Freunde.

Unsere besondere Empfehlung in diesem Monat: 'Geschichten aus dem Wiener Wald'. Michael Thalheimer, dem das Deutsche Theater bereits so großartige Inszenierungen zu verdanken hat wie „Emilia Galotti“, „Faust“ und „Die Ratten“ verlässt sich einmal mehr auf sein erstklassiges Ensemble und verzichtet endgültig auf jegliches schmückendes Beiwerk. Er erzählt die vielen kleinen Dramen in Horvaths Tragödie auf beinah leerer Bühne, schickt seine Darsteller immer wieder ganz nah vorn an den Bühnenrand. Das gibt der Aufführung eine schier inquisitorische, beklemmende und geradezu aktuell anmutende Atmosphäre. Nüchtern und deshalb so absolut eindringlich erkundet der Regisseur die beschädigten, verrohten, seelisch verkrüppelten Menschen. Wie dabei Peter Moltzen und Andreas Döhler die beiden Männer zeichnen, die das Unglück sind  im Leben der Marianne, - und wie Katrin Wichmann dies geschundene Wesen darstellt, das wird man so schnell nicht vergessen können.

Ihre Vorschläge für den Tipp des Monats

Liebe DT-Freunde - wenn Sie einen Vorschlag haben, welche Aufführung an unserem Deutschen Theater wir in einem der nächsten Monate hervor heben sollen, dann schicken Sie uns bitte einfach eine kurze Mail mit dem Titel des Stücks und einer kurzen Begründung. Die Mail bitte an dt-freunde@deutschestheater.de. Vielen Dank.

DT Freunde auf Wanderschaft

Am 5. Mai waren die DT Freunde eingeladen, mit 16 weiteren Berliner Kulturfreundeskreisen auf den Spuren Einsteins von Potsdam aus nach Templin zu wandern. Nach Auftakt am Potsdamer Hauptbahnhof ging die Strecke über den Wissenschaftspark Albert Einstein mit dem Einsteinturm durch Wald und Caputher Heide zu Einsteins Sommerhaus am Templiner See. Nach einer erfrischenden Selleriebowle (“Monkey’s Relativity”, basierend auf einem Rezept von Elsa Einstein) und einer kurzen Besichtigung fand die Wanderung ihren Abschluss etwa 30 Fußminuten später im Forsthaus Templin. Grillgut und lokales Bier begleiteten hier die krönende Preisverleihung: Wer sich an allen drei Stationen unterwegs einen Stempel geholt hatte, konnte hier Mitgliedschaften in anderen Freundekreisen, Museumseintritte oder auch Freikarten gewinnen. Zum Abschluß dann freie Auswahl für alle Teilnehmer: zu Fuß, per Bus oder mit dem Wassertaxi ging es zurück nach Potsdam. Bei strahlendem Sonnenschein war es ein fabelhafter Maisonntag.

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Ich bin dabei !

Susanne Bader, Literaturagentin
Das Deutsche Theater, ein traditionsreiches Haus, macht junges, frisches Theater. Für mich ist es Freude und Ansporn zugleich, Mitglied der DT Freunde zu sein, um die wertvolle und wichtige Arbeit dieses Theaters zu unterstützen.

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TV-Serie mit Natalia Belitski

Am Deutschen Theater spielt sie mit in Inszenierungen wie 'Coriolanus',  'Muttersprache Mameloschn' und 'Tschick', auf dem Bildschirm ist sie ab dem 27. April zu sehen in der ungewöhnlichen TV-Serie 'About: Kate': Natalia Belitski. Ausgestrahlt wird diese Serie bei arte - und auf der arte - Webseite steht dazu:

Kunststudentin Kate Harff, die Protagonistin der Serie, ist Ende 20 und überfordert von ihrem Leben. Sie flüchtet immer mehr ins Internet und verliert sich in Verlinkungen und Plattformen wie Facebook. „Suchmaschinen vervollständigen meine Gedanken automatisch. Diese Maschinen scheinen mehr über mich zu wissen, als ich selbst“, befürchtet sie. Statt zu einer Party zu gehen, checkt sie an Silvester freiwillig in eine Nervenklinik ein. Sie will eine Pause, besser noch einen Neuanfang. Wer ist Kate wirklich? Wo gehört sie hin? Ihre eigene Spurensuche und die Sitzungen mit ihrer Therapeutin führen sie durch 14 Folgen. In Rückblenden, Videoclips, Fotoalben, virtuellen Pinnwandeinträgen findet Kate immer ein Stück näher zu sich selbst.

Die Serie ist zu sehen am späten Samstagabend bei arte - zu wechselnden Zeiten.

Natalia Belitski in 'Coriolanus'
Natalia Belitski in 'Tschick'

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Ich bin dabei !

Monika Wulff, Buchhändlerin
Seit 2007 bin ich ein glückliches, sehr zufriedenes Mitglied bei den Freunden und Förderern des Deutschen Theaters. Dieses Theater bietet uns Freunden großartige und großzügige Einblicke in das Theaterleben. Die Teilnahme an Lesungen, Proben und Führungen sind für mich Geschenke. Diese Mitgliedschaft vermittelt mir außerdem unter den Freunden Gesprächspartner mit dem selben Interesse am Theater, wie ich es habe. Alles in allem ein großer Gewinn für mich.

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Neue Serie: DT historisch

Mit dieser neuen Serie hier auf den Seiten der DT Freunde erinnern wir an vergangene Zeiten des Deutschen Theaters, an bauliche Veränderungen, an ehemalige Intendanten, an einst am Haus tätige Schauspieler und an legendäre Inszenierungen.

1872: Das Haus im Stil der Gründerzeit

Das Deutsche Theater: Der Anfang

1883, zwölf Jahre nach der Gründung des Deutschen Reichs, fasste eine Gruppe namhafter Schauspieler um den damaligen Besitzer des Hauses, Adolph L'Arronge, einen ehrgeizigen Plan Ihr Ziel war ein privates Theater von nationalem Rang zu gründen. Ihr Vorbild war das Pariser 'Theatre Francais'. Ihre Unternehmung tauften sie dementsprechend 'Deutsches Theater'. Künstlerisch, da waren sich die Gründer einig, sollten die Qualitäten des Ensemblespiels weiter entwickelt und mit gesteigerter psychologischer Wahrhaftigkeit verbunden werden. Dafür standen die Sozietäre und Schauspieler Ludwig Barney, Siegwart Friedmann und Friedrich Haase. Als dramaturgischer Kopf konnte der ehemalige Burg-Schauspieler und spätere Leipziger Schauspieldirektor August Förster gewonnen werden. Nach der prägenden Intendanz Otto Brahms, einem der Wortführer des Naturalismus, wurde Max Reinhardt 1905 Intendant und ein Jahr später auch Eigentümer des Deutsches Theaters. Neben der völligen Neugestaltung der Außenfassade ließ der Theatererneuerer Reinhardt sogleich Drehbühne und den noch heute original erhaltenen Rundhorizont einbauen.
 

1906: Nach dem Umbau nun im neoklassischen Stil

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Ich bin dabei!

Jürgen Büsselberg, Rundfunk-Moderator und Redakteur
Mit diesem Theater fühle ich mich verbunden wie mit einem guten Freund. Hier möchte ich mehr sein als nur ein Zuschauer. Mit seinen Inszenierungen, seiner Leitung, seinem Ensemble und seinen Mitarbeitern erweist es sich eben auch als guter Freund. Ein Freund, den ich gerne finanziell unterstütze. Ein angenehmes Gefühl aber auch, unter den DT Freunden gleich noch weitere gute Freunde zu finden.

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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft ...

... oder bringen auch neue Freunde?

Sie eignen sich bestens zum Anzünden von Kerzen, aber bestimmt auch um die Zigarette für die Pause zum Glimmen zu bringen: die Streichholzgeschenke im Deutschen Theater. Da gibt es einmal die zwei Motive der DT Freunde. Die entstehen tatsächlich in Handarbeit. Auf Streichholzschachteln der Firma "Zündolz Riesa" kleben emsige Mitglieder unseres Vereins neue Vorder- und Rückseiten. Unsere beiden aktuellen Motive dabei: Szenen aus "Der Menschenfeind" und "Der Kirschgarten". Im Angebot derzeit auch außergewöhnliche Streichholzschachteln, mit dem das DT auf eine Premiere in Februar 2013 hinweist. Auf 'In Zeiten des abnehmenden Lichts' von Eugen Ruge in der Regie von Hausregisseur Stephan Kimmig. Alle unsere Streichholzschachteln erhalten Sie als Geschenk an den "Sachen"-Ständen in den beiden Foyers des Deutschen Theaters - und natürlich auch am Stand der DT Freunde.

Treffen Sie DT Freunde

Bei vielen Vorstellungen im Deutschen Theater finden Sie im Foyer den Stand der DT Freunde. Hier stehen Mitglieder unseres Vereins bereit, um Ihnen jede Frage zu den DT Freunden zu beantworten. Hier erfahren Sie im Gespräch, wie wir das Theater unterstützen, wie wir mit Intendanz, Regisseuren, Dramaturgen und Schauspielern ins Gespräch kommen, welche Vorteile die DT Freunde beim Kartenkauf haben. Und Sie bekommen an diesem Stand natürlich auch unseren aktuellen Flyer mit dem Aufnahmeformular - und auch unsere Streichholzschachteln.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Sie würden gern mehr erfahren über die Aktivitäten der DT Freunde. Dann klicken Sie einfach auf unseren Link: