Podcast

"Diebe", dieses neue Stück von Dea Loher ("Das letzte Feuer") ist eine Auftragsarbeit des Deutschen Theaters. Die Inszenierung übernahm Andreas Kriegenburg, der bereits mehrfach Stücke der Berliner Autorin auf die Bühne gebracht hat. In dieser Podcast-Ausgabe hören Sie zuerst eine kurze Szene aus "Diebe", gelesen von Barbara Heynen und Daniel Hoevels. Im Anschluss daran ein Gespräch zwischen Dea Loher und DT-Dramaturg Claus Caesar.

"Taking Care of Baby" beginnt dort, wo "Medea" aufhört: mit dem Tod zweier Kinder. Zum zweiten Mal stirbt der jungen Mutter Donna McAuliffe ein Kind. Die ermittelnden Behörden glauben nicht an einen Zufall. Donna wird des Mordes angeklagt. Bis in die Politik hinein schlägt ihre Geschichten Wellen, denn Donnas Mutter Lynn Barrie ist unabhängige Kandidatin bei den Gemeinderatswahlen. In dieser Podcast-Ausgabe hören Sie ein Gespräch zwischen Barbara Schnitzler, sie spielt die Lynn Barrie, und DT-Dramaturg John von Düffel.

"Sein oder Nichtsein", das ist eine turbulente Komödie nach dem berühmten Film von Ernst Lubitsch. Der Schweizer Regisseur Rafael Sanchez inszenierte diese Geschichte um eine polnische Theatertruppe und ihr Verwirrspiel, mit dem sie die Nazis täuschen wollen, jetzt für das Deutsche Theater.  In der neuesten Podcast-Ausgabe erzählt der Bühnenbildner Simeon Meier von den Schwierigkeiten für dieses Stück, das viele Schauplätze hat,  adäquate Szenenbilder zu realisieren.

Wieso war den Menschen passiert, was ihnen passiert war? – Dietmar Dath erzählt in ‚Die Abschaffung der Arten’, einem der aufregendsten und irritierendsten Romane der letzten Jahre, von einer posthumanen Gesellschaft, von der Zukunft der Erde nach dem Ende des Menschen. DT-Dramaturg Claus Caesar versucht Ihnen in diesem Podcast die komplexe Story dieses Theaterabends näher zu bringen.

 „7 % Hamlet“ war die erste Produktion dieser Spielzeit in der BOX. Monika Gintersdorfer inszenierte eine Performance mit dem afrikanischen Sänger und Tänzer Franck Edmond Yao von der Elfenbeinküste und dem Schauspieler Bernd Moss, neues Ensemble-Mitglied am DT. Was DT-Dramaturg Claus Caesar über diese Produktion zu erzählen hat, das hören Sie in diesem Podcast Nr. 5.



Regisseur Andreas Kriegenburg und Dramaturg John von Düffel berichten von ihrer Arbeit an „Herz der Finsternis“. „Diese Erzählung von Joseph Conrad ist eigentlich gar nicht für die Bühne geeignet“ sagt John von Düffel in diesem Gespräch. Warum beide es trotzdem gewagt haben und was für sie dabei die größte Herausforderung war, das hören Sie in dieser Podcast-Ausgabe (aufgezeichnet bei "Früh-Stücke" am 13.09.09)

Der Autor Lukas Bärfuss über sein neues Stück "Öl", das am 18. September 2009 als Uraufführung am Deutschen Theater Premiere hatte. Zuerst aber hören Sie einen kleinen Ausschnitt aus diesem Stück, - mit Nina Hoss und Felix Goeser. (Aufgezeichnet bei "Früh-Stücke" am 13. September 2009).


Zwei der drei ersten Inszenierungen der neuen Spielzeit am DT entstanden unter der Regie von Andreas Kriegenburg: „Herz der Finsternis“ nach dem Buch von Joseph Conrad in den Kammerspielen und im Deutschen Theater Heinrich von Kleists „Prinz Friedrich von Homburg.“  Hören Sie hier welche interessante Verbindung Andreas Kriegenburg sieht zwischen Kleist und Buster Keaton und was er zu seinem Bühnenbild zu „Prinz Friedrich von Homburg“ zu sagen hat.


Wie geht das zusammen, der oft einsilbige, manchmal gar stumme Woyzeck und die Lieder von Tom Waits und Kathleen Brennan– gesungen auch noch auf Englisch? Diese Frage mussten sich Regisseurin Jorinde Dröse  und Dramaturg Claus Caesar bei ihrer Arbeit an „Woyzeck“ für die Kammerspiele stellen. Welche Antwort(en) sie gefunden haben, das hören Sie in dieser Podcast-Ausgabe.