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Peter Hacks

Geboren 1928 in Breslau, aufgewachsen im Ruhrgebiet, studierte in München Philosophie, Soziologie, Germanistik und Theaterwissenschaften, promovierte 1951 und ging- nach seinem ersten Bühnenerfolg "Die Eröffnung des indischen Zeitalters" an den Kammerspielen 1955 nach Berlin, DDR.  1960 wurde er von Wolfgang Langhoff an das Deutsche Theater Berlin als Autor und Dramaturg engagiert, das er 1963 nach einer Kritik der SED an seinem Stück "Die Sorgen und die Macht" verlassen musste. Seine Komödie "Moritz Tassow" wurde nach der Uraufführung an der Volksbühne abgesetzt. In den 70er Jahren avancierte Hacks in Westdeutschland zu einem der meistgespielten zeitgenössischen Dramatiker. Er blieb im Westen über lange Zeit der berühmteste DDR Schriftsteller. Seine Werke wurden an west- wie an ostdeutschen Bühnen uraufgeführt. Zu Welterfolgen wurden sein Dramen "Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe " und "Ein Jahrmarktsfest zu Plundersweilern."  Seit der Wende lebte er zurückgezogen in Berlin und wurde in den letzten Jahren als Dramatiker von den Bühnen geradezu mißachtet.
Neben seinen Dramen, verfasste Hacks Essays ("Die Maßgaben der Kunst"), Gedichte und Kinderbücher. Er verstarb am 28. August 2003 in Groß Machnow bei Berlin.



Autoren

Stephen Belber, Sibylle Berg, Martin Crimp, Michael Frayn, Carole Fréchette, David Grossman, Peter Hacks, Christoph Hein, Elfriede Jelinek, Dennis Kelly, Rebekka Kricheldorf, Franz Xaver Kroetz, Carine Lacroix, Anne Lepper, Dea Loher, Philipp Löhle, Maria Milisavljevic, Wajdi Mouawad, Tina Müller, Joël Pommerat, Yasmina Reza, Charlotte Roos, Eugen Ruge, Mario Salazar, Marianna Salzmann, Dirk Schneider, Simon Stephens, Nis-Momme Stockmann, Rik van den Bos, Andres Veiel, Lot Vekemans, Juli Zeh