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Prinz Friedrich von Homburg

Preußische Hölle. Glanzvolle Kleist-Inszenierung am Deutschen Theater

www.weltexpress.de, Hinrike Gronewold, 28.9.2009

Das Ensemble agiert mit grandioser Konzentration und sehr dichtem, elektrisierenden Zusammenspiel. Alle Mitwirkenden in dieser Inszenierung sprechen die schwierigen, verschlungenen Texte von Hinrich von Kleist mit großer Gewandtheit und Klugheit. Für den Titelhelden hat Kleist die schönsten Verse erschaffen, und Ole Lagerpusch weiß sie mit wundervoller poetischer Innigkeit zu gestalten. Der Schlussmonolog des Prinzen von Homburg ‚Nun o Unsterblichkeit, bist du ganz mein!‘ klingt so jubelnd und melancholisch zugleich, ganz echt empfunden ohne Sentimentalität, und ist eine wahrhaft zu Herzen gehende Leistung von Ole Lagerpusch.

Gefühl auf dem Schlachtfeld

Frankfurter Rundschau, Tobi Müller, 28.9.2009

Und alles ist rot, nass und toll. Die Bühne ist eine riesige, monochrome rote Ruhmeshalle, an der Rückwand prangt ein goldener Preußenadler. Der Boden, eine einzige Pfütze. Alles ist unheimlich, unheimlich schön.

Der Prinz ist gedanklich verreist

www.nachtkritik.de, Christian Rakow, 28.9.2009

Bei Regisseur Andreas Kriegenburg auf der großen Bühne des Deutschen Theaters gibt es dagegen nurmehr Homburg als Träumer und mit Ole Lagerpusch eigentlich auch so etwas wie eine Traumbesetzung.

Die vollständige Kritik finden Sie hier.

Prinz Friedrich von Homburg

zitty, Tobias Schwartz, 8. - 21.10.2010

Der Prinz ist bei Kriegenburg ein stürmischer Romantiker, gedankenverloren, leicht debil mitunter und überzeugend besetzt mit dem jugendlichen Charme versprühenden Ensemble-Neuling Ole Lagerpusch. Jörg Pose schafft als Kurfürst mit Ruhe und Strenge einen Kontrapunkt, Barbara Heynen als Natalie dagegen steht dem Prinzen an Leidenschaftlichkeit kaum nach.

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