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Portrait von Thomas Vinterberg

Thomas Vinterberg

Geboren 1969 in Kopenhagen, Dänemark. Studium an der National Film School of Denmark. Sein Abschlussfilm „Last Call“ wurde 1994 für den Oscar nominiert. 1995 rief er mit Lars von Trier das filmische Reinheitsgebot Dogma95 ins Leben, und im Jahr darauf drehte Vinterberg seinen ersten abendfüllenden Film „The Biggest Heroes“. Sein erster Film nach den strengen Regeln des Dogma-Manifests wurde „Das Fest“, der 1997 zum Gewinner etlicher Preise avancierte, u.a. Spezialpreis der Jury in Cannes, Fassbinder Award des Europäischen Film Preises, L.A. Film Critics Award sowie den New York Film Critics Award als bester ausländischer Film. Es folgten für das dänische Fernsehen experimentelle Dogma-Filme „D-Dag“, „It's All About Love“, „Dear Wendy“. 2008 wurde die Dogma-Bewegung um Vinterberg, von Trier, Levring und Kragh-Jacobsen mit dem Europäischen Filmpreis in der Kategorie Beste europäische Leistung im Weltkino bedacht. Sein letzter Film „Submarino“ wurde für den Goldenen Bären bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2010 nominiert und mit dem Filmpreis des Nordischen Rates ausgezeichnet.