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Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Ulrich Matthes (Hoederer)
Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre
Regie Jette Steckel
Premiere 20. Januar 2012 im Deutschen Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Bernd Moss (Georges / Der Prinz / Louis), Moritz Grove (Slick / Karsky), Katharina Marie Schubert (Jessica), Ulrich Matthes (Hoederer)
Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre
Regie Jette Steckel
Premiere 20. Januar 2012 im Deutschen Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Katharina Marie Schubert (Jessica), Ulrich Matthes (Hoederer)
Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre
Regie Jette Steckel
Premiere 20. Januar 2012 im Deutschen Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Ulrich Matthes (Hoederer), Ole Lagerpusch (Hugo)
Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre
Regie Jette Steckel
Premiere 20. Januar 2012 im Deutschen Theater


Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Ulrich Matthes (Hoederer)
Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre
Regie Jette Steckel
Premiere 20. Januar 2012 im Deutschen Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Maren Eggert (Olga), Ole Lagerpusch (Hugo)
Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre
Regie Jette Steckel
Premiere 20. Januar 2012 im Deutschen Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Bernd Moss (Georges / Der Prinz / Louis), Moritz Grove (Slick / Karsky)
Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre
Regie Jette Steckel
Premiere 20. Januar 2012 im Deutschen Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Ole Lagerpusch (Hugo), Ulrich Matthes (Hoederer)

Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre
Regie Jette Steckel
Premiere 20. Januar 2012 im Deutschen Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Katharina Marie Schubert (Jessica), Ole Lagerpusch (Hugo)
Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre
Regie Jette Steckel
Premiere 20. Januar 2012 im Deutschen Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Bernd Moss (Georges / Der Prinz / Louis), Moritz Grove (Slick / Karsky), Ole Lagerpusch (Hugo)
Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre
Regie Jette Steckel
Premiere 20. Januar 2012 im Deutschen Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Maren Eggert (Olga), Ole Lagerpusch (Hugo), Katharina Marie Schubert (Jessica)
Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre
Regie Jette Steckel
Premiere 20. Januar 2012 im Deutschen Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Katharina Marie Schubert (Jessica), Ulrich Matthes (Hoederer), Ole Lagerpusch (Hugo)
Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre
Regie Jette Steckel
Premiere 20. Januar 2012 im Deutschen Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Ulrich Matthes (Hoederer)
Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre
Regie Jette Steckel
Premiere 20. Januar 2012 im Deutschen Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Katharina Marie Schubert (Jessica), Ulrich Matthes (Hoederer)
Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre
Regie Jette Steckel
Premiere 20. Januar 2012 im Deutschen Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Ulrich Matthes (Hoederer), Ole Lagerpusch (Hugo)
Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre
Regie Jette Steckel
Premiere 20. Januar 2012 im Deutschen Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Ulrich Matthes (Hoederer), Ole Lagerpusch (Hugo)
Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre
Regie Jette Steckel
Premiere 20. Januar 2012 im Deutschen Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Ole Lagerpusch (Hugo), Katharina Marie Schubert (Jessica), Ulrich Matthes (Hoederer)
Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre
Regie Jette Steckel
Premiere 20. Januar 2012 im Deutschen Theater
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Die schmutzigen Hände

Torkeln durch die wirre Welt

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Leander Steinkopf, 22.01.2012

Wenn man Sartres sechzig Jahre altes Stück in dieser neuen Inszenierung sieht, spürt man nicht den Samtsessel und hört nicht den Atem des Nachbarn. Selbst wenn die Akteure erst große Gefühle erzeugen und sie dann ironisch brechen, wird man nicht aus dem Erlebnis gedrängt. Das Bühnenbild ist Hugos Inneres, nach außen gekehrt. Wände wie aus Beton drehen sich und wandern, schließen sich dort zu Mauern, öffnen sich woanders. Manchmal steigt das Bühnengeschehen in Hugos Kopf hinein, in seine Traumwelt oder Trunkenheit. […] Auch wenn am Schluss die Helden tot sind und der Kompromiss siegt, ist diese Inszenierung pures Leben ohne Kompromiss. Man hat allen Grund, glücklich nach Hause zu gehen.

Lebensgier eines einsamen Wolfes

Berliner Morgenpost, Georg Kasch, 22.01.2012

Nur wenige Schauspieler schwitzen so kühl Einsamkeit aus wie Ulrich Matthes, der hier noch viriler, zergrübelter, zugleich angriffslustiger wirkt als sonst. Sein Hoederer ist ein einsamer Wolf, der seine Sehnsucht hinter kumpelnder Nonchalance versteckt, sei’s in Jogginghosen, sei’s im eleganten Anzug. Aber seine Augen tasten mit unterdrückter Gier das junge Leben ab, als könnten sie‘s trinken.

Lob des Verrats

Neues Deutschland, Hans-Dieter Schütt, 22.01.2012

Großartig, feurig, ekstatisch Matthes und Lagerpusch in ihrer zentralen Auseinandersetzung, da sitzt die Regie still in einer Ecke und hört nur zu und weiß, dass man das Stück jetzt nicht stören darf. Bei dessen Hauptarbeit: Es macht noch immer Angst.

Die schmutzigen Hände

SWR 2 Journal am Morgen, Ina Beyer, 21.01.2012

Die große Stärke dieser Regisseurin ist es, Figuren zu zeigen, die glaubwürdig von sich erzählen. Sie in neutral-modernem Bühnenbild und lässiger heutiger Alltagskleidung und begleitet von ausgefeilter Musik zeitlos gültig werden zu lassen. Die Inszenierung wird aktuell und hochpolitisch durch den genauen Blick der Regisseurin auf den Stoff und die subtile Art, ihn durch die Figuren hindurch auf uns zu richten.

Eine Pistole mit Erektionsstörungen

Die Welt, Matthias Heine, 25.01.2012

Am Ende sind sie irgendwie alle Tote – manche mit, manche noch ohne Begräbnis. Und Jean-Paul Sartre strahlt lebendiger denn je – zumindest als Dramatiker. […] 'Die schmutzigen Hände' dürfen nach dieser Aufführung erneut gepriesen werden als das wohl beste politische Stück des 20. Jahrhunderts.

Dieses obskure Objekt des Kampfes

Der Tagesspiegel, Christine Wahl, 22.01.2012

Während Hugo, von Hoederer geistig und emotional in Bann gezogen, den "Auftrag" weiter und weiter hinauszögert und selbst unter Verratsverdacht gerät, versteckt Katharina Marie Schubert als Jessica grinsend Hugos Knarre in ihrem Edelunterhemdchen, krabbelt mit XXL-Handschuhen unter Hoederers Schreibtisch herum und schüttelt sich sehr ansehnlich in überdrehten Lachanfällen. Diesem Girlie ist nur eines wichtig: Es muss etwas passieren; egal was. […]
Sie hat in Ulrich Matthes einen Hoederer-Darsteller, der dieses Switching zwischen Tragödie, Ironie und tieferer Bedeutung subtil beherrscht und souverän Zeitlosigkeitsbehauptungen ausfüllen kann.


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