Taugenichts

Text und Regie Angela Löer, Dorle Trachternach

Ein Musiktheaterprojekt über das Nichtstun und den Leistungsdruck

Mir ist‘s nirgends Recht. Es ist, als hätte die Welt gar nicht auf mich gewartet.
Joseph von Eichendorff

Die Einstellung des Eichendorffschen 'Taugenichts' zur Welt "da draußen" können viele Jugendliche nachvollziehen: Passt man sich nicht an, so gehört man zu denen, die als faul und arbeitsunwillig gelten und der Gesellschaft auf der Tasche liegen. Macht man mit, zählt man schnell zur anderen Spezies:
ehrgeizige Eltern, Freizeit nach Terminkalender – und keine Zeit für persönliche Umwege zum Glück. Der Taugenichts dagegen ist ein romantischer Held, der im Gras liegt und immer nur das tut, wonach ihm gerade zu Mute ist – und alle Ziele erreicht. Ein in unserer Leistungsgesellschaft unmögliches Modell? Ein Team von Künstlern des Jungen DT bringt Jugendliche mit unterschiedlichsten Zukunftsperspektiven zusammen. Gemeinsam erzählen sie davon, wer in ihren Augen etwas taugt, wer die Elite ist und von der eigenen Suche nach dem ganz individuellen Lebensglück – mit Beatbox und Blockflöten.

In Kooperation mit WERKGRUPPE 1, der Friedensburg-Oberschule Charlottenburg und dem Gymnasium Steglitz
Mit freundlicher Unterstützung von EnBW
 Premiere 
4. März 2011

Bühne Judith Kästner
Kostüme Anika Schmitz
Musik Felix Reisel
Dramaturgie Barbara Kantel

Bild / Visual zu Taugenichts