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Kind ohne Zimmer

von Annett Gröschner

In den Ritzen ist der Wind,
irgendwo ist auch ein Kind hier
zu Hause.
Rio Reiser

D. sitzt rum, alles ist wie tot und draußen ist das Leben. Nichts passt ihr mehr, das Kinderzimmer, das alte Leben – alles zu klein, zu eng. D. hält Ausschau nach dem Besonderen, sucht nach Auswegen und Leuten, mit denen man was erleben kann.  Wenn A. groß ist, will er bei seiner Mama wohnen. Wenn er ganz groß ist, will er in einer Stadt leben, wo’s ruhig ist und wo Bauernhöfe sind. In Holland. Denn da ist es schön. Er nimmt dann alles mit aus dem Heim. Braucht er ja alles. J. wollte weg damals, nur weg. Eine Weltreise machen. Mit dem Wochenendticket. Keine Ahnung wohin. Weiter als bis zum Alex ist J. nicht gekommen. Die Inszenierung erzählt von Kindern, für die das eigene Zimmer keine Selbstverständlichkeit ist. Was bedeutet eigener Raum, Rückzug, Privatsphäre für sie? Wie wünschen sie sich ihr Zuhause? Jugendliche und Schauspieler entwerfen aus Interviews, Begegnungen und Geschichten ein Gegenbild zur Ikeakinderzimmernormalität.

Mit freundlicher Unterstützung von Sparkassenstiftung und EnBW
 Premiere 
23. Mai 2012
Regie Annette Kuß
Bühne und Kostüme Sigi Colpe
Text Annett Gröschner
Dramaturgie Birgit Lengers

Besetzung
Valery Aydin, Aylin Dunkel, Jürgen Huth, Maike Knirsch, Lily Kumpe, Michael Schweighöfer, Ingraban von Stolzmann, Thao Tran

Termine

28. Mai 2012, 19.00 Uhr, C-Preise Ausverkauft / Restkarten an der Abendkasse
02. Juni 2012, 19.00 Uhr, C-Preise Karten
03. Juni 2012, 19.00 Uhr, C-Preise Karten

Bild / Visual zu Kind ohne Zimmer