Wir über uns

Mission Statement

Das Junge DT ist integraler Bestandteil des DT. Wir wollen den spielerischen Zugriff auf die Welt. Dafür nutzen wir alle Bühnen des Hauses und das, was die Stadt uns als Bühne bietet. Wir wollen jungen Menschen zwischen 12 und 25 Jahren, egal welcher nationalen oder kulturellen Herkunft, alle Türen ins DT öffnen. Das Junge DT bietet Austausch über Kunst und mit Kunst, ermöglicht die Begegnung mit großen Stücken, Themen und Formaten im DT. Das Junge DT verlässt aber auch das Theater, bricht gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern auf zu Forschungsreisen im öffentlichen Raum und recherchiert vor Ort. Das angeeignete Material wird anschließend in unterschiedlichen künstlerischen, auch interdisziplinären Formaten im DT oder ortsspezifisch in Szene gesetzt. Das Junge DT initiiert internationale Kooperationen (z.Zt. mit Hosman/Rumänien, Basel/Schweiz, Zagreb/Kroation, Parma/Italien) und legt Wert auf interkulturelle Projekte.
Im Zentrum steht die gemeinsame Theaterarbeit von Künstlerinnen und Künstlern mit jungen Menschen. Wir verstehen Theaterpädagogik als (Vermittlungs-)Kunst und als ästhetische Forschung. Wir wollen gemeinsam mit jungen Menschen den Freiraum, den das Theater bietet, nutzen und laden ein zum sehen, erfahren und spielen.

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Angebote des Jungen DT

Klassenzimmerstücke

Sie gehören zu den meist gespielten Inszenierungen des DT:  ‚Türkisch Gold’ oder ‚Verminte Zone’ mit 80, 100 Vorstellungen – und tauchen doch in keinem Spielplan auf. Bereits zum vierten Mal in Folge wird am Jungen DT exklusiv für eine besondere Spielstätte produziert: das Klassenzimmer.

Große Themen, große Stoffe  
 - Die Inszenierungen

Das Junge DT entwickelt pro Saison zwei bis drei Theaterproduktionen mit Jugendlichen für zwei Spielstätten des DT (Kammerspiele und Box). Bei einigen Produktionen stehen junge Leute gemeinsam mit Ensemblemitgliedern auf der Bühne. Die Produktionen entstehen unter professionellen Bedingungen und sind Teil des Repertoires. Sie werden besonders häufig auch von einem jugendlichen Publikum besucht.

Herbstcamp

In den Herbstferien lädt das Junge DT Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten ein, gemeinsam mit Jugendlichen in künstlerischen Werkstätten zu einer bestimmten Fragestellung zu forschen und zu arbeiten. Angebote im Rahmenprogramm, Feiern und vor allem die  gemeinsame öffentliche Abschlusspräsentation sind ebenfalls Teil des 'Zeltplatzes der Visionäre'.

Spiel.Raum

Das Junge DT bietet zwei Jugendclubs an, in denen Jugendliche ab 12 Jahren unter theaterpädagogischer Anleitung eigene Theaterarbeiten entwickeln können. Darüber hinaus gibt es performative Formate, Kurzwerkstätten unter professioneller Anleitung von Künstlern und regelmäßige Offene Workshops für alle. Die Junges DT-Clubmitgliedschaft ermöglicht einen vergünstigten Theaterbesuch.

Theater & Schule & Uni

Wir produzieren Klassenzimmerstücke und engagieren uns in mehrjährigen Schulkooperationen (u.a. TUSCH, Kultur. Forscher, Jump&Run-Schule als System)- Als Vermittlungsangebote bieten wir Spielplanprojekte, Workshops zu Inszenierungen des Spielplans, Materialmappen und das Projekt Premierenklasse an.

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Team
Birgit Lengers (Leitung), Kristina Stang (Theaterpädagogin/Dramaturgin), Peter Kolb (Mitarbeit), Janna Fodor (Freiwilliges Soziales Jahr/Kultur)
 
Kontakt
Junges DT // Deutsches Theater Berlin
Schumannstr. 13 a
10117 Berlin
Tel.: 030 28441-220
E-Mail: info@jungesdt.de
www.jungesdt.de
www.facebook.com/jungesdt

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Andere über uns

RBB Kulturradio 15.5.2013 
 Porträt über Birgit Lengers 
 Autor Oliver Kranz



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Hänsel und Gretel in Neukölln

Das Deutsche Theater spielt in Berliner Klassenzimmern ein Stück von Sybille Berg. Wer daran zweifelt, ob das Theater noch in der Lage ist, die Smartphone-abhängigen jungen Menschen zu erreichen, der sollte sich diese Aufführung ansehen.

Nicht nur Touristen ziehen mit Rollkoffern durch Berlin. Auch Maria Fels wuchtet jetzt öfter so einen Stoffkasten mit Rädern in die U-Bahn. Darin stecken Kleidungsstücke für zwei, eine olle Reisetasche, ein kleiner Rucksack, eine Landkarte, eine Hasen- und eine Hamstermaske. Fels ist Regieassistentin der Inszenierung von „Habe ich dir eigentlich schon erzählt“, das am Montag in der Box des Deutschen Theaters zu sehen war, aber sonst nicht dort gespielt wird. Sie zieht mit den Schauspielern Katharina Schenk und Philipp Richardt von Schule zu Schule, meist noch begleitet von der Dramaturgin Kristina Stang. Diese vier verwandeln Berliner Klassenzimmer in Außenstellen des DT.

zum Artikel in der Berliner Zeitung von Cornelia Geißler

Das Lehrerpult als Bühne

Das Deutsche Theater geht mit seinen "Klassenzimmerstücken" in die Schulen

Seit 2009 inszeniert das Deutsche Theater Berlin "Klassenzimmerstücke", die eine Schulstunde füllen. In diesem Jahr wurde aus Sybille Bergs Jugendbuch "Hab ich Dir eigentlich schon erzählt - ein Märchen für alle" ein Zweipersonenstück, das die Truppe in Berliner Schulen wie der Oberschule in Marzahn präsentiert.

zum Beitrag von Gerd Brendel auf Deutschlandradio Kultur

Türkisch Gold und andere Kostbarkeiten

Wie zwei Berliner Theater sich für Jugendliche öffnen

"Der Islam ist die fortschrittlichste Religion." – "Der Islam hängt hinterher." – "Das Problem seid ihr Deutschen." – "Heute sind die Türken das Problem." – "Die Medien!" 16 Jugendliche rufen durcheinander. Mit
widersprüchlichen Argumenten beginnt die Inszenierung 'Clash'. Wer hat die Deutungshoheit in Fragen
der Religion, der Integration? Und was ist das Problem beim Zusammenleben von einheimischen und zugewanderten Deutschen?

zum Artikel in der Jungen Bühne von Elena Philipp

Next Generation

Brigitte Dethier, Birgit Lengers und Miriam Tscholl über Paradigmenwechsel
im Kinder- und Jugendtheater. Ein Arbeitsgespräch mit Josef Mackert

Wenn ich es richtig wahrnehme, hat in den letzten Jahren im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit in den Theatern ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Die einschlägigen Marker wären für mich: partizipative Theaterformen, vom Spielen für Kinder zum Spielen mit Kindern, das Verlassen der Häuser, Vor-Ort-Projekte, ein verstärktes Bemühen um Schüler, die nicht aufs Gymnasium gehen, weniger Vermittlung unserer Arbeit und stattdessen die Ermöglichung und Organisation eigener theatraler Erfahrungsräume.

zum Artikel aus dem Theater der Zeit Arbeitsbuch