Portrait von Stephan Kimmig

Stephan Kimmig

Geboren 1959 in Stuttgart. Nach einer Ausbildung zum Schauspieler war er Regieassistent am Schillertheater in Berlin. Danach lebte und arbeitete er acht Jahre in den Niederlanden und führte dort und in Belgien seit 1986 Regie. Seit 1990 arbeitete er regelmäßig bei Friedrich Schirmer in Freiburg und seit 1993/94 in Stuttgart. Von 1996-1998 war er fester Regisseur in Heidelberg, von 1998-2000 am Schauspiel Staatstheater Stuttgart und seit 2000 am Thalia Theater. Stephan Kimmig inszenierte außerdem am Deutschen Theater Berlin (‚Stella’), am Burgtheater Wien (u.a. ‚Das goldene Vlies’ von Grillparzer, ausgezeichnet mit dem Nestroy-Preis für beste Regie 2004, ‚Die Rosenkriege’ von William Shakespeare) an den Münchner Kammerspielen (u.a. ‚Glaube Liebe Hoffnung’ von Ödön von Horváth und ‚Mamma Medea’ von Tom Lanoye). Seine Arbeiten wurden mehrfach zum Berliner Theatertreffen eingeladen, darunter ‚Thyestes’ (Staatstheater Stuttgart), ‚Nora’ von Henrik Ibsen und ‚Maria Stuart’ (Thalia Theater). Seine Inszenierung von Schillers ‚Maria Stuart’ zusätzlich wurde mit dem Rolf-Mares-Preis und mit dem Faust-Preis für beste Regie ausgezeichnet. Im Rahmen des Berliner Theatertreffens erhielt Kimmig zusammen mit der Bühnenbildnerin Katja Haß für ‚Maria Stuart’ den 3sat-Innovationspreis für zukunftsweisende Leistungen des deutschen Schauspiels. Zuletzt inszenierte er am Thalia Theater ‚Kasimir und Karoline’ von Ödön von Horváth (2008) und ‚Liebe und Geld’ von Dennis Kelly (2009). Mit ‚Amygdala’ (Uraufführung Mai 2009) inszenierte er ein weiteres Mal nach ‚Der Bus’ ein neues Stück von Lukas Bärfuss. Stephan Kimmig arbeitet ab September 2009 regelmäßig am Deutschen Theater und hat im Oktober 2009 seine erste Oper an der Bayerischen Staatsoper in München inszeniert.



Kabale und Liebe (Regie), Kinder der Sonne (Regie), Maria Stuart (Regie), Öl (Regie)