« »
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Judith Hofmann (Linda Tomason, seine Schwester), Markwart Müller-Elmau (Erwin Tomason, Vater der beiden)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Bernd Moss (Herr Schmitt, Gerhard), Katrin Klein (Frau Schmitt,Ida), Helmut Mooshammer (Josef Erbarmen)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Daniel Hoevels (Thomas Tomason), Susanne Wolff (Gabi Nowotny)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Daniel Hoevels (Thomas Tomason), Susanne Wolff (Gabi Nowotny)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Judith Hofmann (Linda Tomason, seine Schwester), Bernd Stempel (Rainer Machatschek)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Jörg Pose (Finn Tomason), Judith Hofmann (Linda Tomason, seine Schwester), Markwart Müller-Elmau (Erwin Tomason, Vater der beiden), Daniel Hoevels (Thomas Tomason), Barbara Heynen (Monika Tomason), Bernd Moss (Herr Schmitt, Gerhard), Katrin Klein (Frau Schmitt,Ida), Helmut Mooshammer (Josef Erbarmen), Olivia Gräser (Mira Halbe), Susanne Wolff (Gabi Nowotny), Bernd Stempel (Rainer Machatschek), Heidrun Perdelwitz (Ira Davidoff)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Jörg Pose (Finn Tomason), Judith Hofmann (Linda Tomason, seine Schwester)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater

Copyright by Arno Declair
Birkenstraße 13b
D-10559 Berlin
Konto 600065 208 Blz 20010020
Postbank Hamburg
Veröffentlichung honorarpflichtig!
Umsatzsteuersatz 7%
Steuernummer 25/155/10713
FA Hamburg Hansa
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Daniel Hoevels (Thomas Tomason), Barbara Heynen (Monika Tomason)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Bernd Moss (Herr Schmitt, Gerhard), Katrin Klein (Frau Schmitt,Ida)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Bernd Moss (Herr Schmitt, Gerhard), Katrin Klein (Frau Schmitt,Ida)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Olivia Gräser (Mira Halbe), Susanne Wolff (Gabi Nowotny)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Judith Hofmann (Linda Tomason, seine Schwester), Markwart Müller-Elmau (Erwin Tomason, Vater der beiden)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Judith Hofmann (Linda Tomason, seine Schwester)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Judith Hofmann (Linda Tomason, seine Schwester)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Jörg Pose (Finn Tomason)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Helmut Mooshammer (Josef Erbarmen), Olivia Gräser (Mira Halbe)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Jörg Pose (Finn Tomason), Judith Hofmann (Linda Tomason, seine Schwester)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Daniel Hoevels (Thomas Tomason), Susanne Wolff (Gabi Nowotny)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Daniel Hoevels (Thomas Tomason), Barbara Heynen (Monika Tomason)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Judith Hofmann (Linda Tomason, seine Schwester), Markwart Müller-Elmau (Erwin Tomason, Vater der beiden), Heidrun Perdelwitz (Ira Davidoff)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Bernd Moss (Herr Schmitt, Gerhard), Katrin Klein (Frau Schmitt,Ida), Helmut Mooshammer (Josef Erbarmen)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Judith Hofmann (Linda Tomason, seine Schwester), Bernd Stempel (Rainer Machatschek)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Judith Hofmann (Linda Tomason, seine Schwester), Bernd Stempel (Rainer Machatschek)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
Foto: Arno Declair
Auf dem Bild: Judith Hofmann (Linda Tomason, seine Schwester), Markwart Müller-Elmau (Erwin Tomason, Vater der beiden), Olivia Gräser (Mira Halbe)
Diebe
von Dea Loher
Regie: Andreas Kriegenburg
Uraufführung 15. Januar 2010, Deutsches Theater
FacebookBildergalerie anzeigenVideo anzeigenEinführung

Diebe

Diebe

zitty, Tobias Schwartz, 28.1.2010

Wie ein Mähdrescher frisst sich ein walzenartiges Drehwerk in die Szenen, verschlingt sie und spuckt sie wieder aus: Am Fernsehspiel orientierte Episoden aus dem Leben von Menschen, deren abgründige Schicksale auf bedrückende, gleichzeitig urkomische Weise zusammenlaufen. Andreas Kriegenburg inszeniert die Uraufführung von Dea Lohers 'Diebe'. Ein lang ersehntes Novum, dass diese wichtige Dramatikerin in Berlin überhaupt aufgeführt wird. Im Falle eines Loher-Stückes von einer Komödie zu sprechen, wäre verfehlt, aber Kriegenburg, der auch das gelungene Bühnenbild kreierte, inszeniert es als ebensolche. Ohne freilich die Untiefen zu übergehen, für die Lohers Texte bekannt sind und für die er als genauer Kenner ihres Werks feines Gespür entwickelt. Ein guter Teil der Komik allerdings steckt bereits im doppelbödigen Text. Heraus kommt eine tragikomische Symbiose. Die wird von den Schauspielern meisterhaft dargeboten. Herausragend Susanne Wolff als von ihrem Freund halb erwürgte Frau, die ihn bei der Polizei nicht anzeigen will, sondern sich nur informieren, wie sie sich beim nächsten Mal verhalten soll. Schwer depressiv Jörg Pose als lebensmüder Selbstmörder. Mitreißend Bernd Moss und Katrin Klein als kleinbürgerliches Slapstick-Ehepaar.

Leichte Beben

Die Zeit, Ijoma Mangold, 21.1.2010

Ihr neues Stück 'Diebe', das jetzt im Deutschen Theater in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg seine Uraufführung hatte, ist aber ein kleines Bravourstück im Genre des elegant-sinnigen Boulevards. Es sind Szenen aus der Gegenwart, bekannte Gesichter, gemischte Gefühle. Sie erzählen vom verpassten Leben, von der Selbstlüge, von den Schwierigkeiten der Paarfindung und den Flüchtigkeiten aller Bindungen, von der sanften Repression des Kapitalismus und den jähen Attacken der unterdrückten Triebe. Es ist das, was man sich schon immer über die eigene Zeit gedacht hat, in charmante, hervorragend pointierte Szenen gesetzt. Was Kriegenburg mit seinem bestens aufgelegten Ensemble (einer hinreißenden Susanne Wolff, die schrill, abgebrüht und zugleich allerbarmend die Berliner Göre gibt, einem wunderbaren Markwart Müller-Elmau, der von der Süße des Selbstbetrugs erzählt) virtuos auf die Bühne zaubert, ist gut ausbalanciert zwischen Satire und Zartheit. Ein großes Mühlrad dominiert die Bühne, das in einem ewigen Reigen die Figuren auf die Bühne spült und wieder mitnimmt.

Unterm Wasserrad der Geschichten

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Irene Bazinger, 18.1.2010

Alle zusammen feiern die tragischen Versatzstücke kaputter Existenzgründungen als eine grotesk amüsante Komödie am Abgrund, die sie mit ein paar kecken Schritten geschickt in die bodenlose Farce treiben. Mögen auch manche Episoden ausgedacht, manche Wendungen ungereimt klingen, in der federleicht verständigen, formvollendet souveränen Inszenierung von Andreas Kriegenburg wird daraus eine brillante, beglückende, zauberisch burleske Rêverie: arme Menschen, kleine Geschichten - reiches, großes Theater.

Schicksale wie aus einem Füllhorn

Neues Deutschland, Christoph Funke, 18.1.2010

Das Ensemble meistert diese schwierige Aufgabe, 'aus dem Stand' zu einprägsamen, unverwechselbaren Figuren zu finden, mit schwereloser Eindringlichkeit. Nur hingetupft sind die Eigenarten dieser ihr Selbst suchenden Menschen, aber in jeder Geste steckt das wunderbar Trotzige und kleinlich Schäbige eines Lebens im Schatten. Das Dutzend Darsteller gibt sich an das scheinbar Improvisierte aller Vorgänge mit Anmut und schwereloser artistischer Brillanz hin.

Krampfhaft an der Gegenwart festhalten

Gießener Allgemeine Zeitung, Elke Vogel, 18.1.2010

Das Bühnenbild von Andreas Kriegenburg ist spektakulär: Ein den ganzen Raum einnehmendes Rad einer riesigen Wassermühle schaufelt immer wieder neue Schicksale ins Blickfeld der Zuschauer. Bei der Uraufführung von Dea Lohers ‚Diebe‘ am Deutschen Theater Berlin balancierten die Schauspieler am Freitagabend mal schräg aufrechtstehend, mal halb liegend oder gleich kopfüber auf den hölzernen Drehflügeln. Es sind gescheiterte und vom Scheitern bedrohte Menschen aller Altersklassen, deren Geschichten  die preisgekrönte Dramatikerin in ‚Diebe‘ zu einem Querschnitt unserer heutigen Gesellschaft verwebt. Gibt es Hoffnung für die Hoffnung? So lautet eine der Kernfragen.

zurück

Bild / Visual zu Diebe