Odyssee
nach Homer
Werden doch wenige Söhne dem Vater ähnlich
Die meisten schlechter;
Wenige besser als der Vater.
Zehn Jahre kämpfte der listenreiche Odysseus im trojanischen Krieg. Nun irrt er als siegreicher Held mit zwölf Schiffen ein weiteres Jahrzehnt über die Meere, misst sich mit Menschenfressern und Göttern, kämpft gegen Zaubereien an und erliegt Verführungen. Zuhause auf Ithaka ist man inzwischen des Wartens müde. Das Volk verlangt nach einem neuen König. Der Sohn Telemachos, vaterlos erwachsen geworden, hält nur noch mühsam die Stellung im übergroßen Heldenschatten des Vaters. Und Penelope, die verlassene Ehefrau, muss sich des Drängens von 114 Freiern erwehren, die ihre Hand und die Macht im Land wollen. Irgendjemand muss die Verantwortung übernehmen. Irgendetwas muss passieren. Bald. Für die Inszenierung des Jungen DT hat Uli Jäckle ein Ensemble aus 21 Kindern, Senioren und Jugendlichen zusammengestellt. Gemeinsam haben sie sich mit Homers Epos und den eigenen Geschichten vom Warten, Sehnen und Unterwegssein beschäftigt.
Gefördert durch die K.S. Fischer-Stiftung
Premiere
5. Februar 2012 in den Kammerspielen
Regie Uli Jäckle
Bühne Thomas Rump
Hörspiel Carsten Schneider,
Suzanne J. Hensel
Kostüme Elena Anatolevna
Musik Johannes Birlinger, Jochen Hesch
Dramaturgie Kristina Stang
Besetzung
Laura Bakowsky, Jan Bülow, Antonia Callsen, Katarina Dmitrieva, Nathalie Donges, Laios Mo Bessa Dutschke, Lea Gericke, Marcel Heuperman, Ingvild Kiele, Maj-Britt Klenke, Malou Lardon, Dorothea Laubenthal, Lenz Lengers, Philine Pastenaci, Carla Paulus, Liz Schmidt, Meik van Severen, Victoria Schulz, Reinhold Skroch, Sahsenem Warnecke
Termine
19. Juni 2012, 19.00 - 21.00 Uhr, C-Preise
Karten