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Balkanmusik

von Daniel Mezger

Drei Musiker reden sich den Osten herbei. Getrieben von ihrer seltsamen Sehnsucht nach echten Problemen, kommen sie an – in ihrem Balkan. Und werden dort von einer Rebellenorganisation entführt. Der Grund: Sie sollen eine Revolutionshymne schreiben. Die drei Musiker sind jung, politisch engagiert und erfolglos. Gerne wären sie selbst Rebellen, gerne möchten sie mit ihrer Musik gegen das System ansingen, gerne hätten sie etwas zu sagen. Ihre pseudo-radikale Haltung wird plötzlich mit den Kampfansagen der echten Rebellen konfrontiert. Sie spüren das „echte Leben“, und wissen nicht, was sie damit sollen. Das Stück ist ein Crossover von Sprache und Musik und zeichnet dabei das ironisch-distanzierte Bild einer überbehüteten Generation.

Daniel Mezger 1978 geboren, studierte Schauspiel und arbeitet seit 2004 als freier Autor, Musiker und Schauspieler in Zürich. Von 2006 bis 2009 studierte Daniel Mezger am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Mit ‚In den Bergen‘ wurde er 2007 zum Dramatikerworkshop des Stückemarkts des Berliner Theatertreffens eingeladen. Mit ‚Findlinge‘ wurde er 2009 zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen.
 Gastspiel Staatstheater Mainz 
23. + 24. Juni 2011
Regie Jan-Christoph Gockel
Bühne und Kostüme Julia Kurzweg
Musik Tomo Polic
Dramaturgie David Schliesing

Besetzung
Stefan Graf, Zlatko Maltar, Felix Mühlen, Pascale Pfeuti, Lukas Piloty, Tomo Polic

Bild / Visual zu Balkanmusik