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Portrait von Nikolaus Frinke

Nikolaus Frinke

Geboren 1978 in Brühl/ Erftkreis. Nach einer Ausbildung zum Tischler studierte er Bühnen- und Kostümbild bei Prof. Martin Zehetgruber an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Während des Studiums Mitarbeit bei Projekten der Bühnenbildklasse mit den Regisseuren René Pollesch, Wolfram Apprich und Johann Kresnik. Im Laufe des Studiums entstanden Arbeiten für das Wilhelma Theater Stuttgart, das Theater der Kunstakademie Stuttgart und das Stuttgarter Ballett. Anschließend assistierte er als fester Assistent in den Spielzeiten 2007/ 2008 am Theater Magdeburg, 2008/ 2009 am Thalia Theater Hamburg und 2009/2010 und 2010/2011 am Deutschen Theater Berlin. In dieser Zeit Assistenzen u.a. bei Wolf Gutjahr, Alexander Wolf,  Andrea Schraad, Anne Ehrlich, Katja Haß, Andreas Kriegenburg, Annette Murschetz und Katrin Brack. Während des Studiums von 2005 bis 2007 Stipendiat der Künstler­för­derung des Cusanus­werkes, von 2007 bis 2009 Stipendiat der Akademie Musik­theater heute der DeutschenBank Stiftung. 

Seit Sommer 2011 selbstständig tätig als Bühnen- und Kostümbildner. Seitdem Arbeiten am Deutschen Theater Berlin, Düsseldorfer Schauspielhaus, Hans-Otto-Theater Potsdam, Theater Augsburg, Theater Baden – Baden, Oldenburgisches Staatstheater und an der Landesbühne Nord in Wilhelmshaven. 

Er entwarf das Bühnenbild zu „Winterreise“ von Elfriede Jelinek in der Regie von Andreas Kriegenburg (Deutsches Theater Berlin, 2011) und gemeinsam mit Stefan Pucher das Bühnenbild zu „Tape“ von Stephen Belber (Kammerspiele des Deutschen Theaters Berlin, 2011). Er entwarf Bühnen- und Kostümbilder für Rafael Sanchez, Lilja Rupprecht, Max Claessen, Fabian Alder und Maximilian von Mayenburg. Eine längere Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Regisseurin Brit Bartkowiak. Die  gemeinsame Arbeit „Muttersprache Mameloschn“ von Marianna Salzmann (Box des Deutschen Theaters Berlin), für das er das Bühnenbild entworfen hat, wurde zu den Mülheimer Theatertagen 2013 eingeladen und dort mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.