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Foto: Katrin Ribbe
Auf dem Bild: Regine Zimmermann (Margarete), Ingo Hülsmann (Faust)
Faust. Der Tragödie Erster Teil
von Johann Wolfgang von Goethe
Regie: Michael Thalheimer
Wiederaufnahme
Foto: Katrin Ribbe
Auf dem Bild: Ingo Hülsmann (Faust), Peter Pagel (Wagner)
Faust. Der Tragödie Erster Teil
von Johann Wolfgang von Goethe
Regie: Michael Thalheimer
Wiederaufnahme
Foto: Katrin Ribbe
Auf dem Bild: Sven Lehmann, Regine Zimmermann (Margarete), Ingo Hülsmann (Faust)
Faust. Der Tragödie Erster Teil
von Johann Wolfgang von Goethe
Regie: Michael Thalheimer
Wiederaufnahme
Foto: Katrin Ribbe
Auf dem Bild: Sven Lehmann, Ingo Hülsmann (Faust)
Faust. Der Tragödie Erster Teil
von Johann Wolfgang von Goethe
Regie: Michael Thalheimer
Wiederaufnahme
Foto: Katrin Ribbe
Auf dem Bild: Sven Lehmann, Ingo Hülsmann (Faust)
Faust. Der Tragödie Erster Teil
von Johann Wolfgang von Goethe
Regie: Michael Thalheimer
Wiederaufnahme
Foto: Katrin Ribbe
Auf dem Bild: Regine Zimmermann (Margarete), Ingo Hülsmann (Faust)
Faust. Der Tragödie Erster Teil
von Johann Wolfgang von Goethe
Regie: Michael Thalheimer
Wiederaufnahme
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Faust. Der Tragödie Erster Teil

von Johann Wolfgang von Goethe

Ich. Das erste Wort ist ausgelassen. "Habe nun, ach...", beginnt der große Monolog in Goethes Drama, beiläufig eher, aber er handelt von diesem unaussprechlichen, monströsen Ich: maßlos, egozentrisch, hybrid, vollständig verzweifelt. Faust ist an einem Endpunkt angekommen. Aber Selbstmord ist keine Lösung. Die Erinnerung an die Kindheit, ein äußerster Subjektivismus, hält ihn zurück. Also weiter leben, doch wie? In der Ablehnung sämtlicher gesellschaftlicher Koordinaten: Besitz, Religion, Wissenschaft, Bildung - für Faust haben sie keine Bedeutung mehr, genauso wenig wie Genuss oder Lebensfreude. "Es möchte kein Hund so länger leben". Wie ginge die Geschichte eigentlich weiter, wenn der Teufel nicht in diesem Leben erschiene?
Zu 'Faust. Der Tragödie Erster Teil' und 'Faust. Der Tragödie Zweiter Teil' sowie der begleitenden Faust-Konferenz erschien 2006 in der Reihe "Blätter des Deutschen Theaters" der Band "Verweile doch - Goethes Faust heute".

"Hülsmanns Faust, groß, hochfahrend, fiebrig, bis hin zu Tränen erschüttert, krümmt sich unter allem, was jenseits des Lebensgrabesrandes an Katastrophen auf ihn zukommt, wie unter Peitschenhieben. Der Regisseur Michael Thalheimer, der Stücke, Figuren und Sprache kaltstellt, auskühlt und abnagt bis auf die Knochen, so dass es einen gelangweilt schaudert, gibt dem Faust in Berlin furios und aufregend das, was andere ihm bisher verweigern: die Ursubstanz. In ganzen zwei Spielstunden das Faustische: bestehend aus einem nackten, bloßen, armseligen, kriminellen Ego."
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Mit freundlicher Unterstützung der Schering Stiftung sowie der Freunde und Förderer des Deutschen Theaters
www.scheringstiftung.de
 Premiere 
16.10.2004
Bild / Visual zu Faust. Der Tragödie Erster Teil