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Leben bis Männer oder: Der Fußballtrainer

von Thomas Brussig

Kinder, Knaben, Schüler, Jugend, Junioren – bis Männer. Der Fußballtrainer hat sie alle trainiert, seit seinem Sportunfall, seit er nicht mehr in seinem Job als Erntehelfer bei „Tatkraft Börde“ arbeiten und - schlimmer noch - nicht mehr selber kicken kann. Dem betriebseigenen Fußballverein allerdings ist er treu geblieben bis heute, über alle Zeitläufe hinweg, in der stets vergeblichen Hoffnung, ein einziges Mal wenigstens in der ersten Vorrunde des deutschen Cups gegen Bayern München gelost zu werden.    Der Berliner Autor Thomas Brussig hat einen Monolog für einen Schauspieler geschrieben. Brussig bleibt seinem Thema treu, wie in seinen Drehbüchern für „Sonnenallee“ und für Leander Haußmanns Film „NVA“. Sein Fußballtrainer ist ein Abbild deutscher Widersprüche, zwischen berechtigter Anklage und selbstgerechter Verteidigung - und sei es stellvertretend für den Schützling Heiko, der nie gebrüllt hat auf dem Platz, aber als Grenzsoldat geschossen haben soll.
    Mit Jörg Gudzuhn, einer Trillerpfeife und natürlich einem Ball.
Zur Website des Autors gelangen Sie unter
http://www.thomasbrussig.de
 Premiere 
19.12.2001
Regie Peter Ensikat
Bühne Elissa Bier
Kostüme Elissa Bier

Besetzung
Jörg Gudzuhn

Bild / Visual zu Leben bis Männer oder: Der Fußballtrainer