Marie NDiaye liest
aus 'Ein Tag zu lang'
Buchpremiere mit der Autorin
Am 2. September, nicht wie sonst üblich am 1. September, will der Lehrer Herman mit Frau und Kind die Ferien beenden und in die Hauptstadt zurückreisen. Als er am Morgen aufwacht, muss er feststellen: beide sind verschwunden. Marie NDiaye lässt uns erleben, was es heißt, die Mitmenschen, die Umwelt, nicht zuletzt die eigene Familie, als Fremdes entdecken zu müssen. Die in Berlin lebende französische Autorin erhielt 2009 den Prix Goncourt für das Buch ‚Drei starke Frauen‘, das ebenfalls im Deutschen Theater vorgestellt wurde.
18. Oktober 2012