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Muttersprache Mameloschn

von Marianna Salzmann

"Hast du das immer noch nicht verarbeitet?"

Drei Frauen, drei Generationen, drei Lebensentwürfe: Großmutter, Mutter und Tochter. In den Generationen wiederholen und variieren sich gesellschaftliche Abhängigkeiten: Was hieß es vor 50 Jahren in der DDR als Jüdin zu leben und was bedeutet es heute? Die Fragen nach Identität, nach Zugehörigkeit und Heimat werden vor dem Hintergrund eines latenten Antisemitismus in der DDR gestellt, den die Mutter bitter erfahren musste. Und auch wenn sich inzwischen einiges geändert hat und die Freiheiten andere geworden sind, sind die Fragen nach Freiheit und einem selbstbestimmten Leben dieselben geblieben.

Marianna Salzmann, Jahrgang 1985, wuchs in Moskau auf, studierte Szenisches Schreiben an der UdK und wurde für ihr Stück 'Muttermale Fensterblau' mit dem Kleist-Förderpreis 2012 ausgezeichnet.
Die Uraufführung von 'Muttersprache Mameloschn' in der Box des DT ist für den Mülheimer Dramatikerpreis 2013 nominiert.

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Deutschlandradio Kultur 6.9.2012 | Profil: Marianna Salzmann. Moskauerin, Jüdin, Russin, Deutsche, Wahlberlinerin

 Uraufführung 
9. September 2012
Bild / Visual zu Muttersprache Mameloschn