Symposium: Was kostet die Welt?
11.00 Uhr Stephan Lessenich (Jena):
Sozial ist, was man selber macht: Die Bestimmung des Selbst in der Aktivgesellschaft
11.30 Uhr Robert Pfaller (Wien):
Wofür es sich zu leben lohnt
12.00 Uhr Pause
12.30 Uhr Lesung aus 'Magic Fonds' von Tobias Rausch mit Katrin Wichmann und Daniel Hoevels
Zu dem Rechercheprojekt über das rätselhafte Verschwinden des Kapitals haben das Junge DT und lunatics produktion mehr als 70 Interviews mit Anlegern, Bankern und Experten geführt. Es entsteht eine Publikation bei Theater der Zeit der Reihe 'Recherchen', die vorgestellt wird.
13.00 Uhr Podiumsdiskussion 'Zur Ökonomisierung des Sozialen'
mit Stephan Lessenich, Robert Pfaller und Thomas Biebricher (Frankfurt),
Moderation: Claus Caesar
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Thomas Biebricher ist Nachwuchsgruppenleiter am Exzellenzcluster 'Die Herausbildung normativer Ordnungen' an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Von ihm erschien u.a. 'Selbstkritik der Moderne, Habermas und Foucault im Vergleich' (Frankfurt/Main: Campus 2005).
Stephan Lessenich ist Professor für Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zuletzt erschien u.a. 'Die Neuerfindung des Sozialen' (Bielefeld: transcript 2008) und 'Sozialismus Kapitalismus Kritik. Eine Debatte' (zusammen mit Klaus Dörre und Hartmut Rosa. Frankfurt/Main: Suhrkamp 2009).
Robert Pfaller ist Professor für Philosophie an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Veröffentlichungen u.a.: 'Wofür es sich zu leben lohnt. Elemente materialistischer Philosophie’' (Frankfurt/Main: Fischer 2011), 'Ästhetik der Interpassivität' (Hamburg: Philo Fine Arts 2009) und 'Das schmutzige Heilige und die reine Vernunft: Symptome der Gegenwartskultur' (Frankfurt/M: Fischer 2008).
12. Februar 2012