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Über Lebenskunst

Hans Joachim Schellnhuber und Lars Gustafsson im Gespräch

Welthistorisch steht erstmalig nichts Geringeres als die Zukunftsfähigkeit unserer Zivilisation auf dem Spiel. Dennoch gelingt es uns nicht, vom Wissen um die Notwenigkeit einer ökologisch-kulturellen Revolution zum Handeln zu gelangen – die Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima und die ausbleibenden nachhaltigen Konsequenzen daraus haben dies im vergangenen Jahr noch einmal deutlich vor Augen geführt. Wie könnte ein Alternativkurs aussehen, der unserer Zivilisation eine Zukunft erlaubt? Und wie ein „gutes Leben“, eine verschiedene Möglichkeiten eröffnende Lebenskunst, die die antike Philosophie Platons und Aristoteles‘ weiterdächte? Hans Joachim Schellnhuber, Professor für Theoretische Physik, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen, fordert seit langem ein Ende der "Diktatur des Jetzt" und einen neuen "Gesellschaftsvertrag auch mit künftigen Generationen". Der Dichter und Philosoph Lars Gustafsson hat 2011 mit "Gegen Null. Eine mathematische Phantasie" (Secession Verlag, aus dem Schwedischen von Barbara Karlson) die Essenz seines philosophisch-mathematisch-physikalischen Denkens vorgelegt und verbringt in diesem Jahr einen Monat als Artist in Residence am PIK.

Eine Kooperation des Projekts Über Lebenskunst mit dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Das Projekt Über Lebenskunst ist ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Theater.


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