„Inspirieren kann einen alles,  
 wenn das Herz offen  
 und der Kopf frei ist.“

Ein Bild für jede Inszenierung der Spielzeit 
 – Tina Berning zeichnet für das Deutsche Theater

Alte Vordrucke, Schulhefte, Zettel, die sie auf Flohmärkten oder in Nachlässen findet: Häufig sind es papierne Fundstücke mit dem hintergründigen Charme von gestern, die Tina Berning zum Ausgangspunkt ihrer Zeichnungen macht. Es sind meist figürliche Motive, die dabei entstehen, Frauen, Männer, Gruppen von Menschen, die sie mit Tusche und Feder, Farben und Schere zu traumhaften, leichten und oftmals melancholischen Bilderwelten formt. Die in Berlin lebende Malerin und Illustratorin gestaltete nach Abschluss ihres Grafik-Studiums Plattencover für die Musikindustrie und arbeitete als Grafikerin für 'Jetzt', das Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung, bevor sie sich auf ihre eigenen Arbeiten als bildende Künstlerin konzentrierte. Neben Einzelausstellungen in den USA, Deutschland, Japan und den Niederlanden, hat Tina Berning an Projekten wie dem 'Bilderklub', einem Onlinearchiv von sieben Illustratoren, oder an 'FACE/project', einer Ausstellung mit dem Fotografen Michelangelo Di Battista
gearbeitet. Ihre künstlerischen Einzelprojekte, wie zum Beispiel '100 girls on cheap paper', sind auch als Bücher erschienen.

Für jede Inszenierung der Spielzeit 2011/2012 hat Tina Berning, die als Illustratorin unter anderem auch für das SZ-Magazin, Vogue und das ZEITmagazin arbeitet, gleich mehrere, zum Teil völlig unterschiedliche Bilder entworfen – jedes auf seine Weise vom Thema, Personal oder Atmosphäre
der Stücke des Spielplans inspiriert.