Hör-Stücke

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„Ein übersetztes Klagelied mit furchtbarem Akzent“ nennt Sivan Ben Yishai im Untertitel ihr Stück „YOUR VERY OWN DOUBLE CRISIS CLUB“. In der Inszenierung von András Dömötör in den Kammerspielen des Deutschen Theaters spielen neben den Ensemblemitgliedern Judith Hofmann und Felix Goeser sechs Schauspielstudenten der Universität der Künste (UdK) Berlin. Diese sechs berichten hier von ihren Eindrücken bei den Proben, ihrem Verhältnis zu diesem Stück und den speziellen Herausforderungen bei dieser Inszenierung.
'Ego' und 'Trip' steht auf dem Cover des Spielzeithefts 2017/18 des Jungen DT. Birgit Lengers, die Leiterin des Jungen DT, stellt hier einige Produktionen der neuen Spielzeit vor. Dabei auch das internationale Projekt 'Hier.Stehe.Ich' und das neue Klassenzimmerstück 'Das hier ist kein Tagebuch'. Außerdem verrät sie, warum es diesmal beim Jungen DT kein Herbstcamp, sondern ein Frühlingscamp gibt.
*Offenes DT“, so nennt sich eine neue Veranstaltungsreihe im Deutschen Theater, gestartet am 13. September 2017. Zweimal im Monat, immer rmittwochs, wird das DT zu einem Begegnungsraum für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung, treffen Neu-Berliner auf Menschen, die hier geboren wurden oder schon sehr lange leben. Was den Besuchern dabei geboten wird und welche Hoffnungen mit dieser Reihe verbunden sind, schildert Mitorganisator Jörg Freckmann. Außerdem kommen einige der ersten Gäste zu Wort und sprechen über ihre Erwartungen an das „Offene DT“.
Felix Goeser (am Schlagzeug) mit einen Ausschnitt aus „Your Very Own Double Crisis Club“ von Sivan Ben Yishai, - ausgewählt für eine Uraufführung bei den Autorentheatertagen 2017 und anschließend auch weiterhin im Deutschen Theater zu sehen.
Warum verfaßt eine israelische Autorin, die seit fünf Jahren in Berlin lebt, ihre Theaterstücke in englischer Sprache? Auch darüber spricht hier DT Dramaturg Claus Caesar mit Sivan Ben Yishai, Autorin von „Your Very Own Double Crisis Club“ (Untertitel: „Ein übersetztes Klagelied mit furchtbarem Akzent“). Wir empfehlen: hören Sie zum besseren Verständnis dieses Gesprächs zuerst den Ausschnitt aus dem Stück, gelesen von Felix Goeser, ebenfalls zu finden hier bei den Hör-Stücken.
Beim 13. Nachgespräch zu „Terror“ am 4. Mai 2017 saßen auf dem Podium: die Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Dorothee Bär (CSU) und der Intendant des Deutschen Theaters, Ulrich Khuon. Moderiert wurde das Gespräch von Stefan Reinecke von der taz. Das Abstimmungsergebnis nach der Vorstellung an diesem Abend: 270 Zuschauer stimmten für unschuldig, 210 für schuldig.
Wie entscheidet sich eine Politikerin, die zweimal Bundesjustizministerin war - und einmal von diesem Amt zurück getreten ist - wenn sie vor der Frage steht, ob ein Luftwaffenpilot ein Flugzeug abschießen durfte, das von einem Terroristen gekapert worden ist? Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sah am 13. April 2017 im DT „Terror“ von Ferdinand von Schirach und nahm anschließend an einem Nachgespräch mit taz-Redakteur Stefan Reinecke als Moderator teil. Das Publikum entschied an diesem Abend: 280 unschuldig, 168 schuldig.
„Die Welt in uns“, so heißt die neueste Produktion des Jungen DT. Das Performancekollektiv Turbo Pascal erarbeitet mit neun Jugendlichen unterschiedlicher Nationalität einen Theaterabend über Garry Davis und seine Weltbürgerbewegung. Wer dieser Garry Davis war und was es mit seinem Weltbürgerpaß auf sich hat, darüber sprechen hier Eva Plischke von Turbo Pascal und Ilia Norouzi, einer der jungen Darsteller.
„Dagmar Manzel ist eine Schauspielerin, die diesem Stück und der Figur der Winnie neue Dimensionen hinzufügen kann. Mit ihr als Winnie wird man eine Version dieses Stücks erleben, die noch nie so direkt, so persönlich, noch sie so lebendig war.“ So DT-Dramaturg John von Düffel über die Hauptdarstellerin in „Glückliche Tage“. Warum die Inszenierung von Christian Schwochow sich einerseits strickt an Becketts Regieanweisungen hält, trotzdem aber eine entscheidende Veränderung aufweist, auch darüber spricht hier John von Düffel.
Der Rechtswissenschaftler Christoph Möllers saß beim 11. Nachgespräch zu „Terror“ neben Moderator Stephan Detjen auf dem Podium. An der Diskussion beteiligten sich auch diesmal wieder Zuhörer. Das Abstimmungsergebnis der Zuschauer an diesem Abend: 223 stimmten für unschuldig – 194 für schuldig.