Hör-Stücke

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08.11.2019

Königin von Troja

Für seine aktuelle Inszenierung am Deutschen Theater hat Hausregisseur Stephan Kimmig ein Drama des antiken Dichters Euripides ausgewählt: „Hekabe“. Er führt es zusammen mit Homers Heldenlieder auf Odysseus. So spürt er mit seinem Ensemble Fragen nach wie „Woher kommt der Hass? Wie sucht er sich seine Opfer? Was für Helden produziert er?“ In diesem Podcast spricht Jürgen Büsselberg mit John von Düffel, Dramaturg dieser Inszenierung, über die Bedeutung von Hekabe für die griechische Mythologie, ihre Geschichte und ihre tragische Verbindung zu Odysseus.
Gäste bei der 6. Ausgabe der DT Freunde Talkshow waren Maike Knirsch und Bozidar Kocevski. Maike Knirsch war schon als Jugendliche beim Jungen DT aktiv, zu sehen damals unter anderem in „Kind ohne Zimmer“ und „Dieses Kind“. Sie studierte Schauspiele an der Hochschule Ernst Busch. Bozidar Kocevski studierte an der Universität der Künste Berlin und war, bevor er ans DT kam, in Freiburg im Breisgau engagiert. In diesem Ausschnitt aus der Talk-Show vom März 2019 erzählen die beiden unter anderem von Mutproben, Koch- und Backkünsten und auch, wie sie zum Theaterspielen gekommen sind.
31.10.2019

Briefe an Ben

Das Deutsche Theater präsentiert "Franziska Linkerhand", den 1974 postum veröffentlichten Roman von Brigitte Reimann, in einer Bühnenfassung von Daniela Löffner, der Regisseurin des Abends. Die Titelfigur wird dabei gespielt von DT-Ensemblemitglied Kathleen Morgeneyer. Eine ganz zentrale Rolle in diesem Roman, der in der DDR ein Kultbuch war, spielen die Briefe von Franziska an Ben, ihrer großen Liebe. Diese Briefe kann man auch sehen als eine Art Tagebuch. Kathleen Morgeneyer liest in dieser Podcast-Ausgabe aus einigen dieser Briefe.
28.10.2019

Eine mutige Frau

"Franziska Linkerhand", der 1974 postum veröffentlichte Roman von Brigitte Reimann – in Westdeutschland bis heute kaum bekannt – war in der DDR ein Kultbuch und prägend vor allem für ganze Frauengenerationen. Er erzählt von einer jungen Architektin in der DDR, die an die Ideale des Sozialismus glaubt. Statt großer Prestigebauten möchte sie lieber Wohnungen bauen, die Würde, Wärme und Freiheit ausstrahlen. Doch ihr Anspruch gerät in Konflikt mit den ökonomischen Zwängen. Das Deutsche Theater präsentiert „Franziska Linkerhand“ in der Regie von Daniela Löffner. Mehr Wissenswertes über den Roman und seine Autorin hören Sie von DT-Dramaturg David Heiligers in unserem Podcast.
Auch in diesem Jahr präsentiert das Deutsche Theater wieder ein Familienstück zur Adventszeit. Dafür verwandelt sich der Saal im oberen Foyer des DT in eine Theaterbühne, bereit, die jüngsten Zuschauer und alle jung gebliebenen in eine andere Welt zu entführen. Erzählt wird die Geschichte vom "kleinen König Dezember". Darin kommt es zu einer wundersamen Begegnung zwischen einem mittelalten Melancholiker, von Beruf Insbürogeher, und dem kleinen König Dezember II. Für den Podcast haben Lisa Hrdina (sie spielt den kleinen König) und Simon Brusis (er spielt den Insbürogeher) einen kleinen Ausschnitt aus "Der kleine König Dezember" von Axel Hacke als Mini-Hörspiel eingesprochen.
Eine stolze Zahl: Am 19. Oktober 2019 präsentiert Jürgen Kuttner zum 150. Mal seinen Videoschnipselabend „Von Mainz bis an die Memel“. Angefangen hat er im November 1996 in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. im September 2017 wechselte er damit ans Deutsche Theater. Hier erzählt er vom Start, von der Suche nach einem immer Thema und den passenden Videos, warum es ihm so wichtig ist, dass jeder Abend anders ist und wieso seine Anmoderationen manchmal betont ausführlich sind. Außerdem auch, warum er mit dem Prädikat, er sei „der letzte Radikalaufklärer der Gegenwart“, einst ihm vom Berliner Tagesspiegel verliehen, gut leben kann.
Der Berliner Autor Jakob Nolte hat für das Deutsche Theater eine neue Bühnenfassung eines der wohl berühmtesten Bücher überhaupt geschrieben: Don Quijote. 1605 erscheint der erste Teil dieses Romans von Miguel de Cervantes und gilt als Beginn der literarischen Moderne. In einem Gespräch mit DT Dramaturg David Heiligers beschreibt Jakob Nolte unter anderem, was ihn an diesem Epos begeistert und warum er sich bei seiner Fassung auf die beiden Hauptfiguren, also auf Don Quijote und seinen Gefährten Sancho Panza beschränkt hat. Außerdem, dass er sich sicher war, dass sein Text bei Ulrich Matthes und Wolfram Koch als Schauspieler und Jan Bosse als Regisseur in besten Händen ist.
Zweite Etappe bei "30.nach.89 – Talking About Your Generation", dem trinationalen Projekt des Jungen DT. Die beteiligten 18 Jugendlichen aus Russland, Polen und Deutschland waren auf ihrer Recherchereise für den Theaterabend "30.nach.89" (Premiere am 19.10.19) diesmal in Moskau und Yaroslavl unterwegs und trafen hier Menschen, die ihnen von dem Wendejahr 1989 in Russland berichteten. Außerdem besuchten sie das älteste Theater Russlands, führten heftige Diskussionen und stellten fest, dass die Jugendlichen in Russland und Deutschland jeweils eine unterschiedliche Auffassung von ihrer politischen Wirkungsmacht haben. Von all dem berichten hier Jasmin Sebastiani und Hinnerk Henze, zwei der sechs deutschen Teilnehmer_innen bei "30.nach.89".
12.09.2019

Neu im Ensemble

Seit dieser Spielzeit 2019/2020 ist Lorena Handschin neues Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin. Ihren Einstand gab sie bereits Ende der letzten Spielzeit in der Inszenierung "zu unseren füßen, das gold, aus dem boden verschwunden" von Svealena Kutschke (Regie: András Dömötör), die im Rahmen der Autorentheatertage uraufgeführt wurde. Im Gespräch mit Journalist Jürgen Büsselberg lernen Sie die gebürtige Schweizerin, die ihre Matura mit dem Schwerpunkt Jazzgesang absolvierte, hier näher kennen, erfahren warum sie auch fließend Dänisch spricht, von ihrer Arbeit mit Flüchtlingen aus Syrien und Afghanistan und in welchen Inszenierungen sie in dieser Spielzeit außerdem am DT zu sehen ist.
In „Der Hals der Giraffe“ erzählt die Autorin Judith Schalansky von einer Zeit des Übergangs: das Alte gibt es nicht mehr, das Neue bleibt fremd. Philipp Anrold inszeniert für das Deutsche Theater eine Bühnenversion. In diesem Podcast hören sie unter anderem DT-Schauspielerin Linn Reusse mit Auszügen aus „Der Hals der Giraffe“ und ein Gespräch, das Dramarturgin Juliane Koepp bei „Früh-Stücke“ am 18. August 2019 mit der Kostümbildnerin Julia Dietrich führte.