Hör-Stücke

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Felix Goeser (am Schlagzeug) mit einen Ausschnitt aus „Your Very Own Double Crisis Club“ von Sivan Ben Yishai, - ausgewählt für eine Uraufführung bei den Autorentheatertagen 2017 und anschließend auch weiterhin im Deutschen Theater zu sehen.
Warum verfaßt eine israelische Autorin, die seit fünf Jahren in Berlin lebt, ihre Theaterstücke in englischer Sprache? Auch darüber spricht hier DT Dramaturg Claus Caesar mit Sivan Ben Yishai, Autorin von „Your Very Own Double Crisis Club“ (Untertitel: „Ein übersetztes Klagelied mit furchtbarem Akzent“). Wir empfehlen: hören Sie zum besseren Verständnis dieses Gesprächs zuerst den Ausschnitt aus dem Stück, gelesen von Felix Goeser, ebenfalls zu finden hier bei den Hör-Stücken.
Regisseur Franz-Xaver Mayr und ATT-Blog-Reporter Jürgen Büsselberg trafen sich bei den Proben zu Kartonage. Wie geht man um mit einem Text, der auf ungewöhnliche Weise formatiert ist? Wird es die von der Autorin Yade Yasemin Önder erwähnte "Eiche depressiv" tatsächlich geben? Und was hat es mit dem zweiten Stück Diese Mauer fasst sich selbst zusammen und der Stern hat gesprochen, der Stern hat auch was gesagt auf sich, mit dem Franz-Xaver Mayr bei den Autorentheatertagen 2017 vertreten ist? Antworten auf all diese Fragen gibt es hier.
"Schreiben heißt der Sprache ständig zu mißtrauen, trotzdem aber fasziniert zu bleiben". So Jürg Halter, Autor von „Mondkreisläufer“, seinem ersten Theaterstück. Woher dieses Mißtrauen rührt und warum er bei der Inszenierung seines Stücks unbedingt mehr als nur ein Wort mitreden wollte, darüber spricht der Schweizer Autor, Musiker, Rapper und Performance-Künstler hier in einem Telefonat mit Jürgen Büsselberg. Foto: © Eva Günter 2015
Tino Hillebrand vom Wiener Burgtheater ist der einzige Schauspieler, der in diesem Jahr nun bereit szum dritten Mal bei den Autorentheatertagen mit Uraufführungen und Gastspielen dabei ist. Geboren 1989 in Potsdam lebt und arbeitet er nun bereits über acht Jahren in Wien. Warum er immer wieder gern zu den Autorentheatertagen ans DT kommt und was es mit „Die Hockenden“, der Inszenierung, mit der er diesmal zu sehen ist, auf sich hat, erzählt er Ihnen hier. Foto: © Reinhard Werner.
Albert Ostermaier, geboren 1967 in München, ist einer der aktivsten deutschen Theaterautoren. Neben seinen Texten für die Bühne schreibt er auch Lyrik und Romane. Für das Staatstheater Nürnberg verfaßte er unter dem Titel „Linke Läufer (Erster sein)“ ein „Requiem für Janö Konrad“. Konrad war von 1930 bis 1932 Trainer des 1. FC Nürnberg. Warum dessen Geschichte ihn als Autor und als aktiver Fußballspieler interessiert hat, auch darüber berichtet Albert Ostermaier hier im Gespräch mit Jürgen Büsselberg. Foto: Kunstverlust e.V.
Aus 125 eingsandten Stücken wählte Jury-Sprecherin Anke Dürr, Kulturjournalistin beim SPIEGEL, etwa 20 aus und legte sie ihren Jury-Kollegen, der Schauspielerin Annette Paulmann und dem Filmemacher Jan-Ole Gerster vor. Zu dritt entschieden sie dann über die drei Stücke, die bei den Autorentheatertagen 2017 ihre Uraufführung erleben werden. Bei „Früh-Stücke“ am 23. April beschrieb Anke Dürr im Gespräch mit DT-Dramaturg John von Düffel, womit sich die eingesandten Stücke auseinandersetzten und welche Diskussionen bei der Endauswahl geführt wurden.
Denkt er an Berlin, erinnert er sich zuerst an das Tempelhofer Feld. Seine Stücke würde er nicht selbst inszenieren. Und gern ist auch heute noch in dem Ort, in dem er 1986 wurde. Thomas Köck ist der Autor von „paradies fluten (verirrte sinfonie)“ und spricht hier im Interview mit DT-Podcast-Macher Jürgen Büsselberg auch über seine Beziehung zu Musik und Tanz und warum er hofft, dass die Zuschauer eine eigene Deutung seines Stücks finden.
Foto: © Elsa-Sophie Jach.
DT-Dramaturgin Christa Müller und SPIEGEL-Kulturjournalistin Anke Dürr waren in enger Zusammenarbeit mit der DT-Dramaturgie die Kuratorinnen  des Gastspielprogramms der Autorentheatertage 2017. Unabhängig davon hatte Anke Dürr als Jury-Sprecherin zusammen mit der Schauspielerin Annette Paulmann und dem Filmemacher  Jan-Ole Gerster die Aufgabe, aus 125 Einsendungen die drei Stücke für die Uraufführungen in der Langen Nacht bei den Autorentheatertagen auszuwählen. Hier erzählt Christa Müller unter anderem vom Auswahlverfahren für das Gastspielprogramm und stellt einige der Inszenierungen vor.
Beim 13. Nachgespräch zu „Terror“ am 4. Mai 2017 saßen auf dem Podium: die Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Dorothee Bär (CSU) und der Intendant des Deutschen Theaters, Ulrich Khuon. Moderiert wurde das Gespräch von Stefan Reinecke von der taz. Das Abstimmungsergebnis nach der Vorstellung an diesem Abend: 270 Zuschauer stimmten für unschuldig, 210 für schuldig.