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05.02.2017

Warum es uns so wichtig ist

Jürgen Büsselberg
Fabiola Kuonen, Lina Bookhagen und Max Diehle sind drei der elf jungen Darsteller bei „Katzelmacher“ von Rainer Werner Fassbinder, der neuen Produktion des Jungen DT in den Kammerspielen. Hier erzählen die drei von der Arbeit an dieser Inszenierung, von Schwierigkeiten mit der speziellen Sprache Fassbinders und warum ihnen dieses Stück so wichtig ist.
Rainer Werner Fassbinder schrieb „Katzelmacher“ 1968 für das Münchener „antitheater“: Ein Jahr später bereits kam der Film „Katzelmacher“ in die Kinos und begründete den Ruhm Fassbinders als Jung-Regisseur. Jetzt inszeniert Jessica Glause dieses Stück nach dem Drehbuch zum Film mit jungen Spielern für das Junge DT. Hier hören Sie Ausschnitte aus einem Gespräch zwischen Birgit Lengers, Leiterin des Jungen DT und Dramaturgin bei dieser Produktion, und der Regisseurin - aufgenommen bei „Früh-Stücke“ am 15. Januar 2017.
Für sein Projekt "Lesbos - Blackbox Europa" besuchte Gernot Grünewald zusammen mit Katharina Schenk und Božidar Kocevski die griechische Insel, die zum großen Flüchtlingslager wurde. Hier berichtet er von seinen Eindrücken, die er und sein Team mitgebracht haben und erklärt, wie er die Erfahrungen von dort für die Bühne umsetzen will und warum das dritte Ensemblemitglied, Thalfakar Ali, bei dieser Reise nach Lesbos nicht dabei war.
1998 im Kino, seit 2000 als Theaterstück auf vielen deutschen Bühnen zu sehen, inszeniert Anne Lenk 'Das Fest' von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov nun für das Deutsche Theater Berlin. Hier hören Sie Dramaturg David Heiligers im Gespräch mit Schauspieler Camill Jammal über besondere Herausforderungen für die Darsteller_Innen, über Gespräche bei den Proben und fachlichen Rat, den sich das Team holte.
Foto: Arno Declair
Michael Schirmer ist Pastor an der St. Johannis Kulturkirche in Hamburg-Altona. Er hat das Team um Regisseurin Jette Steckel bei der Produktion von „10 Gebote“ beraten. Welche Fragen die Theaterleute an ihn hatten, welche Bedeutung er den Geboten beimisst und warum er auf unserem Bild mit Gitarre zu sehen ist, dazu äußert sich Michael Schirmer hier im Gespräch mit DT Freund Jürgen Büsselberg.
Foto: Michael Kaniecki
Sie können Božidar Kocevski u. a. erleben in "König Ubu" und "Das Feuerschiff", ab Ende Januar auch in "Lesbos - Blackbox Europa". Hier lernen Sie den 27-jährigen privat kennen, hören von Kochkünsten, einem BMX-Rad mit roten Rädern, aber auch von seinem ersten Theaterbesuch und wertvollen Erfahrungen in der sogenannten Provinz.
Foto: Dennis Kummer
Der Saal des Deutschen Theaters, einst bekannt als das Rangfoyer, hat sich in ein Schiff verwandelt. Es ist das Bühnenbild für „An der Arche um acht“ von Ulrich Hub. Regie führte Anne Bader. Hier erzählt sie, was sie an diesem Stück besonders mag und welche großen Fragen hier von kleinen Tieren diskutiert werden. Außerdem hören Sie Lorna Ishema, Olivia Gräser und Thorsten Hierse mit einer kurzen Szene aus „An der Arche um acht“. Foto: Regisseurin Anne Bader in "ihrer" Arche
'Keine Angst vor niemand' ist das Motto der Spielzeit 2016/17 im Deutschen Theater. Zu diesem Motto gibt es auf den Bühnen des Hauses unterschiedlichste Stücke zu sehen, dazu gibt es aber auch eine Reihe von Vorträgen, Diskussionen und Gesprächen. Harald Welzer, Soziologe, Publizist und Mitbegründer der Initiative 'Offene Gesellschaft' eröffnete diese Reihe am 27. Oktober mit seinem Vortrag: 'Keine Angst, nirgends'. Foto: © Martin Kraft
Die ehemalige Bundesjustizministerin Brigitte Zypries war am 12. November 2016 zu Gast beim 9. Nachgespräch zu "Terror" von Ferdinand von Schirach. Moderiert wurde dieses Nachgespräch von Marie Sagenschneider vom Deutschlandradio Kultur.
Nuran David Calis war mit seinen Kölner Inszenierungen "Die Lücke" und "Glaubenskämpfer" bei den Berliner Autorentheatertagen vertreten. Nun inszeniert er "Kuffar. Die Gottesleugner" am Deutschen Theater. DT-Dramaturg Claus Caesar stellt den Autor und Regisseur und sein neues Stück im Gespräch vor.