Hör-Stücke

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Andres Veiel gilt als einer der profiliertesten Vertreter einer politisch engagierten Kunst. Besonderes Merkmal der Arbeitsweise Veiels ist die intensive, teilweise mehrjährige Recherche als Grundlage für seine Projekte.
Nach „Das Himbeerreich“ (2013) inszeniert er nun „Welche Zukunft?! Let Them Eat Money“ am Deutschen Theater. Hier berichtet er von dem Rechercheprozess für diese Produktion und was die Zuschauer bei diesem Stück erwarten dürfen: Eine Reise ins Jahr 2028, in dem es trotz einer Wirtschaftskrise zwei Jahre zuvor längst ein bedingungsloses Grundeinkommen und beinah empathische Roboter gibt. Veiel geht es dabei um die Konfrontation mit widersprüchlichen Entwürfen von Zukunft – abseits von Legislaturperioden oder Parteiinteressen.
Thom Luz inszenierte zum Spielzeitauftakt 2016/2017 im Deutschen Theater „Der Mensch erscheint im Holozän“ von Max Frisch. Am 14. September 2018 nun hat seine zweite Inszenierung für das DT Premiere: „Alte Meister“ nach dem Roman von Thomas Bernhard. Bei „Früh-Stücke“ am 2. September verriet er, welche Verbindung es gibt zwischen dem Musical-Film „Grease“ und seiner Inszenierung und warum er gern einem Satz von Robert Walser folgt: „Die Theaterkunst sollte sich Mühe geben, die allzu Verwirrten zu beruhigen und die allzu Beruhigten zu verwirren.“
Im Jungen DT dreht sich in der Spielzeit 2018/19 alles um das Thema FAMILIENBANDE. Dabei geht es nicht nur um die eigene Familie, sondern auch um Wahlverwandschaften. Gemeinsam mit jungen Theatermenschen will das Junge DT herausfinden, wofür und wogegen wir Banden gründen. Ist Blut wirklich immer dicker als Wasser? Was unterscheidet friends & family? Wer ist mein Blutsbruder und wer meine Schwester im Geiste? Im Podcast spricht Birgit Lengers, Leiterin des Jungen DT, über die unterschiedlichen Banden, die in den verschiedenen Projekten, Workshops und Stücken des Jungen DT gegründet werden sollen. Sie stellt Euch auch die verschiedenen Jugendclubs vor, bei denen Ihr mitmachen und für die Ihr Euch jetzt noch anmelden könnt.
Linda Pöppel spielt in "In Stanniolpapier" Maria, eine Frau, die jahrelang in Berlin auf dem Straßenstrich gearbeitet hat. Das Stück basiert auf einer realen Lebensgeschichte, die der Autor Björn SC Deigner für seinen Theatertext zusammengefügt und verdichtet hat. Kulturjournalist Jürgen Büsselberg traf Linda Pöppel zwei Wochen vor der Premiere und sprach mit ihr über die Wirkung des Textes, ihren Zugriff auf die Figur der Maria und die Fragen, die sich bei der Arbeit an und mit dem Text gestellt haben: Kann man all die Kränkungen tatsächlich weg stecken oder ist man doch Opfer im Strudel der Gewalt? Foto: © Arno Declair
Yannik Böhmer (kleines Bild) arbeitet von 2013 bis 2016 als fester Regieassistent am Deutschen Theater Berlin und war dabei beteiligt an Inszenierungen unter anderem von Andreas Kriegenburg, Stefan Pucher, Tom Kühnel/Jürgen Kuttner und Milan Peschel. Für das Junge DT inszenierte er selbst „Der König ohne Reich“ von Marcel Cremer und „Das Glück hätte ich mir anders vorgestellt“ nach dem autobiographischen Roman „Warum das Kind in der Polenta kocht“ von Aglaja Veteranji. 2016 begann er ein Regiestudium an der Hochschule der Künste in Zürich. Jetzt ist am DT in der Reihe „limited edition“ seine Diplominszenierung zu sehen: „Einige Nachrichten an das All“ von Wolfram Lotz. Mit Yannik Böhmer sprach Jürgen Büsselberg. Großes Bild: Ensemble „Einige Nachrichten an das All“.
Die vierte Ausgabe unserer DT Freunde Talk-Show fand statt am 18. Dezember 2017, also kurz vor Weihnachten. Und so war dieses Fest auch das erste Thema zwischen Moderator Jürgen Büsselberg und seinen Gästen Regine Zimmermann und Christoph Franken. Es blieb aber nicht das einzige. Foto: Ensemble "Sommergäste" u.a. mit Regine Zimmermann und Christoph Franken © Arno Declair
Für das Deutsche Theater Berlin hat der Filmemacher Rosa von Praunheim „Jeder Idiot hat eine Oma, nur ich nicht“ inszeniert. Zu seinem 75. Geburtstag versucht er hier, das Unmögliche möglich zu machen: sein Leben in einen Theaterabend zu stecken.
Im März 2018 war der Künstler zu Gast bei bei der Sonntags-Talk-Show von Gregor Gysi. In unserem Ausschnitt aus diesem Vormittag erzählt der leider zu der Zeit mittelschwer erkältete Rosa von Praunheim von der Suche nach seiner leiblichen Mutter und von dem Verhältnis zu den beiden Menschen, die seine Eltern wurden. Foto aus "Jeder Idot hat eine Oma, nur ich nicht" © Arno Declair
Mit seinen drei Stücken „Coriolan“, „Julius Caesar“ und „Antonius und Cleopatra“ beschreibt William Shakespeare die Anfänge der Republik und ihr blutiges Ende. In unseren beiden Hör-Stücken zu „Rom“ stellt Ihnen DT Dramaturg John von Düffel die männlichen Protagonisten vor, also Coriolan, Caesar und Antonius. Er berichtet aber auch, welchen besonderen Blick Regisseurin Karin Henkel auf die Frauen, die Mutter Coriolans, Cleopatra und Octavia, in diesem Spiel aus Macht, Krieg, Tyrannenmord und Intrigen hat.
Mit dem Theaterabend 'Rom' präsentiert das Deutsche Theater eine Montage aus drei Stücken von William Shakespeare: 'Coriolan', 'Julius Caesar' und 'Antonius und Cleopatra'. Erzählt wird die Geschichte des antiken Rom, das in dem Moment, als es zur ersten Republik wurde stets von Gewalt und Tyrannei bedroht war. Im Podcast stellt Ihnen Dramaturg John von Düffel die drei männlichen Protagonisten vor und schildert, welchen besonderen Blickwinkel Regisseurin Karin Henkel auf diese drei Stücke hat.
Schon bei „Väter und Söhne“ arbeitete Marcel Kohler zusammen mit der Regisseurin Daniela Löffner. Jetzt gehört er zum Ensemble ihrer Inszenierung von Maxim Gorkis „Sommergäste“. Hier schildert er warum Stücke russischer Autoren oft ein Glücksfall sind für ihn als Schauspieler, aber auch Eindrücke von der Probenarbeit und stellt seine Figur, den jungen Wlas, vor.