Hör-Stücke

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Ein Zusammentreffen mit Schauspieler Niklas Wetzel nach einer langen Probe zu „jedermann (stirbt)“. Er spielt in dieser Inszenierung des georgischen Regisseurs Data Tavadze Gott und den dünnen Vetter. Hier erfahren Sie, was ihm an den Texten von Ferdinand Schmalz, dem Autor von „Jedermann (stirbt)“ gefällt und wie es sich für ihn anfühlte, bei dieser Inszenierung und auch bei „Philoktet“ mit Regisseuren zu arbeiten, die nur auf Englisch mit ihrem Ensemble kommunizieren können. Und er erzählt, wie er als Junge aus der sächsischen Provinz auf die Idee kam, Schauspieler zu werden und wie er zum Moderator eines Schokoladenfestivals wurde.
10 Jahre Junges DT. Über 2000 junge Spielerinnen und Spieler haben in dieser Dekade an Jugend-Clubs, Ferien-Camps und an den großen Inszenierungen in den Kammerspielen und der Box teilgenommen. Zwei davon sind jetzt auch bei „Das Gewächshaus“ und „Die Räuber“, den beiden Premieren zur Jubiläumsfeier, dabei: Frida Lang (17) und Leo Domogalski (15). Hier erzählen sie von überraschenden Ideen ihrer Regisseurinnen, von der Probenzeit, von Lampenfieber, der Mitarbeit im Jugendbeirat und warum sie sich im Deutschen Theater so wohl fühlen.
26.01.2020

10 gute Jahre

Über 2000 junge Menschen haben in den vergangenen Jahren beim Jungen DT bei Jugendclubs, Feriencamps und Inszenierungen in den Kammerspielen und der Box mitgemacht. Direkt in der ersten Spielzeit unter Ulrich Khuon als Intendant des Deutschen Theaters (2009/2010) ging auch das Junge DT unter der Leitung von Birgit Lengers an den Start. Jetzt zum 10jährigen Jubiläum, liebevoll „Rosenhochzeit“ genannt, zieht sie in diesem Podcast eine Bilanz, erinnert sich an einige Schwierigkeiten des Anfangs und wie sie überwunden werden konnten, an Gastspielreisen ins Ausland und berichtet, wie das Jubiläum gefeiert werden soll.
Regisseur Ulrich Rasche wird oft als der "Überwältigungsmaschinen-Künstler" gelesen, bestanden seine Bühnenbilder bisher doch zumeist aus gewaltigen technischen Apparaturen. Warum dies nun bei "4.48 Psychose" vergleichsweise zurückgenommener sein wird, ist in diesem Podcast zu hören. Bei der Sonntagsmatinee "Früh-Stücke" am 12. Januar 2020 im Deutschen Theater sprach David Heiligers, Dramaturg der Inszenierung, mit Yannik Stöbener und Justus Pfankuch. Zwei Schauspieler, die schon mehrfach in Produktionen von Ulrich Rasche zu sehen waren und auch jetzt bei "4.48 Psychose" wieder dabei sind. Sie erzählten, warum sie sich immer wieder gern auf die Zusammenarbeit mit Ulrich Rasche einlassen und erläuterten in diesem Gespräch auch die Unterschiede zu seinen bisherigen Inszenierungen.
13.01.2020

Tief und schön

"Der Text von Sarah Kane ist einer der tiefsten und schönsten, den ich je gelesen habe", sagt Schauspielerin Kathleen Morgeneyer im DT-Podcast über "4.48 Psychose". Am Freitag, den 17. Januar 2020 kommt das Stück der britischen Dramatikerin Sarah Kane in der Inszenierung von Ulrich Rasche zur Premiere am DT. Es ist die erste Arbeit des Regisseurs am Deutschen Theater Berlin. Mit einem Ensemble bestehend aus drei Frauen, sechs Männern und vier Live-Musiker_innen wird er das Stück auf die Bühne bringen und sich mit Sarah Kanes schonungslos offenem Text in die Grenzregionen von Psyche und Physis begeben. Im Podcast spricht DT-Ensemblemitglied Kathleen Morgeneyer über das Stück und den Probenprozess und betont, wieso "4.48 Psychose" nicht ausschließlich als autobiografischer Text einer an Depression erkrankten Autorin gelesen werden sollte.
31 Jahre nach der Uraufführung ist Elfriede Jelineks „Wolken.Heim.“ das erste Mal am Deutschen Theater zu sehen. Aus gegebenem Anlass, nahm die Autorin doch mit ihrem Text das mächtige „Wir-Gefühl“ der Deutschen nach der Wiedervereinigung beinahe visionär vorweg. So reiht sich „Wolken.Heim.“ eigentlich perfekt ein in den Themenschwerpunkt„30nach89“ am DT. Doch gibt es dieses Wir-Gefühl überhaupt, ist es nicht eher nur eine Möglichkeit, die sich nicht erfüllt und deshalb eine starke Verunsicherung auslöst? Genau dieser Frage geht Regisseur Martin Laberenz mit seinem Ensemble aus Regine Zimmermann, Birgit Unterweger, Lorena Handschin, Edgar Eckert und Holger Stockhaus nach. In diesem Podcast berichtet er, warum ihn gerade dieser Text von Elfriede Jelinek gereizt hat, warum er eine besondere Herausforderung ist und welche Themen bei den Proben diskutiert wurden.
08.11.2019

Königin von Troja

Für seine aktuelle Inszenierung am Deutschen Theater hat Hausregisseur Stephan Kimmig ein Drama des antiken Dichters Euripides ausgewählt: „Hekabe“. Er führt es zusammen mit Homers Heldenlieder auf Odysseus. So spürt er mit seinem Ensemble Fragen nach wie „Woher kommt der Hass? Wie sucht er sich seine Opfer? Was für Helden produziert er?“ In diesem Podcast spricht Jürgen Büsselberg mit John von Düffel, Dramaturg dieser Inszenierung, über die Bedeutung von Hekabe für die griechische Mythologie, ihre Geschichte und ihre tragische Verbindung zu Odysseus.
Gäste bei der 6. Ausgabe der DT Freunde Talkshow waren Maike Knirsch und Bozidar Kocevski. Maike Knirsch war schon als Jugendliche beim Jungen DT aktiv, zu sehen damals unter anderem in „Kind ohne Zimmer“ und „Dieses Kind“. Sie studierte Schauspiele an der Hochschule Ernst Busch. Bozidar Kocevski studierte an der Universität der Künste Berlin und war, bevor er ans DT kam, in Freiburg im Breisgau engagiert. In diesem Ausschnitt aus der Talk-Show vom März 2019 erzählen die beiden unter anderem von Mutproben, Koch- und Backkünsten und auch, wie sie zum Theaterspielen gekommen sind.
31.10.2019

Briefe an Ben

Das Deutsche Theater präsentiert "Franziska Linkerhand", den 1974 postum veröffentlichten Roman von Brigitte Reimann, in einer Bühnenfassung von Daniela Löffner, der Regisseurin des Abends. Die Titelfigur wird dabei gespielt von DT-Ensemblemitglied Kathleen Morgeneyer. Eine ganz zentrale Rolle in diesem Roman, der in der DDR ein Kultbuch war, spielen die Briefe von Franziska an Ben, ihrer großen Liebe. Diese Briefe kann man auch sehen als eine Art Tagebuch. Kathleen Morgeneyer liest in dieser Podcast-Ausgabe aus einigen dieser Briefe.
28.10.2019

Eine mutige Frau

"Franziska Linkerhand", der 1974 postum veröffentlichte Roman von Brigitte Reimann – in Westdeutschland bis heute kaum bekannt – war in der DDR ein Kultbuch und prägend vor allem für ganze Frauengenerationen. Er erzählt von einer jungen Architektin in der DDR, die an die Ideale des Sozialismus glaubt. Statt großer Prestigebauten möchte sie lieber Wohnungen bauen, die Würde, Wärme und Freiheit ausstrahlen. Doch ihr Anspruch gerät in Konflikt mit den ökonomischen Zwängen. Das Deutsche Theater präsentiert „Franziska Linkerhand“ in der Regie von Daniela Löffner. Mehr Wissenswertes über den Roman und seine Autorin hören Sie von DT-Dramaturg David Heiligers in unserem Podcast.