Hör-Stücke

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Schon bei „Väter und Söhne“ arbeitete Marcel Kohler zusammen mit der Regisseurin Daniela Löffner. Jetzt gehört er zum Ensemble ihrer Inszenierung von Maxim Gorkis „Sommergäste“. Hier schildert er warum Stücke russischer Autoren oft ein Glücksfall sind für ihn als Schauspieler, aber auch Eindrücke von der Probenarbeit und stellt seine Figur, den jungen Wlas, vor.
Regisseur Jakob Fedler hat den 1000-Seiten-starken Roman „Gertrud“ von Einar Schleef für die Bühne bearbeitet und präsentiert diesen fiktiven Monolog der Mutter von Schleef nun zusammen mit zwei Schauspielerinnen, Almut Zilcher und Antonia Bill, und einem Schauspieler, Wolfram Koch. Alle drei sind Gertrud. Hier erzählt Almut Zilcher, warum es ihr eine Herzensangelegenheit war, diesen Roman auf die Bühne zu bringen und was dem Team bei der Umsetzung für das Theater wichtig war.
John von Düffel ist Dramaturg am Deutschen Theater Berlin, gleichzeitig aber auch Autor von Romanen, Theaterstücken und Hörspielen. Außerdem hat er verschiedene Vorlagen für die Bühne adaptiert. Im März 2017 erschien sein Roman „Klassenbuch“, den nun Regisseur Kristo Šagor für das Junge DT in ein Theaterstück verwandelt. Hier erzählt John von Düffel, was ihn gereizt hat, Geschichten von Jugendlichen zu erfinden, woher Anregungen kamen für sein Buch und warum auch er die Bühnenfassung mit Spannung erwartet.
Zu Gast beim Nachgespräch zu Terror am 16. Januar 2018 war der ehemalige Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD). Er brachte ein neues Stichwort ein in die Diskussion um die Schuld oider Unschuld des Angeklagten Lars Koch. Das Stichwort von der „Unterlassenen Hilfeleistung“. Einige Zuschauerinnen stellten unserem Gast - nicht nur daraufhin - interessante Fragen. Moderator auch dieses Nachgesprächs war Stephan Detjen, Korrespondent beim Deutschlandfunk.
Bierzeltluft, Brathendl und Blasmusik: In dieser Atmosphäre spielt der neue Text des Bachmann-Preisträgers Ferdinand Schmalz. Aus diesem Stoff, eigentlich ein Monolog, hat Regisseur Josua Rösing einen Theaterabend mit einer Schauspielerin und zwei Schauspielern entwickelt. Hier spricht er über die Sprachgewalt der Texte von Ferdinand Schmalz, über die Auswahl der Kostüme und der Musik und wie er den Rhythmus des Textes auf seine Darsteller übertrug.
Ein Nachgespräch zu „Terror“ mit Otto Depenheuer, Professor für öffentliches Recht, Staatsrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Köln. Er begründet hier unter anderem, warum er die Entscheidung des Bundesverfassungsgericht von 2006 in Sachen Luftsicherheitsgesetz für falsch hält und warum es bei den Aufführungen des Stücks von Ferdinand von Schirach mehr als nur die beiden Entscheidungsmöglichkeiten „Schuldig“ und „Unschuldig“ geben müsste.
„Das hier ist kein Tagebuch“ ist das neue Klassenzimmerstück des Jungen DT. Inszeniert hat es Branko Janack nach dem Buch der niederländischen Autorin Erna Sassen. Es spielen Elena Schmidt und Martin Bruchmann. Mit den Dreien unterhielt sich Jürgen Büsselberg über Tagebücher, Gespräche mit Schüler_innen und der besonderen Herausforderung ein Theaterstück in einem Klassenzimmer zu spielen.
Im Anschluß an die 50. Vorstellung von „Terror“ trafen sich zum Nachgespräch der Regisseur der Inszenierung, Hasko Weber, und der Film- und Theaterregisseur und Autor Andres Veiel mit Moderator Stefan Reinecke. Veiel begründet zuerst ausführlich, warum er sich für „Schuldig“ entschieden hat und Hasko Weber beschreibt im weiteren Verlauf unter anderem welche Auswirkungen Anschläge wie in Paris im November 2015 und auf den Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz im Dezember 2016 seine Sicht auf dieses Stück verändert haben.
11.11.2017

Mythos Amerika

Warum trägt die Freiheitsstatue bei Franz Kafka keine Fackel sondern ein Schwert? Welchen Einfluss hatte Kafkas Hinwendung zum Judentum auf seinen Roman "Der Verschollene"? Dieser diente als Vorlage für die aktuelle Inszenierung "Amerika" von Dušan David Pařízek. Antworten auch auf diese Fragen lieferte Professor Dr. Norbert Finzsch am 2. November 2017 im DT mit seinem Vortrag "Mythos Amerika", den wir hier dokumentieren.
14. Nachgespräch zu einer Aufführung von "Terror." Dabei konnte Moderator Stephan Detjen, Korrespondent beim Deutschlandfunk, am 5.10.2017 den Bundesjustizminister Heiko Maas von der SPD als Gesprächspartner begrüßen. Bei der Abstimmung zum Ende der Aufführung entschieden sich 224 Zuschauer für unschuldig, 107 gingen durch die Tür für schuldig. Welche Tür Heiko Maas wählte, hören Sie in diesem Mitschnitt des Nachgesprächs.