Hör-Stücke

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15.12.2020

"Woyzeck Interrupted" Stückeinführung

Deutsches Theater Berlin
Am 19. Dezember 2020 kommt "Woyzeck Interrupted" in einer Stream-Premiere online zur Uraufführung. Dramaturg John von Düffel gibt Ihnen hier eine Einführung in das Stück von Amir Reza Koohestani und Mahin Sadri.
07.12.2020

"Maria Stuart" Stückeinführung

Deutsches Theater Berlin
"Maria Stuart" von Friedrich Schiller feierte am 30. Oktober 2020 in der Regie von Anne Lenk im Deutschen Theater Berlin Premiere. Da die Theater derzeit geschlossen bleiben müssen, zeigen wir eine Aufzeichnung der Inszenierung an ausgewählten Terminen online im Stream. Dramaturg David Heiligers gibt Ihnen im Podcast eine Stückeinführung und zeigt die Besonderheiten der Inszenierung von Anne Lenk auf.
20.11.2020

"Der Zauberberg" Stückeinführung

Deutsches Theater Berlin
"Der Zauberberg" nach Thomas Mann feiert am 20. November 2020 in der Regie von Sebastian Hartmann im Livestream Premiere, am 13. Dezember folgt die analoge Premiere. Dramaturg Claus Caesar gibt Ihnen hier eine Stückeinführung, bringt Ihnen den Romanstoff Thomas Manns näher und zeigt die Besonderheiten der Inszenierung auf.
16.11.2020

Selbstverbrennung

Peter Handkes neues Stück "Zdeněk Adamec" wurde im August 2020 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt. Am Deutschen Theater feierte "Zdeněk Adamec" seine deutsche Erstaufführung in der Regie von Jossi Wieler am 21. Oktober 2020. Regine Zimmermann und Felix Goeser sind Teil des Ensembles und beschreiben im Podcast, was das Stück über Zdeněk Adamec, der sich 2003 auf dem Prager Wenzelsplatz selbst verbrannte, erzählt.
Zwei Königinnen stehen Im Mittelpunkt in Friedrich Schillers Klassiker: Maria Stuart, die Königin von Schottland und die englische Königin Elisabeth. Zwei, die politischen wie religiösen Abhängigkeits- und Machtverhältnissen unterworfen sind und sich als mächtige Frauen unter Männern behaupten müssen. Alexander Khuon ist in dieser Inszenierung von Anne Lenk der Graf von Leicester, Jeremy Mockridge der junge Mortimer. Beide Männer planen Maria aus ihrer Gefangenschaft zu befreien. Der eine mit Gewalt, der andere versucht es mit einem Akt der Diplomatie. Im Podcast erzählen die zwei Schauspieler von den Verstrickungen ihrer Figuren, dem besonderen Bühnenbild und der gemeinsamen Arbeit mit Regisseurin Anne Lenk.
„Der Mythos von dem genialischen Autor, der alles aus sich allein schöpft, ist mir unheimlich“ sagt Milena Michalek. Bereits mit 21 Jahren gründete sie mit Freund_innen ihr eigenes Theaterkollektiv "Yzma". In ihren Produktionen setzt sie auf Teamwork: Gemeinsam mit ihrem Ensemble erarbeitet sie das Stück und begreift die Arbeit als gemeinschaftlichen Prozess. Für die Autoren(theater)tage 2020 hat Milena Michalek das Kurzstück „Das hier“ geschrieben und betont auch hier: „Nichts ohne die anderen“. Foto: Moritz Geiser
02.10.2020

Weißes Rauschen

Kevin Rittberger ist vielseitig tätig für das Theater: als Autor und Regisseur, als Performer, Bühnenbildner, Videokünstler. Für die Autoren(theater)tage 2020 schrieb er „Blackout White Noise (Wenn Ihr schweigt werden die Steine schreien)“. Schattenbilder, die aus der Vergangenheit auftauchen und direkt ins Heute verweisen. In diesem Hör-Stück unserer Podcast-Reihe spricht Rittberger über das „Rauschen der weißen Völker der Nordhalbkugel, die die anderen Vöker überlärmen“ und über kritisches Weißsein. Außerdem über seine Uraufführungen im Frühjahr in Hannover mit „THE MÄNNY- Eine Mensch-Tier-Verknotung“ und in Berlin im September mit „Schwarzer Block“.
Die Schweizer Autorin Martina Clavadetscher war mit „Frau Ada denkt Unerhörtes“ vom Schauspiel Leipzig eingeladen zu den Autorentheatertagen, wie sie im Juni 2020 stattfinden sollten. Leider musste dieses Festival aus den bekannten Gründen ausfallen. Für die Ausgabe der Autoren(theater)tage nun im Oktober hat Martina Clavadetscher ein Kurzstück geschrieben: „Der Glassarg ist doch auch bloss ein öffentliches Bett“. In diesem Hör-Stück der DT Podcast-Reihe erzählt die Autorin, wie sie auf die Hauptfigur aus „Frau Ada denkt Unerhörtes“ aufmerksam wurde, worum es bei ihrem Kurzstück geht und stellt auch Ihren Roman „Knochenlieder“ vor, mit dem sie auf der Grundlage von drei Märchen der Brüder Grimm eine Dystopie geschrieben hat. Foto: Ayse Yavas
„Früh-Stücke“zu den Autoren(theater)tagen 2020. In diesem Mitschnitt der Sonntags-Matinee des Deutschen Theaters am 20. September 2020 hören Sie Intendant Ulrich Khuon im Gespräch mit Dea Loher, Vorsitzende der Jury, die die drei für eine Uraufführung bestimmten Texte ausgewählt hat. Außerdem lernen sie die Autor_innen dieser drei Stücke im Gespräch mit der DT Dramaturgin Franziska Trinkaus und dem DT Dramaturgen Bernd Isele kennen: Maria Ursprung, Rosa von Praunheim und Dorian Brunz und erfahren mehr über ihre Stücke.
Die Autoren(theater)tage 2020 bieten in diesem Jahr einige Besonderheiten: Während des dreitägigen Festivals kommen im Deutschen Theater und in den Kammerspielen drei neue Stücke zur Uraufführung. Außerdem haben zehn Autor*innen Kurzstücke verfasst, die in Leseparcours zu erleben sein werden. Dramaturg Bernd Isele stellt Ihnen hier das Programm der Autoren(theater)tage 2020 vor und gibt einen Ausblick auf das Jahr 2021.