Hör-Stücke

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Maren Eggert liest "Sonja" aus Judith Hermanns Roman "Sommerhaus, später".

Spazieren Sie von der Anlegestelle am Treptower Hafen aus entlang des Spreeufers in Richtung des Spreeparks.

Der Startpunkt ist hier:
Hafen am Treptower Park
Puschkinallee 15 B
12435 Berlin

Dieser Hidden Track ist ab dem 8. April bis zum 8. Mai 2021 für Sie verfügbar.

3 Fragen an Maren Eggert

Was hast Du in den letzten Monaten gemacht?
Ich habe viel gelesen und viel nachgedacht.

Was gefällt Dir an dem von Dir gelesen Text?
Ich verbinde den Text mit verschiedenen Besuchen, die ich in Berlin Mitte der 90er Jahre gemacht habe. Er gibt für mich auf besondere Weise das damalige Lebensgefühl wieder.

Wo (und wann) würdest Du in Berlin bei einem Spaziergang diesen Text gern hören?
Ich würde den Text am liebsten im Sommer hören und am Wasser.
Jörg Pose liest "Die Tagesordnung" von Éric Vuillard.
Starten Sie am Reichstagsgebäude und spazieren Sie um das Reichstagsgebäude und das angrenzende ehemalige Reichspräsidentenpalais.

Die Adresse lautet:
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Dieser Hidden Track ist ab dem 1. April 2021 für 30 Tage verfügbar.

3 Fragen an Jörg Pose

Was hast Du in den letzten Monaten gemacht?
In den letzten Monaten habe ich viel gelesen und versucht, für meinen Sohn ein Hauslehrer zu sein. Für mich selbst habe ich mit dem neuen Lauf der Zeit auch Gedanken und Gefühle mal aus der Ruhe entstehen lassen und mich einer Band angeschlossen.

Was gefällt Dir an dem von Dir gelesenen Text?
Februar 1933: Die Naziführung nimmt Tuchfühlung mit den Größen der deutschen Wirtschaft auf. Der Text fixiert historisch-fiktional einen Moment, in dem hinter verschlossenen Türen die entscheidende Verbindung zwischen Regime und Wirtschaft geschlossen wurde, die uns bis heute betrifft.
Éric Vuillard rückt uns nahe heran an die "Player" von damals, die uns heute als Konsumenten ihrer Produkte immer noch nicht zur Ruhe kommen lassen. Er dringt in einen toten Winkel der Geschichte vor und stellt uns unangenehme Fragen. Geschichte anzuschauen ist nötig, um das Jetzt und Hier zu verstehen.

Wo (und wann) würdest Du in Berlin bei einem Spaziergang diesen Text gern hören?
Ich würde einen Gang um das Reichstagsgebäude mit angrenzendem ehemaligen Reichstagspräsidentenpalais vorschlagen. Es ist exakt der historische Ort des Geschehens.
15.12.2020

"Woyzeck Interrupted" Stückeinführung

Deutsches Theater Berlin
Am 19. Dezember 2020 kommt "Woyzeck Interrupted" in einer Stream-Premiere online zur Uraufführung. Dramaturg John von Düffel gibt Ihnen hier eine Einführung in das Stück von Amir Reza Koohestani und Mahin Sadri.
07.12.2020

"Maria Stuart" Stückeinführung

Deutsches Theater Berlin
"Maria Stuart" von Friedrich Schiller feierte am 30. Oktober 2020 in der Regie von Anne Lenk im Deutschen Theater Berlin Premiere. Da die Theater derzeit geschlossen bleiben müssen, zeigen wir eine Aufzeichnung der Inszenierung an ausgewählten Terminen online im Stream. Dramaturg David Heiligers gibt Ihnen im Podcast eine Stückeinführung und zeigt die Besonderheiten der Inszenierung von Anne Lenk auf.
20.11.2020

"Der Zauberberg" Stückeinführung

Deutsches Theater Berlin
"Der Zauberberg" nach Thomas Mann feiert am 20. November 2020 in der Regie von Sebastian Hartmann im Livestream Premiere, am 13. Dezember folgt die analoge Premiere. Dramaturg Claus Caesar gibt Ihnen hier eine Stückeinführung, bringt Ihnen den Romanstoff Thomas Manns näher und zeigt die Besonderheiten der Inszenierung auf.
16.11.2020

Selbstverbrennung

Peter Handkes neues Stück "Zdeněk Adamec" wurde im August 2020 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt. Am Deutschen Theater feierte "Zdeněk Adamec" seine deutsche Erstaufführung in der Regie von Jossi Wieler am 21. Oktober 2020. Regine Zimmermann und Felix Goeser sind Teil des Ensembles und beschreiben im Podcast, was das Stück über Zdeněk Adamec, der sich 2003 auf dem Prager Wenzelsplatz selbst verbrannte, erzählt.
Zwei Königinnen stehen Im Mittelpunkt in Friedrich Schillers Klassiker: Maria Stuart, die Königin von Schottland und die englische Königin Elisabeth. Zwei, die politischen wie religiösen Abhängigkeits- und Machtverhältnissen unterworfen sind und sich als mächtige Frauen unter Männern behaupten müssen. Alexander Khuon ist in dieser Inszenierung von Anne Lenk der Graf von Leicester, Jeremy Mockridge der junge Mortimer. Beide Männer planen Maria aus ihrer Gefangenschaft zu befreien. Der eine mit Gewalt, der andere versucht es mit einem Akt der Diplomatie. Im Podcast erzählen die zwei Schauspieler von den Verstrickungen ihrer Figuren, dem besonderen Bühnenbild und der gemeinsamen Arbeit mit Regisseurin Anne Lenk.
„Der Mythos von dem genialischen Autor, der alles aus sich allein schöpft, ist mir unheimlich“ sagt Milena Michalek. Bereits mit 21 Jahren gründete sie mit Freund_innen ihr eigenes Theaterkollektiv "Yzma". In ihren Produktionen setzt sie auf Teamwork: Gemeinsam mit ihrem Ensemble erarbeitet sie das Stück und begreift die Arbeit als gemeinschaftlichen Prozess. Für die Autoren(theater)tage 2020 hat Milena Michalek das Kurzstück „Das hier“ geschrieben und betont auch hier: „Nichts ohne die anderen“. Foto: Moritz Geiser
02.10.2020

Weißes Rauschen

Kevin Rittberger ist vielseitig tätig für das Theater: als Autor und Regisseur, als Performer, Bühnenbildner, Videokünstler. Für die Autoren(theater)tage 2020 schrieb er „Blackout White Noise (Wenn Ihr schweigt werden die Steine schreien)“. Schattenbilder, die aus der Vergangenheit auftauchen und direkt ins Heute verweisen. In diesem Hör-Stück unserer Podcast-Reihe spricht Rittberger über das „Rauschen der weißen Völker der Nordhalbkugel, die die anderen Vöker überlärmen“ und über kritisches Weißsein. Außerdem über seine Uraufführungen im Frühjahr in Hannover mit „THE MÄNNY- Eine Mensch-Tier-Verknotung“ und in Berlin im September mit „Schwarzer Block“.
Die Schweizer Autorin Martina Clavadetscher war mit „Frau Ada denkt Unerhörtes“ vom Schauspiel Leipzig eingeladen zu den Autorentheatertagen, wie sie im Juni 2020 stattfinden sollten. Leider musste dieses Festival aus den bekannten Gründen ausfallen. Für die Ausgabe der Autoren(theater)tage nun im Oktober hat Martina Clavadetscher ein Kurzstück geschrieben: „Der Glassarg ist doch auch bloss ein öffentliches Bett“. In diesem Hör-Stück der DT Podcast-Reihe erzählt die Autorin, wie sie auf die Hauptfigur aus „Frau Ada denkt Unerhörtes“ aufmerksam wurde, worum es bei ihrem Kurzstück geht und stellt auch Ihren Roman „Knochenlieder“ vor, mit dem sie auf der Grundlage von drei Märchen der Brüder Grimm eine Dystopie geschrieben hat. Foto: Ayse Yavas