Hör-Stücke

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20.11.2020

"Der Zauberberg" Stückeinführung

Deutsches Theater Berlin
"Der Zauberberg" nach Thomas Mann feiert am 20. November 2020 in der Regie von Sebastian Hartmann im Livestream Premiere, am 13. Dezember folgt die analoge Premiere. Dramaturg Claus Caesar gibt Ihnen hier eine Stückeinführung, bringt Ihnen den Romanstoff Thomas Manns näher und zeigt die Besonderheiten der Inszenierung auf.
16.11.2020

Selbstverbrennung

Peter Handkes neues Stück "Zdeněk Adamec" wurde im August 2020 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt. Am Deutschen Theater feierte "Zdeněk Adamec" seine deutsche Erstaufführung in der Regie von Jossi Wieler am 21. Oktober 2020. Regine Zimmermann und Felix Goeser sind Teil des Ensembles und beschreiben im Podcast, was das Stück über Zdeněk Adamec, der sich 2003 auf dem Prager Wenzelsplatz selbst verbrannte, erzählt.
Zwei Königinnen stehen Im Mittelpunkt in Friedrich Schillers Klassiker: Maria Stuart, die Königin von Schottland und die englische Königin Elisabeth. Zwei, die politischen wie religiösen Abhängigkeits- und Machtverhältnissen unterworfen sind und sich als mächtige Frauen unter Männern behaupten müssen. Alexander Khuon ist in dieser Inszenierung von Anne Lenk der Graf von Leicester, Jeremy Mockridge der junge Mortimer. Beide Männer planen Maria aus ihrer Gefangenschaft zu befreien. Der eine mit Gewalt, der andere versucht es mit einem Akt der Diplomatie. Im Podcast erzählen die zwei Schauspieler von den Verstrickungen ihrer Figuren, dem besonderen Bühnenbild und der gemeinsamen Arbeit mit Regisseurin Anne Lenk.
„Der Mythos von dem genialischen Autor, der alles aus sich allein schöpft, ist mir unheimlich“ sagt Milena Michalek. Bereits mit 21 Jahren gründete sie mit Freund_innen ihr eigenes Theaterkollektiv "Yzma". In ihren Produktionen setzt sie auf Teamwork: Gemeinsam mit ihrem Ensemble erarbeitet sie das Stück und begreift die Arbeit als gemeinschaftlichen Prozess. Für die Autoren(theater)tage 2020 hat Milena Michalek das Kurzstück „Das hier“ geschrieben und betont auch hier: „Nichts ohne die anderen“. Foto: Moritz Geiser
02.10.2020

Weißes Rauschen

Kevin Rittberger ist vielseitig tätig für das Theater: als Autor und Regisseur, als Performer, Bühnenbildner, Videokünstler. Für die Autoren(theater)tage 2020 schrieb er „Blackout White Noise (Wenn Ihr schweigt werden die Steine schreien)“. Schattenbilder, die aus der Vergangenheit auftauchen und direkt ins Heute verweisen. In diesem Hör-Stück unserer Podcast-Reihe spricht Rittberger über das „Rauschen der weißen Völker der Nordhalbkugel, die die anderen Vöker überlärmen“ und über kritisches Weißsein. Außerdem über seine Uraufführungen im Frühjahr in Hannover mit „THE MÄNNY- Eine Mensch-Tier-Verknotung“ und in Berlin im September mit „Schwarzer Block“.
Die Schweizer Autorin Martina Clavadetscher war mit „Frau Ada denkt Unerhörtes“ vom Schauspiel Leipzig eingeladen zu den Autorentheatertagen, wie sie im Juni 2020 stattfinden sollten. Leider musste dieses Festival aus den bekannten Gründen ausfallen. Für die Ausgabe der Autoren(theater)tage nun im Oktober hat Martina Clavadetscher ein Kurzstück geschrieben: „Der Glassarg ist doch auch bloss ein öffentliches Bett“. In diesem Hör-Stück der DT Podcast-Reihe erzählt die Autorin, wie sie auf die Hauptfigur aus „Frau Ada denkt Unerhörtes“ aufmerksam wurde, worum es bei ihrem Kurzstück geht und stellt auch Ihren Roman „Knochenlieder“ vor, mit dem sie auf der Grundlage von drei Märchen der Brüder Grimm eine Dystopie geschrieben hat. Foto: Ayse Yavas
„Früh-Stücke“zu den Autoren(theater)tagen 2020. In diesem Mitschnitt der Sonntags-Matinee des Deutschen Theaters am 20. September 2020 hören Sie Intendant Ulrich Khuon im Gespräch mit Dea Loher, Vorsitzende der Jury, die die drei für eine Uraufführung bestimmten Texte ausgewählt hat. Außerdem lernen sie die Autor_innen dieser drei Stücke im Gespräch mit der DT Dramaturgin Franziska Trinkaus und dem DT Dramaturgen Bernd Isele kennen: Maria Ursprung, Rosa von Praunheim und Dorian Brunz und erfahren mehr über ihre Stücke.
Die Autoren(theater)tage 2020 bieten in diesem Jahr einige Besonderheiten: Während des dreitägigen Festivals kommen im Deutschen Theater und in den Kammerspielen drei neue Stücke zur Uraufführung. Außerdem haben zehn Autor*innen Kurzstücke verfasst, die in Leseparcours zu erleben sein werden. Dramaturg Bernd Isele stellt Ihnen hier das Programm der Autoren(theater)tage 2020 vor und gibt einen Ausblick auf das Jahr 2021.
09.09.2020

Anders artig

Mit höchst kreativen neuen Formaten überraschte das Junge DT zu Zeiten des Lockdowns. Statt Theater auf Bühne und vor Publikum gab es einfallsreich umgesetzte Internetinszenierungen. Was von diesen Erfahrungen nimmt das Team vom Jungen DT mit in die neue Spielzeit? Darüber sprechen hier die Leiterin Birgit Lengers und ihre Kolleg_innen Maura Meyer und Lasse Scheiba. Und Sie erfahren mehr über das aktuelle Klassen(zimmer)stück, auch über „Miroloi“, die geplante Produktion für die Kammerspiele, eine neue Partnerschaft bei TUSCH (Theater und Schule) und dass das Deutsche Theater auch in diesen Zeiten bestens vorbereitet ist auf den Besuch von Schüler_innen und ihren Lehrer_innen.
01.09.2020

Ein sicherer Ort

Fast ein Neustart. Nach monatelanger, Corona-bedingter Pause, wurde im August am Deutschen Theater Berlin endlich wieder eine Premiere gefeiert. Intendant Ulrich Khuon stellt Ihnen hier die Pläne des DT für die ersten Monate der Spielzeit und das Motto "Alles Sofort" vor und berichtet von den Hygiene- und Schutzmaßnahmen für Publikum und Mitarbeiter_innen. Er erzählt von Zukunftswünschen und seinem "Optimismuspanzer", der sich besonders in schwierigen Zeiten immer wieder bewährt.