Carole Fréchette

Carole Fréchette ist in Montréal, im kanadischen Bundesstaat Québec geboren. Sie ist ausgebildete Schauspielerin und begann Ende der 80er Jahre zu schreiben. Ihr Werk umfasst rund 15 Stücke, die in 18 Sprachen übersetzt sind, sowie 2 Romane für Jugendliche. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 1995 den Prix du Gouverneur général und 1998 den Floyd S. Chalmers Preis  für 'Les quatre morts de Marie' ('Und viermal stirbt Marie'), 2002 in Frankreich den Prix de la Francophonie, im gleichen Jahr den renommiertesten kanadischen Theaterpreis, den Prix Siminovitch. In der Begründung der Jury heißt es: "Ihre Stücke lassen im Bekannten Unbekanntes, im Fassbaren das Unfassliche anklingen, eine Verbindung, die ein Kennzeichen großer Kunst ist." In Deutschland und Österreich wurden bisher 'Und viermal stirbt Marie', 'Eine Perlenkette', 'Elisas Haut', 'Die sieben Tage des Simon Labrosse' (2005 am Maxim-Gorki Theater Berlin), 'Yann und Beatrix' sowie 'Das kleine Zimmer am Ende der Treppe' vorgestellt. In der Saison 2012/13 werden ihre Stücke, angeführt von 'Ich denke an Yu', u.a. in Paris, Berlin, Mexiko, Brüssel, Vancouver, Luxemburg und Montréal gespielt. Carole Fréchette lebt in Montréal und schreibt auf Französisch, der offiziellen Landessprache Québecs.