Juli Zeh

Juli Zeh, Juristin und Schriftstellerin, wurde 1974 in Bonn geboren und studierte Jura in Passau und Leipzig. Ebenfalls in Leipzig studierte sie am Deutschen Literaturinstitut, an das sie später als Dozentin zurückgekehrte. Zahlreiche Auslandsaufenthalte u.a. für die UN in New York und Krakau und vor allem in Sarajevo, Bosnien und Herzegowina haben ihre Arbeiten geprägt. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Bücherpreis, dem Rauriser Literaturpreis, dem Hölderlin-Förderpreis, dem Ernst-Toller-Preis und dem Solothurner Literaturpreis. Ihr erster Roman 'Adler und Engel' erschien 2001. Ihr Roman 'Spieltrieb' wurde 2006 am Hamburger Schauspielhaus für die Bühne dramatisiert. Im Folgejahr wurde ihr dritter Roman 'Schilf' veröffentlicht, 2009 folgte 'Corpus delicti'. Insgesamt wurde ihr Werk bisher in 35 Sprachen übersetzt. Zusammen mit Ilija Trojanow schrieb sie 2009 'Angriff auf die Freiheit'. 2012 erschien ihr Sachbuch 'Diktatur des Demokraten – Warum ohne Recht kein Staat zu machen ist'. Im gleichen Jahr veröffentlichte sie ihren Roman 'Nullzeit'. Im Sommersemester 2013 hielt sie die Poetikvorlesungen an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Das Stück 'Yellow Line' entwickelte sie gemeinsam mit Charlotte Roos als Auftragsarbeit für das Staatstheater Braunschweig.