Hör-Stücke

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Ein Tonband aus dem Jahr 1918, auf dem die Stimme eines älteren Armeniers zu hören ist, wurde zum Ausgangsmaterial für "Eine Version der Geschichte" von Simone Kucher und hat schließlich auch die Ästhetik der Inszenierung beeinflusst. Regisseur Marco Milling spricht hier über die besondere Verantwortung, die für ihn entsteht, wenn man einen Text zum allerersten Mal auf die Bühne bringt. Foto: © Toni Sußer + Tanja Dörendorf
Linda Pöppel spielt in "In Stanniolpapier" Maria, eine Frau, die jahrelang in Berlin auf dem Straßenstrich gearbeitet hat. Das Stück basiert auf einer realen Lebensgeschichte, die der Autor Björn SC Deigner für seinen Theatertext zusammengefügt und verdichtet hat. Kulturjournalist Jürgen Büsselberg traf Linda Pöppel zwei Wochen vor der Premiere und sprach mit ihr über die Wirkung des Textes, ihren Zugriff auf die Figur der Maria und die Fragen, die sich bei der Arbeit an und mit dem Text gestellt haben: Kann man all die Kränkungen tatsächlich weg stecken oder ist man doch Opfer im Strudel der Gewalt? Foto: © Arno Declair
Im letzten Jahr war Thomas Köck mit "paradies fluten (verirrte sinfonie)" bei den ATT vertreten. In diesem Jahr ist von ihm "die zukunft reicht uns nicht (klagt, kinder klagt)" zu sehen als Produktion des Schauspielhauses Wien und als gemeinsame Inszenierung von ihm und Elsa-Sophie Jach. Der Untertitel des Stückes lautet "eine postheroische schuldenkantate". Was genau das bedeutet erklärt Elsa-Sophie Jach. Außerdem spricht sie hier über die Stärken des Textes, die Theaterarbeit mit den 14 jugendlichen Laien und die Zusammenarbeit mit Thomas Köck. Szenenfoto_: Matthias Heschl - Foto Jach: © Thomas Köck
Mit „Children of Tomorrow“ hinterfragt die Autorin Tina Müller zusammen mit Regisseurin Corinne Maier und dem Ensemble Vorstellungen von Familie und Verantwortung. Ihr Stück ist bei den Autorentheatertagen 2018 zu sehen als Gastspiel des Münchner Volkstheaters. Der Kultur-Journalist Jürgen Büsselberg traf Tina Müller in enem Berliner Café in Kreuzberg und erfuhr dabei, dass „Children of Tomorrow“ stark auch von eigenen Erfahrungen der Autorin geprägt ist. Foto: © Philipp Striegler
14.06.2018

"Die Hauptstadt"

„Die Hauptstadt“ von Robert Menasse, so lobten viele Kritiker, sei der erste Roman über die Europäische Union. Bei den Autorentheatertagen ist eine Bühnenfassung zu sehen, realisiert am Theater Neumarkt in Zürich. Hier hören Sie den Autor mit einem Exkurs zur aktuellen Lage Europas. Außerdem erläutert er, warum ihm die Inszenierung von Tom Kühnel so gut gefällt und warum er die Idee, eine bestimmte Rolle mit einem Kind zu besetzen für geradezu genial hält. Foto: © Rafaela Proell Suhrkamp Verlag.
Mit "Gas. Plädoyer einer verurteilten Mutter" bringt der belgische Autor Tom Lanoya eine Frau auf die Bühne, deren Sohn als Selbstmordattentäter 200 Menschen in den Tod gerissen hat. Klar, schroff, unsentimental und mit poetischer Kraft zeichnet er diese Figur zwischen Abscheu und Zuneigung zu ihrem verlorenen Sohn. Gespielt wird diese Mutter von Fania Sorel. Hier berichtet sie unter anderem welche Fragen sie und Regisseurin Alice Zandwijk sich bei den Proben immer wieder gestellt haben. Foto: © Jörg Landsberg
12.06.2018

Ein neuer Jedermann

In einer Garderobe des Wiener Burgtheaters sprach Kulturjournalist Jürgen Büsselberg mit dem Autor Ferdinand Schmalz über die riesige Herausforderung, den "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal – die "heilige Kuh der Österreichischen Dramatik" (F. S.) – neu zu schreiben. Die Idee zu dieser Neufassung hatte die Intendantin des Burgtheaters, Karin Bergmann. "jedermann (stirbt)" wird am 12. und 13. Juni bei den Autorentheatertagen im Deutschen Theater zu sehen sein.
DT- Dramaturgin Christa Müller ist die Kuratorin für die Gastspiele bei den Autorentheatertagen. Aber natürlich trifft sie die Auswahl nicht allein. Wer sie in diesem Jahr dabei unterstützt hat, welche Überraschungen und Besonderheiten es gibt und was die ausgewählten Inszenierungen über die aktuelle Theaterlandschaft zeigen, erzählt Christa Müller in diesem ATT-Podcast.
Die Autorentheatertage 2018 starten erstmals mit einem internationalen Auftakt: "Radar Ost". Vom 1. bis 3. Juni werden vier Inszenierungen aus Polen, Litauen und Georgien am Deutschen Theater gezeigt. Zum Abschluss von "Radar Ost" gibt es am 3. Juni einen Abend, bei dem unter der Überschrift "Ostwärts" fünf neue Stücke aus Osteuropa in szenischen Lesungen vorgestellt werden. Über diesen Stücke- und Leseparcours informiert im Podcast DT-Dramaturgin Birgit Lengers und macht dabei Appetit nicht nur auf das osteuropäische Gastmahl zum Finale des Auftakts zu den Autorentheatertagen. Diese werden am 12. Juni mit Gastspielen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland und den beiden "Langen Nächten der Autor_innen" fortgesetzt.
07.05.2018

Drei aus 143

Die Autorentheatertage im Deutschen Theater sind mittlerweile Tradition. Auch in diesem Jahr werden sie beendet mit den „Langen Nächten der Autoren“. Drei von einer Jury ausgewählten neuen Stücke erleben ihre Uraufführung. Welche drei Stücke es in diesem Jahr sind und wie der Hauptjuror seine erste Auswahl aus 143 eingeschickten Texten startete, das hören Sie in diesem Podcast/Hör-Stück. Die Autorentheatertage starten am 1. Juni und enden mit den beiden „Langen Nächten“ am 22. und 23. Juni.