Hör-Stücke

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Bereits bevor sie ihr Studium an der Otto Falckenberg Schauspielschule in München beendet hatte, war Julia Windischbauer schon festes Mitglied im Ensemble der Münchner Kammerspiele. Zum Start der neuen Spielzeit 2020/2021 wechselt sie nun ans Deutsche Theater Berlin. Mit „The Vacuum Cleaner“des japanischen Autors und Regisseurs Toshiki Okada wäre sie beim Berliner Theatertreffen 2020 zu sehen gewesen. Hier erzählt sie, was ihr bei ihrer Rolle des sprechenden Staubsaugers wichtig war. Und sie spricht darüber, warum die aktuellen Zukunftsaussichten für das Theater mit all seinen Beschränkungen sie nicht abschrecken. Sie möchte unbedingt bald wieder auf der Bühne stehen und freut sich auf ihren ersten Auftritt im Deutschen Theater.
13.05.2020

Ansteckende Energie

Schauspielerin Katharina Matz wurde bereits kurz nach ihrer Schauspielausbildung am Deutschen Theater engagiert – das war in den 1950er Jahren. 49 Jahre lang war sie Ensemblemitglied am Thalia Theater Hamburg, bevor sie sich 2011 entschloss, nach Berlin zurückzukommen. Seitdem spielt sie regelmäßig am DT, unter anderem in „Hekabe - Im Herzen der Finsternis“, „Alte Meister“ und „In der Sache J. Robert Oppenheimer.“ In diesem Sommer wird sie 90 Jahre und gehört damit zur sogenannten Risikogruppe. Hier hören Sie, wie sie die Wochen mit Kontakteinschränkungen, ohne Theater, ohne Vorstellungen, ohne Proben erlebt hat. Lassen sie sich dabei von ihrer positiven Energie anstecken!
06.05.2020

Davon gekommen

Wie Theater spielen, wenn Nähe und Berührungen besser unterbleiben, wenn auch auf der Bühne Abstand angesagt ist? Marcel Kohler will sich von Gedanken daran nicht runter ziehen lassen, sondern versucht, aus einer möglichen Beschränkung immer eher Kraft und Energie zu ziehen, um so neue Wege und Möglichkeiten zu finden. Zusammen mit Student_innen der August Everding Schauspielschule in München hatte er als Regisseur im April Premiere mit einer Online-Inszenierung von Thornten Wilders "Wir sind noch einmal davon gekommen" als aufwendige Video-Live-Performance. Auch davon erzählt er hier in diesem Podcast, ein Beitrag für den DT Heimspiel Blog.
23.04.2020

Noch wertvoller

"Ich bin noch nicht dabei, ein Fazit zu ziehen, denn ich empfinde uns noch mittendrin oder vielleicht sogar am Anfang von einer neuen Zeit. Aber ich kann sagen, dass das, was wir hatten – dieses zusammen im Theater sein, arbeiten zu können, 'rumdenken zu können, eine Energie auf der Bühne abgeben zu können und dadurch eine Energie empfangen zu können – dass ich das dadurch als noch wertvoller empfinde, als ich es manchmal vielleicht empfunden habe“, sagt DT-Ensemblemitglied Anja Schneider in der neuen Wortwechsel-Ausgabe. Für diesen sehr nachdenklichen und persönlichen Podcast traf Jürgen Büsselberg sie im Videochat und fragte nach, wie sie die derzeitige Zeit erlebt.
Für den DT Heimspiel Blog führt Kulturjournalist Jürgen Büsselberg in dem neuen Format Wortwechsel Gespräche per Video-Chat mit Künstler_innen. Für den ersten Wortwechsel hat er sich online mit DT-Ensemblemitglied Božidar Kocevski getroffen. Božidar Kocevski spricht über seinen augenblicklichen Sehnsuchtsort, seine mazedonische Heimat, zitiert aus Camus’ „ Die Pest“, einer seiner bisher letzten Premieren am Deutschen Theater, und berichtet von den aktuellen Überlegungen, diese Inszenierung für das Internet aufzubereiten. Foto: Božidar Kocevski in "Die Pest" © Arno Declair
Ungewöhnliche Zeiten erfordern kreative Experimente, die Suche nach neuen Möglichkeiten. Das Junge DT kann seine Produktionen derzeit natürlich auch nicht im Theater zeigen. Deshalb weicht es auf eine eigens für das Netz produzierte Inszenierung aus. Lasse Scheiba, Dramaturg und Theaterpädagoge am Jungen DT führte Regie bei „Zoom in: Romeo+Julia“. Auf welch’ ungewöhnlichen Wegen diese Produktion zustand gekommen ist, darüber berichtet er hier zusammen mit Livia Wolf, die die Rolle der Julia spielt. Die Web-Serie „Zoom in: Romeo+Julia“ ist ab dem 5. April 2020 auf der Website des Jungen DT zu sehen. Bei der Online-Premiere am 4. April um 20 Uhr gibt es auf Youtube die einmalige Möglichkeit alle Folgen hintereinander zu schauen, unterbrochen durch Liveschaltungen in die Wohnungen des Ensembles.
Ein Zusammentreffen mit Schauspieler Niklas Wetzel nach einer langen Probe zu „jedermann (stirbt)“. Er spielt in dieser Inszenierung des georgischen Regisseurs Data Tavadze Gott und den dünnen Vetter. Hier erfahren Sie, was ihm an den Texten von Ferdinand Schmalz, dem Autor von „Jedermann (stirbt)“ gefällt und wie es sich für ihn anfühlte, bei dieser Inszenierung und auch bei „Philoktet“ mit Regisseuren zu arbeiten, die nur auf Englisch mit ihrem Ensemble kommunizieren können. Und er erzählt, wie er als Junge aus der sächsischen Provinz auf die Idee kam, Schauspieler zu werden und wie er zum Moderator eines Schokoladenfestivals wurde.
10 Jahre Junges DT. Über 2000 junge Spielerinnen und Spieler haben in dieser Dekade an Jugend-Clubs, Ferien-Camps und an den großen Inszenierungen in den Kammerspielen und der Box teilgenommen. Zwei davon sind jetzt auch bei „Das Gewächshaus“ und „Die Räuber“, den beiden Premieren zur Jubiläumsfeier, dabei: Frida Lang (17) und Leo Domogalski (15). Hier erzählen sie von überraschenden Ideen ihrer Regisseurinnen, von der Probenzeit, von Lampenfieber, der Mitarbeit im Jugendbeirat und warum sie sich im Deutschen Theater so wohl fühlen.
26.01.2020

10 gute Jahre

Über 2000 junge Menschen haben in den vergangenen Jahren beim Jungen DT bei Jugendclubs, Feriencamps und Inszenierungen in den Kammerspielen und der Box mitgemacht. Direkt in der ersten Spielzeit unter Ulrich Khuon als Intendant des Deutschen Theaters (2009/2010) ging auch das Junge DT unter der Leitung von Birgit Lengers an den Start. Jetzt zum 10jährigen Jubiläum, liebevoll „Rosenhochzeit“ genannt, zieht sie in diesem Podcast eine Bilanz, erinnert sich an einige Schwierigkeiten des Anfangs und wie sie überwunden werden konnten, an Gastspielreisen ins Ausland und berichtet, wie das Jubiläum gefeiert werden soll.
Regisseur Ulrich Rasche wird oft als der "Überwältigungsmaschinen-Künstler" gelesen, bestanden seine Bühnenbilder bisher doch zumeist aus gewaltigen technischen Apparaturen. Warum dies nun bei "4.48 Psychose" vergleichsweise zurückgenommener sein wird, ist in diesem Podcast zu hören. Bei der Sonntagsmatinee "Früh-Stücke" am 12. Januar 2020 im Deutschen Theater sprach David Heiligers, Dramaturg der Inszenierung, mit Yannik Stöbener und Justus Pfankuch. Zwei Schauspieler, die schon mehrfach in Produktionen von Ulrich Rasche zu sehen waren und auch jetzt bei "4.48 Psychose" wieder dabei sind. Sie erzählten, warum sie sich immer wieder gern auf die Zusammenarbeit mit Ulrich Rasche einlassen und erläuterten in diesem Gespräch auch die Unterschiede zu seinen bisherigen Inszenierungen.