Back to Black

Sound / Video Georg Klein
Dramaturgie Hannes Oppermann
Uraufführung am 22. September 2015
Thorsten Hierse
Markwart Müller-Elmau
Katrin Wichmann
berlinonline.de
Laura Daub, 24.09.2015
"Das Publikum sitzt eng beieinander in der Box, der kleinsten Bühne des Deutschen Theaters. Durch einen halbtransparenten schwarzen Vorhang ist der kahle Bühnenraum abgetrennt und wie zu Beginn einer Flugreise gibt es von den Schauspielern eingangs eine ausführliche Anleitung, wie die schwarzen Kopfhörer zu benutzen seien, die an den Stuhlreihen befestigt sind. Die Stimmen der Spieler gelangen dadurch sofort viel intensiver als gewohnt ins Ohr. Gleichzeitig fühlt man sich mit einem Mal isoliert. Auch dann, wenn der Arm des Sitznachbarn nur Millimeter weit entfernt ist und den eigenen manchmal streift, fühlt man sich einsam unter den anderen Menschen. So ist es wohl mit dem Leben und Sterben. Man kommt allein und geht allein. Das Regieduo Auftrag : Lorey und die drei Spieler werden diesen Zustand eineinhalb Stunden andauern lassen. (...) Trotz der Eindringlichkeit der Bilder und Worte klingt der Abend nicht allzu schwer nach. Es ist dem Ensemble um Auftrag : Lorey gelungen, dem wohl wichtigsten Menschheitsthema durch das Thema des Bühnentodes nahe zu kommen und wahre Tiefe ohne Schwere zu erzeugen." "Das Publikum sitzt eng beieinander in der Box, der kleinsten Bühne des Deutschen Theaters. Durch einen halbtransparenten schwarzen Vorhang ist der kahle Bühnenraum abgetrennt und wie zu Beginn einer Flugreise gibt es von den Schauspielern eingangs eine ausführliche Anleitung, wie die schwarzen Kopfhörer zu benutzen seien, die an den Stuhlreihen befestigt sind. Die Stimmen der Spieler gelangen dadurch sofort viel intensiver als gewohnt ins Ohr. Gleichzeitig fühlt man sich mit einem Mal isoliert. Auch dann, wenn der Arm des Sitznachbarn nur Millimeter weit entfernt ist und den eigenen manchmal streift, fühlt man sich einsam unter den anderen Menschen. So ist es wohl mit dem Leben und Sterben. Man kommt allein und geht allein. Das Regieduo Auftrag : Lorey und die drei Spieler werden diesen Zustand eineinhalb Stunden andauern lassen. (...) Trotz der Eindringlichkeit der Bilder und Worte klingt der Abend nicht allzu schwer nach. Es ist dem Ensemble um Auftrag : Lorey gelungen, dem wohl wichtigsten Menschheitsthema durch das Thema des Bühnentodes nahe zu kommen und wahre Tiefe ohne Schwere zu erzeugen."
taz
Anne Peter, 24.09.2015
"Was möchte ich tun, bevor ich sterbe? Diese Frage rumort im Kopf, wenn man aus dem Deutschen Theater auf die Straße tritt. Kurz vor dem Applaus haben sie sich auf der kleinen Box-Bühne gegenübergesessen und gegenseitig befragt, Katrin Wichmann und Markwart Müller-Elmau. Der eine sagt: 'Before I die I want to...' Der andere vervollständigt den Satz: '... live one year in Paris', 'help the people from the LaGeSo', 'play in a very good movie.' Kleine und große Lebensträume sind dabei, realistische und fantastische, alberne und idealistische. So spielerisch umtänzelt der anderthalbstündige Abend 'Back to Black' das Thema Sterben und Tod auch insgesamt." "Was möchte ich tun, bevor ich sterbe? Diese Frage rumort im Kopf, wenn man aus dem Deutschen Theater auf die Straße tritt. Kurz vor dem Applaus haben sie sich auf der kleinen Box-Bühne gegenübergesessen und gegenseitig befragt, Katrin Wichmann und Markwart Müller-Elmau. Der eine sagt: 'Before I die I want to...' Der andere vervollständigt den Satz: '... live one year in Paris', 'help the people from the LaGeSo', 'play in a very good movie.' Kleine und große Lebensträume sind dabei, realistische und fantastische, alberne und idealistische. So spielerisch umtänzelt der anderthalbstündige Abend 'Back to Black' das Thema Sterben und Tod auch insgesamt."
Berliner Morgenpost
Georg Kasch, 24.09.2015
"(D)ie Bühne bleibt oft im Dunkeln, vermutlich, weil Schwarz die Farbe ist, die wir am ehesten mit dem Tod verbinden. Aber auch, weil die besten Bilder im Kopf entstehen. Etwa bei den einleitenden Todeserfahrungen der Schauspieler. Oder wenn die drei an Pulten stehen und die Notsituation eines außer Kontrolle geratenen Flugzeuges nachspielen, also den Dialog zwischen Pilot, Copilot und Tower sprechen. In zwei Varianten: Einmal stürzt das Flugzeug ab, beim zweiten Anlauf landet es sicher. Eine Szene, packend und gruselig wie ein Thriller." "(D)ie Bühne bleibt oft im Dunkeln, vermutlich, weil Schwarz die Farbe ist, die wir am ehesten mit dem Tod verbinden. Aber auch, weil die besten Bilder im Kopf entstehen. Etwa bei den einleitenden Todeserfahrungen der Schauspieler. Oder wenn die drei an Pulten stehen und die Notsituation eines außer Kontrolle geratenen Flugzeuges nachspielen, also den Dialog zwischen Pilot, Copilot und Tower sprechen. In zwei Varianten: Einmal stürzt das Flugzeug ab, beim zweiten Anlauf landet es sicher. Eine Szene, packend und gruselig wie ein Thriller."

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Früh-Stücke Extra

Autorentheatertage Berlin 2017
Saal
11.00
mit englischen Übertiteln

WUT

von Elfriede Jelinek
Regie: Martin Laberenz
Kammerspiele
19.30 - 21.50
URAUFFÜHRUNG
Eine Inszenierung des Jungen DT

Die Welt in uns

Eine Stückentwicklung von Turbo Pascal und Berliner Schüler_innen
Regie: Turbo Pascal
Box
20.00 - 21.05
Ausverkauft
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
B-PREMIERE
von Samuel Beckett
Regie: Christian Schwochow
Deutsches Theater
20.00 - 21.30
19.30 Einführung - Saal