Koproduktion Schauspiel Leipzig

Fischer Fritz

Bühne Hugo Gretler
Kostüme Sabine Blickenstorfer
Musik Philipp Rumsch
Dramaturgie Torsten Buß, Matthias Döpke
Uraufführung
18. Juni 2022
Kammerspiele
Dauer: 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause
Amal KellerFRI
Julia PreußFRA
Mira FajferP
Berliner Zeitung
Doris Meierhenrich, 20.06.2022
"Schaurig-groteskes Menschenpuppentheater" "Enrico Lübbe versetzt Raphaela Bardutzkys Zungenbrecher-Sprechstück 'Fischer Fritz' über die letzten Tage eines kranken alten Fischers geschickt in ein schaurig-groteskes Menschenpuppentheater. Dabei jonglieren drei bubenartige Figuren im Krankenhemd mit den Lebenswegen des sterbenden Alten, seines Sohnes und der polnischen Pflegerin."
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Irene Bazinger, 20.06.2022
"Raphaela Bardutzkys anrührendes Stück verschreibt sich der Realität hinter den Worten, die Inszenierung von Enrico Lübbe fängt diese auf und macht sie greifbar." "Die Akte des Sprechens definieren die Struktur dieses beherzten Stückes, das unaufgeregt und verständig nach Erwartungen und Vorurteilen, dem Pflegenotstand und dem Problem des Alterns in Würde fragt. […] Mit empathischer Distanz und sensibler Musikalität inszeniert Enrico Lübbe dieses 'Sprechtheater' als die hohe Schule der Kommunikationspraxis an den Grenzen der Sprache. […] Raphaela Bardutzkys anrührendes Stück verschreibt sich der Realität hinter den Worten, die Inszenierung von Enrico Lübbe fängt diese auf und macht sie greifbar."
nachtkritik.de
Stephanie Drees, 19.06.2022
"Enrico Lübbes Inszenierung findet dafür eine kluge, die strenge Formliebe des Textes aufgreifende Ästhetik." "Bardutzkys Stück ist eine Sprechetüde, in der die Figuren, von sich selbst entfremdet, abgekürzt als 'FRI, FRA und P', in stark rhythmisierter Sprache, auf Hochdeutsch, mit Dialekt und Akzent, ihr Inneres nach außen spucken. […] Enrico Lübbes Inszenierung findet dafür eine kluge, die strenge Formliebe des Textes aufgreifende Ästhetik. […] Zusammen mit der immensen sprachlichen Leistung der Schauspieler:innen, die dieses hochgradig schwierige Formspiel mühelos tragen, ergibt sich eine ganz eigene Form des artifiziellen, stilisierten Erzähltheaters. Es distanziert sich einerseits von seinen Figuren, andererseits spürt es genau in sie hinein."
rbb24
Barbara Behrendt, 19.06.2022
"Enrico Lübbes Leipziger Inszenierung setzt ganz auf diesen sprachverspielten, kunstvollen Ton und schafft mit seinen drei bewundernswert zungenbrechenden Schauspieler:innen eine angenehm leichtfüßige Inszenierung." "Enrico Lübbes Leipziger Inszenierung setzt ganz auf diesen sprachverspielten, kunstvollen Ton und schafft mit seinen drei bewundernswert zungenbrechenden Schauspieler:innen eine angenehm leichtfüßige Inszenierung."
Der Tagesspiegel
Patrick Wildermann, 20.06.2022
"Schöne, leisere Momente von gemeinsamer Einsamkeit" "Mit logopädischem Furor werden allerlei Wortzerlegungsübungen performt, um die Geschichte eines Fischers mit Schlaganfall zu erzählt, der sich eine polnische Pflegekraft ins Haus holt. Mit fortschreitender Dauer allerdings entfaltet sich Bardutzkys Sprachmacht weniger plakativ und schafft schöne, leisere Momente von gemeinsamer Einsamkeit."

Außerdem im Spielplan

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Mit englischen Übertiteln
Ein Stück Musiktheater von Sebastian Hartmann und PC Nackt nach Max Stirner
Regie: Sebastian Hartmann
Deutsches Theater
18.00 - 20.00
Mit englischen Übertiteln
von William Shakespeare
in einer neuen Übersetzung von Jakob Nolte
Regie: Jan Bosse
Kammerspiele
19.00 - 21.15
Ausverkauft
Evtl. Restkarten an der Abendkasse