Maren Eggert

Foto: Klaus Dyba
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Regine Bruckmann, 19.04.2018
Maren Eggert bringt sich als Medea tapfer in Pose, fällt in das große flache Wasserbecken, welches den Bühnenboden fast komplett bedeckt, rappelt sich wieder hoch, kämpft, liebt, ruft nach der Mutter. [...] Maren Eggert bringt sich als Medea tapfer in Pose, fällt in das große flache Wasserbecken, welches den Bühnenboden fast komplett bedeckt, rappelt sich wieder hoch, kämpft, liebt, ruft nach der Mutter. [...]

Als Morgeneyer spät als Glauke ihre Stimme erhebt, geht es wie ein Ruck durch die Inszenierung: Plötzlich ist alles wahr und furchtbar, obwohl oder eher weil die Spielerin das Pathos im Ton unterläuft.
Tilmann Köhler und sein Team sind Inhalten auf der Spur, ein Anliegen ist spürbar: Wo liegen die Wurzeln der Fremdenfeindlichkeit, wie wird eine Kultur durch eine andere überformt, wird es das immer geben, dieses "Wir" und "Ihr"? [...]

Am Ende eine große Ensemble-Leistung: Der Abend entlässt den Zuschauer erschüttert, verstört, berührt.