Eine Inszenierung des Jungen DT

Hier.Stehe.Ich

3 Länder, 18 Jugendliche, viele Vorbilder

"Hier stehe ich, ich kann nicht anders."

Regie Uta Plate
Ausstattung Julia Dietrich
Musik / Chorleitung Bernd Medek
Dramaturgie Birgit Lengers
Assistenz Nina Behrendt
Projektidee Johannes Krug
Projektleitung Caroline Zeidler
Projektkoordination Grzegorz Szymanowski
Projektkoordination Warschau Maryna Czaplińska
Projektkoordination St. Petersburg Ada Mukhina
Foto- und Videodokumentation Charlotte Grief
Projektbeginn im Juni 2017
Premiere am Reformationstag, 31. Oktober 2017, Box
jup.berlin
Zora, 31.10.2017
Wer hätte gedacht, dass ich einmal aus einem Theater komme und sage: "Wow, polnischer Rap ist echt der Hammer!"? Ich nicht, und doch kam es so, als ich das Stück HIER.STEHE.ICH im Jungen DT besuchte.
[...]
Revolution ist ein Weg zur Veränderung. Bedeutende Revolutionäre neben Luther stellen sie uns an diesem Abend  vor. Darunter Priester, Peng-Mitglieder und Popsänger aus Polen, Deutschland oder Russland. Alles in ein bizarres Rap-Battle mit einem übermotivierten Moderator gepackt. Die Spannung ging nie verloren!

Man kann sagen, es war ein sehr irritierendes, überraschendes und oft verwunderliches Theaterstück mit viel Geschrei und Gesang. Doch wenn man sich darauf einlässt und aufmerksam ist, erkennt man die Botschaft, die einem ins Gesicht geschmissen wird und zwar extra unangenehm: So, wie es jetzt ist, mit all dem Hass und der Gewalt, kann es nicht bleiben und jedes Land muss den anderen helfen. Wir sind auf einem Planeten. Hier stehen wir, denn wir können nicht anders.
Wer hätte gedacht, dass ich einmal aus einem Theater komme und sage: "Wow, polnischer Rap ist echt der Hammer!"? Ich nicht, und doch kam es so, als ich das Stück HIER.STEHE.ICH im Jungen DT besuchte.
[...]
Revolution ist ein Weg zur Veränderung. Bedeutende Revolutionäre neben Luther stellen sie uns an diesem Abend  vor. Darunter Priester, Peng-Mitglieder und Popsänger aus Polen, Deutschland oder Russland. Alles in ein bizarres Rap-Battle mit einem übermotivierten Moderator gepackt. Die Spannung ging nie verloren!

Man kann sagen, es war ein sehr irritierendes, überraschendes und oft verwunderliches Theaterstück mit viel Geschrei und Gesang. Doch wenn man sich darauf einlässt und aufmerksam ist, erkennt man die Botschaft, die einem ins Gesicht geschmissen wird und zwar extra unangenehm: So, wie es jetzt ist, mit all dem Hass und der Gewalt, kann es nicht bleiben und jedes Land muss den anderen helfen. Wir sind auf einem Planeten. Hier stehen wir, denn wir können nicht anders.
Stage and Screen
Sascha Krieger, 02.11.2017
Wenn es jemals einen Theaterabend gab, bei dem es vor allem um seine Entwicklung und Entstehung ging und erst an letzter Stelle um sein fertiges Ergebnis, ist es dieser. Wie schon bei "Jugend.Erinnerung 1945/2015", einer Arbeit anlässlich des 70. Jahrestags der Beendigung des Zweiten Weltkriegs kamen 18 Jugendliche – je sechs aus Berlin, Warschau und St. Petersburg, zusammen, um gemeinsam Fragen von Haltung, Verantwortung und dem Möglichkeiten des Zusammenlebens zu klären. In allen drei Städten wurden Workshops durchgeführt, traf man sich mit Menschen, die in der einen oder anderen Form Widerstand geleistet haben oder noch leisten, arbeitete man an Facetten des Widerstands auf Basis mehr oder weniger ikonischer Vorbilder [...].

Gemeinsam versuchte man der Frage näher zu kommen, was Menschen motiviert, sich zu erheben, aber auch der, was das eigentlich bringt. Und am Ende der entscheidenden: Wo stehe ich? Stehe ich überhaupt? Und wenn nicht, sollte ich mich erheben? Wofür? Wogegen? [...]

Und so ist "Hier.Stehe.Ich" ein Erfolg – für die 18 Jugendlichen, die weiteren Beteiligten und die Welt, in die diese eindrucksvollen jungen Menschen hinausgehen. [...]
Wenn es jemals einen Theaterabend gab, bei dem es vor allem um seine Entwicklung und Entstehung ging und erst an letzter Stelle um sein fertiges Ergebnis, ist es dieser. Wie schon bei "Jugend.Erinnerung 1945/2015", einer Arbeit anlässlich des 70. Jahrestags der Beendigung des Zweiten Weltkriegs kamen 18 Jugendliche – je sechs aus Berlin, Warschau und St. Petersburg, zusammen, um gemeinsam Fragen von Haltung, Verantwortung und dem Möglichkeiten des Zusammenlebens zu klären. In allen drei Städten wurden Workshops durchgeführt, traf man sich mit Menschen, die in der einen oder anderen Form Widerstand geleistet haben oder noch leisten, arbeitete man an Facetten des Widerstands auf Basis mehr oder weniger ikonischer Vorbilder [...].

Gemeinsam versuchte man der Frage näher zu kommen, was Menschen motiviert, sich zu erheben, aber auch der, was das eigentlich bringt. Und am Ende der entscheidenden: Wo stehe ich? Stehe ich überhaupt? Und wenn nicht, sollte ich mich erheben? Wofür? Wogegen? [...]

Und so ist "Hier.Stehe.Ich" ein Erfolg – für die 18 Jugendlichen, die weiteren Beteiligten und die Welt, in die diese eindrucksvollen jungen Menschen hinausgehen. [...]

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Eine Inszenierung des Jungen DT

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