Klassenzimmerstück

Komm näher!

nach Woe von Edit Kaldor und Karmenlara Ely
Austattung Aslı Bakkallar
Dramaturgie Anne Tippelhoffer
Premiere am 7. Oktober 2016 im Albert-Einstein-Gymnasium
Empfohlen ab 8. Klasse
Adrienn Bazsó
Konstantin Frank
Kulturradio rbb
Ortrun Schütz, 25.10.2015
Empathie ist das zentrale Thema des Klassenzimmerstücks „Komm näher“. Wie Empathie funktioniert. Wie erzeugt man Mitgefühl für einen sieben Jahre alten, misshandelten Jungen bei Jugendlichen?
Das Stück versucht es, indem es die Kindheitserinnerungen der Zuschauer heraufbeschwört.
„Wisst ihr noch, wie ihr bei jemandem auf den Schultern gesessen habt? Es fühlt sich an, als ob du der größte Mensch auf der Welt bist!“
„Auf dem Bett herumzuspringen, richtig hoch und sich dabei zu fühlen, als würde man fliegen?“
„Erinnert ihr euch, wie ihr Klamotten tragen musstet, die ihr gehasst habt? So kratzige Pullover und kratzige Mützen? Und daran, wie die Schilder hinten im Nacken gekratzt haben?“
Die Erinnerungen kommen sofort: Die Schüler verziehen angeekelt das Gesicht, tauschen sich leise über ihre Kindheitserfahrungen aus, antworten immer lauter auf die Fragen der Schauspieler. Die rennen über Schultische, werfen den Schülern Schultaschen zu, drehen Luftpolsterfolien aus Paketen, bis die kleinen Kammern zerplatzen oder singen ein Lied aus einer Kinderfernsehserie. Doch dann sollen sich die Schüler plötzlich vorstellen, wie man sich als siebenjähriger Junge verhält, wenn es dunkel wird und keiner zu Hause ist, ganz allein in der Großstadt. Wohin geht man?
Empathie ist das zentrale Thema des Klassenzimmerstücks „Komm näher“. Wie Empathie funktioniert. Wie erzeugt man Mitgefühl für einen sieben Jahre alten, misshandelten Jungen bei Jugendlichen?
Das Stück versucht es, indem es die Kindheitserinnerungen der Zuschauer heraufbeschwört.
„Wisst ihr noch, wie ihr bei jemandem auf den Schultern gesessen habt? Es fühlt sich an, als ob du der größte Mensch auf der Welt bist!“
„Auf dem Bett herumzuspringen, richtig hoch und sich dabei zu fühlen, als würde man fliegen?“
„Erinnert ihr euch, wie ihr Klamotten tragen musstet, die ihr gehasst habt? So kratzige Pullover und kratzige Mützen? Und daran, wie die Schilder hinten im Nacken gekratzt haben?“
Die Erinnerungen kommen sofort: Die Schüler verziehen angeekelt das Gesicht, tauschen sich leise über ihre Kindheitserfahrungen aus, antworten immer lauter auf die Fragen der Schauspieler. Die rennen über Schultische, werfen den Schülern Schultaschen zu, drehen Luftpolsterfolien aus Paketen, bis die kleinen Kammern zerplatzen oder singen ein Lied aus einer Kinderfernsehserie. Doch dann sollen sich die Schüler plötzlich vorstellen, wie man sich als siebenjähriger Junge verhält, wenn es dunkel wird und keiner zu Hause ist, ganz allein in der Großstadt. Wohin geht man?

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