Monster

von David Greig
Kostüme Linda Tiebel
Sounddesign Stephan Läufer
Video Joscha Sliwinski
Dramaturgie Kristina Stang
Premiere 24. Oktober 2014
Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst 'Ernst Busch'
Helmut Mooshammer
Linn Reusse
Gregor Schleuning
Natali Seelig
Berliner Zeitung
Dirk Pilz, 27.10.2014
Zum besonderen Reiz dieser Inszenierung gehört auch, dass sie sich ästhetisch auf keine Seite schlägt. Es ist ein wildes, stürmisches Hin und Her, gern von ironischen Ober- und Untertönen begleitet. Aber gerade sie machen den Einbruch eines Ernstes möglich, der ohne Rahmung womöglich ins bloß Melodramatische kippte. (…) Es ist an diesem knapp anderthalbstündigen Abend auch ein Spiel über Anfang und Ende der Fantasie, das Erfinden als Notwehr, das Erzählen als Ausflucht, vor allem dank der konturenscharfen Spielintelligenz von Linn Reusse als Tochter und Helmut Mooshammer als Vater. Gregor Schleunig und Natali Seelig in zwei weiteren, etwas an den Rand gerückten Figuren ist diese Schärfe zwar nicht erlaubt, aber der Abend verfehlt nicht seine Wirkung: Man weiß nicht, welche Monster mehr zu fürchten sind, die erfundenen oder die echten. Zum besonderen Reiz dieser Inszenierung gehört auch, dass sie sich ästhetisch auf keine Seite schlägt. Es ist ein wildes, stürmisches Hin und Her, gern von ironischen Ober- und Untertönen begleitet. Aber gerade sie machen den Einbruch eines Ernstes möglich, der ohne Rahmung womöglich ins bloß Melodramatische kippte. (…) Es ist an diesem knapp anderthalbstündigen Abend auch ein Spiel über Anfang und Ende der Fantasie, das Erfinden als Notwehr, das Erzählen als Ausflucht, vor allem dank der konturenscharfen Spielintelligenz von Linn Reusse als Tochter und Helmut Mooshammer als Vater. Gregor Schleunig und Natali Seelig in zwei weiteren, etwas an den Rand gerückten Figuren ist diese Schärfe zwar nicht erlaubt, aber der Abend verfehlt nicht seine Wirkung: Man weiß nicht, welche Monster mehr zu fürchten sind, die erfundenen oder die echten.
rbb kulturradio
Peter Hans Göpfert, 25.10.2014
Die vier Darsteller, je zwei aus dem Ensemble und von der Ernst-Busch-Hochschule, sind hier voll gefordert. Sie stecken nicht nur in ihren Rollen, sondern geistern auch als knuffige Monster durchs Wohnzimmer. Die Geschichte ist ideales Spielmaterial. Natali Seelig lässt die ganze Überforderung der Sozialtante aus sich heraus. Helmut Mooshammer gibt den grotesk aufgezwirbelten Patienten. Linn Reusse spielt eine patente Duck, und Gregor Schleunig ist ein quirliger Möchtenichtschwuler, der auch mal als parodierter Talkshowmoderator fungiert. Die vier Darsteller, je zwei aus dem Ensemble und von der Ernst-Busch-Hochschule, sind hier voll gefordert. Sie stecken nicht nur in ihren Rollen, sondern geistern auch als knuffige Monster durchs Wohnzimmer. Die Geschichte ist ideales Spielmaterial. Natali Seelig lässt die ganze Überforderung der Sozialtante aus sich heraus. Helmut Mooshammer gibt den grotesk aufgezwirbelten Patienten. Linn Reusse spielt eine patente Duck, und Gregor Schleunig ist ein quirliger Möchtenichtschwuler, der auch mal als parodierter Talkshowmoderator fungiert.

Außerdem im Spielplan

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Ein Projekt von Frank Abt
Regie: Frank Abt
Box
19.30 - 20.45
PREMIERE
nach August Strindberg / Henrik Ibsen / Heinrich Heine
Regie: Sebastian Hartmann
Deutsches Theater
19.30 - 21.30
nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf
Kammerspiele
20.00 - 22.00