"Mich interessiert die Feier des Augenblicks"

Sebastian Hartmann im Gespräch zu Hunger. Peer Gynt


Ein höchst aufgeräumter Sebastian ­Hartmann kommt ins Dramaturgenbüro. Eben wurden bei der Probe neue ­Nebelmaschinen ausprobiert, mit einem Fluid, das auch die Polizei für Übungszwecke benutzt. Ergebnis: Zuschauerraum und Bühne verschwinden hinter dichten Schwaden, von Logen und ­Kollegen ist nicht mehr zu sehen. Eine tolle Erfahrung! Aber auf Dauer leider nicht durchzuhalten, wenn man von Hunger und Peer Gynt, den beiden Texten, die Hartmann in seiner neuen Inszenierung zusammenbringt, nicht nur etwas hören, sondern auch etwas sehen möchte. Und natürlich von dem großformatigen Bild, das über den Abend hinweg ­gemalt wird.