Adam und Esra

frei nach Maxim Biller
„Ich wollte nie wieder an Esra und mich und unsere Geschichte erinnert werden. Ich hatte vier Jahre meines Lebens an sie verloren, und es war jetzt wirklich genug.“ Adam und Esra sind Vergangenheit. Sie haben sich getrennt, diesmal endgültig. Was bleibt, ist ihre Geschichte. Adam hat sie aufgeschrieben. Er ist Schriftsteller, jüdischer Herkunft und als Kind von Prag nach Deutschland gekommen. Adam hat Esra geliebt. Esra arbeitet in einem Büro, hat ein Kind aus gescheiterter Ehe und ist auch fremd in Deutschland. Esra hat Adam geliebt. Immer wieder waren sie glücklich, immer wieder sind sie gescheitert. Adam gibt die Schuld den anderen, Esras Mutter Lale, ihrem Ex-Mann, ihrer Tochter und natürlich Esra selbst, die sich nie ganz für ihn entschieden hat. So ist es für Adam, aber was würde Esra erzählen? ,Adam und Esra‘ ist die Geschichte einer gescheiterten Liebe, unbeständig, unverbindlich, jedoch voller Sehnsüchte, symptomatisch für unsere Zeit. Warum lieben wir die Liebe so sehr? Lieben wir sie am Ende mehr als den Menschen? Was ist Wirklichkeit und was Projektion?
Regie Frank Abt
Bühne und Kostüme Katharina Kownatzki
Dramaturgie Meike Schmitz
Premiere 23. Januar 2010
Maren Eggert
Arnd Klawitter
Simone von Zglinicki

Außerdem im Spielplan

Heute2021222324252627282930Oktober 12345678910111213141516171819202122232425262728293031November 123456789101112131415161718192021222324252627282930Dezember 12345678910111213141516171819202122232425262728293031
Mit englischen Übertiteln
von Björn SC Deigner
nach einer Idee von Anna Berndt
in einer Fassung von Sebastian Hartmann
Regie: Sebastian Hartmann
Nachgespräch – Saal
Kammerspiele
19.30 - 21.10

Hundeherz

nach Michail Bulgakow
Box
20.00 - 21.25
Mit englischen Übertiteln
von Arthur Miller
Regie: Bastian Kraft
Deutsches Theater
20.00 - 21.30
19.30 Einführung – Saal