Als Opa ein kleiner Junge war...

von Birgit Lengers, Nadine Boos
Assistenz Anja Hofmann
Beratung Kostüme Keren Kormann
Leitung Birgit Lengers, Nadine Boos
Premiere 1. Juni 2011
Anna Lena Gutierrez Toca
Caroline Hellwig
Hanna Friederike Stange
Jannika Hinz
Jan Bülow
Leo Dombrowski
Luzie Laufenberg
Mahlet Tefera
Marisa Nest
Paula Koch
Rojda Düzgün
Wanda Fritzsche
Anna Lena Gutierrez Toca, Caroline Hellwig, Hanna Friederike Stange, Jannika Hinz, Jan Bülow, Leo Dombrowski, Luzie Laufenberg, Mahlet Tefera, Marisa Nest, Paula Koch, Rojda Düzgün, Wanda Fritzsche
CapaKaum.com
28.08.2011
Es gibt im Kulturleben Ereignisse und wirkliche Ereignisse. Was den Unterschied ausmacht, kam beim großen Theaterfest zum 60-Jahr-Jubiläum der Berliner Festspiele deutlich zum Vorschein. (...) Das wirkliche Ereignis aber […] war auf der Seitenbühne zu sehen. (...) Unter dem Titel 'Als Opa ein kleiner Junge war…' zauberte dort das jugendliche Ensemble des Deutschen Theaters eine hinreißende und zugleich berührende Collage über das Kinderleben in den 1950er-Jahren (...) auf die Bühne. Zwölf Berliner Kids im Alter zwischen 11 und 18 vermochten die älteren Zuseher im überfüllten Saal ebenso zu beeindrucken wie die Jungen. (...) Die Generation 50+ im Publikum wurde während der 50 Minuten zunehmend sentimental, die Generation Playstation staunte. Womit die Collage ihren Zweck erfüllte: Die Zuseher nachdenklich zu machen, zurück ins Leben zu führen. Nicht zuletzt, weil alle zwölf jugendlichen Darsteller bemerkenswertes Schauspiel boten und die Regie immer wieder für gelungene Szenenübergänge und überraschende Wendungen sorgte.

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Es gibt im Kulturleben Ereignisse und wirkliche Ereignisse. Was den Unterschied ausmacht, kam beim großen Theaterfest zum 60-Jahr-Jubiläum der Berliner Festspiele deutlich zum Vorschein. (...) Das wirkliche Ereignis aber […] war auf der Seitenbühne zu sehen. (...) Unter dem Titel 'Als Opa ein kleiner Junge war…' zauberte dort das jugendliche Ensemble des Deutschen Theaters eine hinreißende und zugleich berührende Collage über das Kinderleben in den 1950er-Jahren (...) auf die Bühne. Zwölf Berliner Kids im Alter zwischen 11 und 18 vermochten die älteren Zuseher im überfüllten Saal ebenso zu beeindrucken wie die Jungen. (...) Die Generation 50+ im Publikum wurde während der 50 Minuten zunehmend sentimental, die Generation Playstation staunte. Womit die Collage ihren Zweck erfüllte: Die Zuseher nachdenklich zu machen, zurück ins Leben zu führen. Nicht zuletzt, weil alle zwölf jugendlichen Darsteller bemerkenswertes Schauspiel boten und die Regie immer wieder für gelungene Szenenübergänge und überraschende Wendungen sorgte.

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Radio-Mensch
Rainer Gerlach, 01.06.2011
Bei der Premiere in der Box des Deutschen Theaters ist es mir dabei zum ersten Mal passiert, dass mir Tränen in den Augen standen, weil ich stark berührt war. Und das, obwohl keine Stars des Hauses als Darsteller oder Regisseur beteiligt waren. Im Rahmen des Jungen DT hatten sich 12 Berliner Kinder im Alter von 11+ unter der Leitung von Birgit Lengers und Nadine Boos bei ihren Großeltern und Ensemblemitgliedern erkundigt, wie deren Kindheit gewesen ist. Aus den vielen Erinnerungen, die ihnen offensichtlich bereitwillig erzählt wurden, ist ein bunter Bilderbogen entstanden, der sich als Episches Theater im besten Sinne präsentierte. Erzähltes ging in Spiel über, Spiel in Erzählungen, Mädchen spielten Jungen und umgekehrt. Das war lustig und nachdenklich machend zugleich. Alles entwickelte sich spielerisch leicht. Requisiten und die Wände wurden geschickt miterzählend benutzt, auch Spieler wurden mal zu Requisiten – ohne dass das auch nur einen Anflug von Peinlichkeit hatte. (...) Man erlebt oft Versuche, Zeitgeschichte auf die Bühne zu bringen. Aber selten habe ich das so unaufdringlich und gleichzeitig eindrucksvoll erlebt.

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Bei der Premiere in der Box des Deutschen Theaters ist es mir dabei zum ersten Mal passiert, dass mir Tränen in den Augen standen, weil ich stark berührt war. Und das, obwohl keine Stars des Hauses als Darsteller oder Regisseur beteiligt waren. Im Rahmen des Jungen DT hatten sich 12 Berliner Kinder im Alter von 11+ unter der Leitung von Birgit Lengers und Nadine Boos bei ihren Großeltern und Ensemblemitgliedern erkundigt, wie deren Kindheit gewesen ist. Aus den vielen Erinnerungen, die ihnen offensichtlich bereitwillig erzählt wurden, ist ein bunter Bilderbogen entstanden, der sich als Episches Theater im besten Sinne präsentierte. Erzähltes ging in Spiel über, Spiel in Erzählungen, Mädchen spielten Jungen und umgekehrt. Das war lustig und nachdenklich machend zugleich. Alles entwickelte sich spielerisch leicht. Requisiten und die Wände wurden geschickt miterzählend benutzt, auch Spieler wurden mal zu Requisiten – ohne dass das auch nur einen Anflug von Peinlichkeit hatte. (...) Man erlebt oft Versuche, Zeitgeschichte auf die Bühne zu bringen. Aber selten habe ich das so unaufdringlich und gleichzeitig eindrucksvoll erlebt.

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Außerdem im Spielplan

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Mit englischen Übertiteln
Gastspiel Volkstheater Wien

Gutmenschen

von Yael Ronen und Ensemble
Regie: Yael Ronen
Nachgespräch - Saal
Deutsches Theater
19.30 - 21.00