BUCH. Berlin (5 ingredientes de la vida)

von Fritz Kater
Premiere am 24. September 2016, Kammerspiele
Christoph Franken
Benjamin Lillie
Wiebke Mollenhauer
Jörg Pose
Matthias Reichwald
Linn Reusse
Süddeutsche Zeitung
Peter Laudenbach, 27.09.2016
[...] gelingt Tilmann Köhler auf der kleineren Bühne in den DT-Kammerspielen mit der zweiten Premiere eine schön direkte, fast schlackenlose Inszenierung von Fritz Katers Stück "BUCH. Berlin (5 ingredientes de la vida)".

[...] Christoph Franken, ein hellwacher Benjamin Lillie, Wiebke Mollenhauer, Matthias Reichwald, Linn Reusse und vor allem Jörg Pose, der den kaputten Vater und den sensiblen Anarcho-Sohn gibt, ohne sie zu denunzieren, wechseln zwischen Spiel und Bericht. Es ist traurig, aber nicht kitschig, wenn die einsamen Kinder auf dem Weg zum Trinker-Vater auf einem gottverlassenen S-Bahnhof frieren. Es ist lebensgierig, nicht sentimental, wenn Fritz Kater sich an eine Jugendliebe und das Gefühl von Freiheit bei einem sommerlichen Ausflug an einen See erinnert. Der Motor der Erinnerung ist es, der diese szenischen Skizzen vorantreibt und zusammenhält: "Wo war der, der ich hatte werden wollen? Und wer war das? Ich hatte ihn lange nicht gesehen." Und gute Musik machen sie bei ihrer Zeitreise in die eigene Jugend auch noch: Die Frage, ob man etwas von John McLaughlin spielen solle, wird stilsicher mit einem "bloß nicht" abgewehrt. Stattdessen gibt es "She's lost Control" von Joy Division – der beste Soundtrack für jugendliche Depressionen, den man sich wünschen kann.
[...] gelingt Tilmann Köhler auf der kleineren Bühne in den DT-Kammerspielen mit der zweiten Premiere eine schön direkte, fast schlackenlose Inszenierung von Fritz Katers Stück "BUCH. Berlin (5 ingredientes de la vida)".

[...] Christoph Franken, ein hellwacher Benjamin Lillie, Wiebke Mollenhauer, Matthias Reichwald, Linn Reusse und vor allem Jörg Pose, der den kaputten Vater und den sensiblen Anarcho-Sohn gibt, ohne sie zu denunzieren, wechseln zwischen Spiel und Bericht. Es ist traurig, aber nicht kitschig, wenn die einsamen Kinder auf dem Weg zum Trinker-Vater auf einem gottverlassenen S-Bahnhof frieren. Es ist lebensgierig, nicht sentimental, wenn Fritz Kater sich an eine Jugendliebe und das Gefühl von Freiheit bei einem sommerlichen Ausflug an einen See erinnert. Der Motor der Erinnerung ist es, der diese szenischen Skizzen vorantreibt und zusammenhält: "Wo war der, der ich hatte werden wollen? Und wer war das? Ich hatte ihn lange nicht gesehen." Und gute Musik machen sie bei ihrer Zeitreise in die eigene Jugend auch noch: Die Frage, ob man etwas von John McLaughlin spielen solle, wird stilsicher mit einem "bloß nicht" abgewehrt. Stattdessen gibt es "She's lost Control" von Joy Division – der beste Soundtrack für jugendliche Depressionen, den man sich wünschen kann.

Außerdem im Spielplan

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Kleist-Preis 2018

Verleihung an Christoph Ransmayr
Deutsches Theater
11.00
Mit englischen Übertiteln
nach Thomas Bernhard
Inszenierung: Thom Luz
Kammerspiele
19.00 - 20.15
Mit englischen Übertiteln
Vorstellungsänderung
nach Anton Tschechow
Die Vorstellung Cry Baby von René Pollesch muss wegen Erkrankung im Ensemble leider entfallen. Stattdessen spielen wir Drei Schwestern nach Anton Tschechow. Bereits für Cry Baby gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit für Drei Schwestern oder werden innerhalb von 14 Tagen an der Theaterkasse zurückgenommen.
Deutsches Theater
19.30 - 21.30
von Anna Seghers
Box
20.00 - 21.40
Ausverkauft
Evtl. Restkarten an der Abendkasse