Elektra

von Sophokles
Deutsch von Peter Krumme Mit dem Netz und dem Beil tötete Klytaimestra vor Jahren ihren Mann Agamemnon. Und herrscht seither an der Seite Aigisthos’ über Mykene. Von ihren zwei Töchtern hat sich einzig Chrysothemis mit der Situation arrangiert. Elektra aber erwartet nichts anderes mehr als den Rächer, der ihr beim ersehnten Muttermord zur Seite stehen soll: Orestes, den Bruder, der nach Agamemnons Tod aus dem Elternhaus entfernt worden war. Dann erreicht Elektra die Nachricht von Orestes’ Unfalltod. Sie glaubt sich nun endgültig allein, bereit die Rache für den Vater jetzt selbst zu vollziehen. – Anders als Aischylos, der den Elektrastoff als Teil seiner ‚Orestie’ in einer sinnstiftenden Geschichtserzählung einband, hält Sophokles die Fragen, die der Mythos eröffnet, in der Schwebe: die Frage nach Schuld oder Unschuld, Handeln oder Nicht-Handeln, Subjekt oder Schicksal.
Premiere 22. November 2013
Michael SchweighöferDer Alte
Felix GoeserOrestes
Katharina Marie SchubertElektra
Tabea BettinChor
Anita VulesicaChor
Susanne WolffChor
Tabea BettinChrysothemis
Susanne WolffKlytaimestra
Andreas DöhlerAigisthos
Masha QrellaLive-Musik
Michael MühlhausLive-Musik
Damian FinkJunger Orestes, Video
Karolin WiegersJunge Elektra, Video
Orestes
Chrysothemis
Klytaimestra
Aigisthos
Damian Fink
Junger Orestes, Video
Karolin Wiegers
Junge Elektra, Video
Berliner Zeitung
Dirk Pilz, 25.11.2013
Stefan Pucher stellt uns eine von Sophokles erfundene Elektra hin, die im Hosenanzug von Rache redet, den Tod der Mutter wünscht, weil sie den Vater mordete und auf den Bruder wartet, auf dass er die Todestat vollbringe. Nichts anderes ist dieses Drama als warten, harren, dulden. Und Katharina Marie Schubert spielt ihre Elektra mit großem Zorn und großer Ratlosigkeit. Jedes Wort ist, als werfe sie ihre angesammelte Wut in eine Schlucht, aus der fremde, vielstimmige Echos heraufschallen.

Ganz gleich, ob sie das Wort "Mutteeer" zwischen Hohn und Hass abschmeckt oder zur E-Gitarre greift – in allem spukt ihr die Ahnung, dass mehr ist, als ihre Sinne zu begreifen mögen. Dass Wahrheiten sind, die sich nicht wegsingen und wegspotten lassen. Das weiß auch die Klytaimnestra von Susanne Wolff, obwohl sie sehr andere Sprach- und Spielwege sucht, unter jede Silbe ein Wutfeuer setzt, dass es ist, als sprängen sie in den Himmel. Sie spricht wie eine, der man keine Waffe in die Hände wünscht, weil die Worte schon wie Schüsse sind. Und wenn sie dann kniet und betet "Lass mich leben", wenn sie dem erfunden Botenbericht vom angeblichen Tod des Orest zuhört (ein großer Erzähler: Michael Schweighöfer), sitzt und schweigt dabei, schürzt sie ihre Figur in aufregende Geschlagenheit.

Das ist es, was Pucher inszeniert: den gewaltsamen Einbruch der Wahrheit. Und Wahrheit heißt hier, dass wir sterblich sind, fehlbar, unberechenbar uns selbst. Es heißt nicht, dass wir deshalb zur Schicksalsduldung verurteilt sind. Aufklärung bedeutet bei Sophokles: Die Geschichte, das Geschehene wäre anders möglich gewesen, wenn anders gehandelt worden wäre. Der Wahrheitseinbruch setzt die Erkenntnis frei, dass die Zukunft kein verbauter Raum ist, dass weder Götter noch Gesetze ihr Aussehen diktieren. 'Elektra' ist kein Stück über Rache und Unabänderlichkeit, es ist eines über Gegenwelten. Vor allem das buchstabiert Pucher mit den gekonnten Videos von Chris Kondek und der subversiven Live-Musik von Michael Mühlhaus und Masha Qrella durch: Wir können anders.
Stefan Pucher stellt uns eine von Sophokles erfundene Elektra hin, die im Hosenanzug von Rache redet, den Tod der Mutter wünscht, weil sie den Vater mordete und auf den Bruder wartet, auf dass er die Todestat vollbringe. Nichts anderes ist dieses Drama als warten, harren, dulden. Und Katharina Marie Schubert spielt ihre Elektra mit großem Zorn und großer Ratlosigkeit. Jedes Wort ist, als werfe sie ihre angesammelte Wut in eine Schlucht, aus der fremde, vielstimmige Echos heraufschallen.

Ganz gleich, ob sie das Wort "Mutteeer" zwischen Hohn und Hass abschmeckt oder zur E-Gitarre greift – in allem spukt ihr die Ahnung, dass mehr ist, als ihre Sinne zu begreifen mögen. Dass Wahrheiten sind, die sich nicht wegsingen und wegspotten lassen. Das weiß auch die Klytaimnestra von Susanne Wolff, obwohl sie sehr andere Sprach- und Spielwege sucht, unter jede Silbe ein Wutfeuer setzt, dass es ist, als sprängen sie in den Himmel. Sie spricht wie eine, der man keine Waffe in die Hände wünscht, weil die Worte schon wie Schüsse sind. Und wenn sie dann kniet und betet "Lass mich leben", wenn sie dem erfunden Botenbericht vom angeblichen Tod des Orest zuhört (ein großer Erzähler: Michael Schweighöfer), sitzt und schweigt dabei, schürzt sie ihre Figur in aufregende Geschlagenheit.

Das ist es, was Pucher inszeniert: den gewaltsamen Einbruch der Wahrheit. Und Wahrheit heißt hier, dass wir sterblich sind, fehlbar, unberechenbar uns selbst. Es heißt nicht, dass wir deshalb zur Schicksalsduldung verurteilt sind. Aufklärung bedeutet bei Sophokles: Die Geschichte, das Geschehene wäre anders möglich gewesen, wenn anders gehandelt worden wäre. Der Wahrheitseinbruch setzt die Erkenntnis frei, dass die Zukunft kein verbauter Raum ist, dass weder Götter noch Gesetze ihr Aussehen diktieren. 'Elektra' ist kein Stück über Rache und Unabänderlichkeit, es ist eines über Gegenwelten. Vor allem das buchstabiert Pucher mit den gekonnten Videos von Chris Kondek und der subversiven Live-Musik von Michael Mühlhaus und Masha Qrella durch: Wir können anders.
Der Tagesspiegel
Patrick Wildermann, 24.11.2013
In Stefan Puchers 'Elektra'-Inszenierung am Deutschen Theater ist der wahre Fluch der Atriden ihre Verdammung zur ewigen Wiederkehr. Als Leidensperformer zu unserer Unterhaltung. Es stimmt ja: die gesamte Popkultur ist durchdrungen von ihren Kabalen und Lieben, man findet noch heute kaum eine Familien-Saga, kaum eine amerikanische Serie, in der nicht Grundzüge der 'Orestie' auftauchten. (...)

Susanne Wolff gibt neben ihrem Chor-Part eine gefährlich grollende Radikalpragmatikerin Klytaimnestra, Tabea Bettin eine sich in Opportunismus windende Elektra-Schwester Chrysothemis. Und Katharina Marie Schubert – die schon in Puchers O’Neill-Inszenierung die Lavinia war – ist als Titelheldin mit kajalunterlaufenen Augen im Nadelstreifenanzug großartig. Eben keine Rachefurie im 'Kill Bill'-Stil, sondern eine Gefangene der tödlichen Gaudi, die mit dem Kopf gegen das vorbestimmte Schicksal anrennt.
In Stefan Puchers 'Elektra'-Inszenierung am Deutschen Theater ist der wahre Fluch der Atriden ihre Verdammung zur ewigen Wiederkehr. Als Leidensperformer zu unserer Unterhaltung. Es stimmt ja: die gesamte Popkultur ist durchdrungen von ihren Kabalen und Lieben, man findet noch heute kaum eine Familien-Saga, kaum eine amerikanische Serie, in der nicht Grundzüge der 'Orestie' auftauchten. (...)

Susanne Wolff gibt neben ihrem Chor-Part eine gefährlich grollende Radikalpragmatikerin Klytaimnestra, Tabea Bettin eine sich in Opportunismus windende Elektra-Schwester Chrysothemis. Und Katharina Marie Schubert – die schon in Puchers O’Neill-Inszenierung die Lavinia war – ist als Titelheldin mit kajalunterlaufenen Augen im Nadelstreifenanzug großartig. Eben keine Rachefurie im 'Kill Bill'-Stil, sondern eine Gefangene der tödlichen Gaudi, die mit dem Kopf gegen das vorbestimmte Schicksal anrennt.
Deutschlandfunk
Eberhard Spreng, 23.11.2013
Katharina Marie Schubert spielt diese Spaßbremse mit jungenhaftem Krächzen, präpotentem Gehabe und leicht ironischem Furor. Mit der schnippischen Partygöre Chrysothemis wird sie leicht fertig, aber die Begegnung mit der verhassten Mutter wird zum erstzunehmenden Streit über Fragen der Schuld. (...)

Susanne Wolff spielt eine herrlich spöttische, abgeklärte Ex-Ehefrau, die aus erlebtem Leid im Kampf um die Macht gelernt hat und nun mit ihrem neuen Lover Aigisthos ziemlich gnadenlos das Regiment einer neuen Epoche in der Geschichte der Atridenfamilie führt. (...)

Nicht immer haben Puchers Fusionen aus Klassischem Theaterrepertoire und Pop-Klischees und Stereotypen funktioniert. Aber seine 'Elektra' trifft einen modernen Kern der Tragödie: Wenn die Götter auf der Erde nicht in Ordnung bringen, was sie zwischen den Menschen angerichtet haben, dann bleiben die Sterblichen in moralischem Unheil und deprimierender Ratlosigkeit zurück.
Katharina Marie Schubert spielt diese Spaßbremse mit jungenhaftem Krächzen, präpotentem Gehabe und leicht ironischem Furor. Mit der schnippischen Partygöre Chrysothemis wird sie leicht fertig, aber die Begegnung mit der verhassten Mutter wird zum erstzunehmenden Streit über Fragen der Schuld. (...)

Susanne Wolff spielt eine herrlich spöttische, abgeklärte Ex-Ehefrau, die aus erlebtem Leid im Kampf um die Macht gelernt hat und nun mit ihrem neuen Lover Aigisthos ziemlich gnadenlos das Regiment einer neuen Epoche in der Geschichte der Atridenfamilie führt. (...)

Nicht immer haben Puchers Fusionen aus Klassischem Theaterrepertoire und Pop-Klischees und Stereotypen funktioniert. Aber seine 'Elektra' trifft einen modernen Kern der Tragödie: Wenn die Götter auf der Erde nicht in Ordnung bringen, was sie zwischen den Menschen angerichtet haben, dann bleiben die Sterblichen in moralischem Unheil und deprimierender Ratlosigkeit zurück.
nachtkritik.de
Anne Peter, 22.11.2013
DT-Virtuosin Katharina Marie Schubert spannt ihre Elektra zwischen kinnreckender Unerbittlichkeit und ironisierendem Galgenhumor auf, zwischen Würdediva und Rumpelstilzchen, aber immer so, dass sie in ihrem Racheansinnen nachvollziehbar bleibt. Susanne Wolff ist eine grandios sarkastische, keineswegs nur böse Klytaimnestra mit hochgetürmtem Haar, die mit ihrem herausgekrächzten "Vater" (das Agamemnon meint) wohl jeden Verächtlichkeitswettbewerb gewinnen würde. Dann wieder spielt sie mit hohem Glaubwürdigkeitsfaktor die Schreckstarre, in die sie die Nachricht vom Tod des Sohnes stürzt, bevor sie diesen als glückliche Fügung belacht. Felix Goesers Orest ginge mit Langhaarperücke und dunkel umschminkten Augen glatt als gealtertes Kurt-Cobain-Double durch, ist aber doch eher ein schlaffer Depressivo, der seiner Schwester erst handgreiflich in die Rede fährt, sich zur Tat dann aber nur widerwillig hinschleppt.

Die Sophokles-Verse (in der Übersetzung von Peter Krumme) sprechen sie alle mit fast alltäglicher Geschmeidigkeit, beamen den Text in die Gegenwart und schubsen ihn – wann immer es sich anbietet – für Momente ins Komische. Das Publikum goutiert es, kein Mangel an comic relief. Chris Kondeks dunkel leuchtende Videobilder liefern Rückblenden auf die vom Blutrausch der Mutter verschreckten Atridenkinder und malen traumatische Bilder des Unvergessenen, das Elektra immer wieder vor ihrem geistigen Auge heraufbeschwört: blutumspritzte Axtschläge ins Vaterbild.

Einmal vertanzt Schuberts Elektra ihre Einsamkeitsqualen rockstarreif zur Selbstzerstörer-Pose, knallt gegen die Wand und schlittert über den Boden. Später, auf dem Höhepunkt ihrer Verzweiflung, schrammelt sie hart über Gitarren-Saiten, während Anita Vulesica als stimmmächtige Chorführerin von den ausbleibenden Blitzen des Zeus singt. Alle Beteiligten auf dieser Bühne ziehen nicht zuletzt wirkungsbewusst eine Show ab, um ihre Argumente – und beide Seiten haben gute! – an den Mann zu bringen. Sie buhlen rhetorisch um unsere Gunst wie die Turniertänzer um die Noten der Wertungsrichter. Mit der von Sophokles als unentscheidbar entfalteten Schuldfrage ist es auch Pucher durchaus ernst.
DT-Virtuosin Katharina Marie Schubert spannt ihre Elektra zwischen kinnreckender Unerbittlichkeit und ironisierendem Galgenhumor auf, zwischen Würdediva und Rumpelstilzchen, aber immer so, dass sie in ihrem Racheansinnen nachvollziehbar bleibt. Susanne Wolff ist eine grandios sarkastische, keineswegs nur böse Klytaimnestra mit hochgetürmtem Haar, die mit ihrem herausgekrächzten "Vater" (das Agamemnon meint) wohl jeden Verächtlichkeitswettbewerb gewinnen würde. Dann wieder spielt sie mit hohem Glaubwürdigkeitsfaktor die Schreckstarre, in die sie die Nachricht vom Tod des Sohnes stürzt, bevor sie diesen als glückliche Fügung belacht. Felix Goesers Orest ginge mit Langhaarperücke und dunkel umschminkten Augen glatt als gealtertes Kurt-Cobain-Double durch, ist aber doch eher ein schlaffer Depressivo, der seiner Schwester erst handgreiflich in die Rede fährt, sich zur Tat dann aber nur widerwillig hinschleppt.

Die Sophokles-Verse (in der Übersetzung von Peter Krumme) sprechen sie alle mit fast alltäglicher Geschmeidigkeit, beamen den Text in die Gegenwart und schubsen ihn – wann immer es sich anbietet – für Momente ins Komische. Das Publikum goutiert es, kein Mangel an comic relief. Chris Kondeks dunkel leuchtende Videobilder liefern Rückblenden auf die vom Blutrausch der Mutter verschreckten Atridenkinder und malen traumatische Bilder des Unvergessenen, das Elektra immer wieder vor ihrem geistigen Auge heraufbeschwört: blutumspritzte Axtschläge ins Vaterbild.

Einmal vertanzt Schuberts Elektra ihre Einsamkeitsqualen rockstarreif zur Selbstzerstörer-Pose, knallt gegen die Wand und schlittert über den Boden. Später, auf dem Höhepunkt ihrer Verzweiflung, schrammelt sie hart über Gitarren-Saiten, während Anita Vulesica als stimmmächtige Chorführerin von den ausbleibenden Blitzen des Zeus singt. Alle Beteiligten auf dieser Bühne ziehen nicht zuletzt wirkungsbewusst eine Show ab, um ihre Argumente – und beide Seiten haben gute! – an den Mann zu bringen. Sie buhlen rhetorisch um unsere Gunst wie die Turniertänzer um die Noten der Wertungsrichter. Mit der von Sophokles als unentscheidbar entfalteten Schuldfrage ist es auch Pucher durchaus ernst.
Die Welt
Matthias Heine, 25.11.2013
Puchers Inszenierung ist in ihrer Lässigkeit ein denkbar provozierender Gegenentwurf zur Spielkonvention, die sich zuletzt für die griechische Tragödie durchgesetzt hat – leicht archaisierend oder puristisch-abstrakt. Mit Katharina Marie Schuberts Elektra, die ihren Rachedurst teils ziemlich sophistisch begründet, müsste sich jedes vegane Gender-Girlie aus den Seminaren der Humbug-Uni identifizieren können.
Als ihre Mutter ist Susanne Wolff wie immer königlich, doch hat sie ihrer Klytaimnestra auch einen Spritzer vitales Fischmarktweibblut injiziert. Man versteht, dass hier eine Aufsteigerin aus einer Problemfamilie ihren Status verteidigt.
Die Aufführung dauerte kaum länger als ein klassisches Doppelalbum. Sie blieb dem Text manches schuldig, beantwortete anderseits ein paar Fragen, die man sich nie gestellt hatte. Man möchte "Elektra" nicht immer so sehen, aber diese "Elektra" könnte man doch immer wieder sehen und erst recht hören.
Puchers Inszenierung ist in ihrer Lässigkeit ein denkbar provozierender Gegenentwurf zur Spielkonvention, die sich zuletzt für die griechische Tragödie durchgesetzt hat – leicht archaisierend oder puristisch-abstrakt. Mit Katharina Marie Schuberts Elektra, die ihren Rachedurst teils ziemlich sophistisch begründet, müsste sich jedes vegane Gender-Girlie aus den Seminaren der Humbug-Uni identifizieren können.
Als ihre Mutter ist Susanne Wolff wie immer königlich, doch hat sie ihrer Klytaimnestra auch einen Spritzer vitales Fischmarktweibblut injiziert. Man versteht, dass hier eine Aufsteigerin aus einer Problemfamilie ihren Status verteidigt.
Die Aufführung dauerte kaum länger als ein klassisches Doppelalbum. Sie blieb dem Text manches schuldig, beantwortete anderseits ein paar Fragen, die man sich nie gestellt hatte. Man möchte "Elektra" nicht immer so sehen, aber diese "Elektra" könnte man doch immer wieder sehen und erst recht hören.

Außerdem im Spielplan

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Mit englischen Übertiteln
Gastspiel Volkstheater Wien

Gutmenschen

von Yael Ronen und Ensemble
Regie: Yael Ronen
Nachgespräch - Saal
Deutsches Theater
19.30 - 21.00