Hans Schleif

Eine Spurensuche
Premiere 13. Oktober 2011
Matthias Neukirch
Zitty
Tom Mustroph, 16.11.2011
Neukirch ist ein Wissenwollender, der seine Zweifel, Hoffnungen und Ängste nicht versteckt. Er gestaltet einen sehr persönlichen Abend, der gleichwohl auf bizarre Art antike Mythen, Holocaust und Wunderwaffen miteinander verknüpft. Selten ist Geschichte so greifbar geworden. Neukirch ist ein Wissenwollender, der seine Zweifel, Hoffnungen und Ängste nicht versteckt. Er gestaltet einen sehr persönlichen Abend, der gleichwohl auf bizarre Art antike Mythen, Holocaust und Wunderwaffen miteinander verknüpft. Selten ist Geschichte so greifbar geworden.
Hannoversche Allgemeine Zeitung
Ronald Meyer-Arlt, 15.10.2011
Ein Schauspieler erzählt von der Auseinandersetzung mit seiner familiären Vergangenheit. Matthias Neukirch berichtet von den Schwierigkeiten der Recherche, von Dokumenten, die fehlen, er zeigt und beschreibt Bilder, zitiert Briefe und Beurteilungen. Der Schauspieler unternimmt den waghalsigen Versuch, die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verschränken. Er gibt viel von sich preis. Ein Schauspieler erzählt von der Auseinandersetzung mit seiner familiären Vergangenheit. Matthias Neukirch berichtet von den Schwierigkeiten der Recherche, von Dokumenten, die fehlen, er zeigt und beschreibt Bilder, zitiert Briefe und Beurteilungen. Der Schauspieler unternimmt den waghalsigen Versuch, die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verschränken. Er gibt viel von sich preis.
Theater der Zeit
Sebastian Kirsch, 30.01.2012
Schon seit Oktober 2011 zeigt das Deutsche Theater in Berlin einen großartigen Soloabend, der nun für den Friedrich-Luft-Preis nominiert worden ist. [...] Tatsächlich ist eine der nachdrücklichen Leistungen dieser Arbeit, sich bei aller Schonungslosigkeit der (Selbst-)Befragung konsequent in jener Dämmerzone zu halten, in der noch die eindeutigsten Dokumente, Mitschriften und Zeugnisse – und von denen gibt es viele an diesem Abend! – ihre Eindeutigkeit verlieren, ohne dass damit jemals ein Entlastungsdiskurs (oder sein Komplement: der abschließende Schuldspruch) bedient würde. In gewisser Weise ist 'Hans Schleif' darum ein Prozess im doppelten Sinn des Wortes. [...] Der Preis ist ihm dringend zu wünschen. Schon seit Oktober 2011 zeigt das Deutsche Theater in Berlin einen großartigen Soloabend, der nun für den Friedrich-Luft-Preis nominiert worden ist. [...] Tatsächlich ist eine der nachdrücklichen Leistungen dieser Arbeit, sich bei aller Schonungslosigkeit der (Selbst-)Befragung konsequent in jener Dämmerzone zu halten, in der noch die eindeutigsten Dokumente, Mitschriften und Zeugnisse – und von denen gibt es viele an diesem Abend! – ihre Eindeutigkeit verlieren, ohne dass damit jemals ein Entlastungsdiskurs (oder sein Komplement: der abschließende Schuldspruch) bedient würde. In gewisser Weise ist 'Hans Schleif' darum ein Prozess im doppelten Sinn des Wortes. [...] Der Preis ist ihm dringend zu wünschen.

Außerdem im Spielplan

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