Das Jahr magischen Denkens

Ein Schauspiel von Joan Didion basierend auf ihren Memoiren
Bühne Hans-Jürgen Nikulka
Dramaturgie Ulrich Beck
Premiere 12. Februar 2011
Barbara Schnitzler
Der Tagespiegel
Christoph Funke, 19.02.2011
In der Box des Deutschen Theaters spielt Barbara Schnitzler den schwierigen Text aus einer großen Ruhe heraus […]. Sie bezieht die Zuschauer ein  in das quälende Nachdenken über das Unbegreifbare endgültiger Abschiede. Nur selten bricht sich die Erinnerung an die Schäbigkeiten des Alltags Bahn, und dann zeigt Barbara Schnitzler rasende Wut. Aber sie gibt ihrer Joan auch eine Ironie, die Möglichkeiten zur Lebensbejahung offen lässt. Inszeniert hat das Spiel Gabriele Heinz (Bühne:Hans-Jürgen Nikulka) und es ist zu spüren, dass hier zwei Schauspielerinnen eine lange künstlerische Partnerschaft nutzen, um zu berührender Wahrhaftigkeit vorzustoßen. In der Box des Deutschen Theaters spielt Barbara Schnitzler den schwierigen Text aus einer großen Ruhe heraus […]. Sie bezieht die Zuschauer ein  in das quälende Nachdenken über das Unbegreifbare endgültiger Abschiede. Nur selten bricht sich die Erinnerung an die Schäbigkeiten des Alltags Bahn, und dann zeigt Barbara Schnitzler rasende Wut. Aber sie gibt ihrer Joan auch eine Ironie, die Möglichkeiten zur Lebensbejahung offen lässt. Inszeniert hat das Spiel Gabriele Heinz (Bühne:Hans-Jürgen Nikulka) und es ist zu spüren, dass hier zwei Schauspielerinnen eine lange künstlerische Partnerschaft nutzen, um zu berührender Wahrhaftigkeit vorzustoßen.
Märkische Oderzeitung
Irene Bazinger, 15.02.2011
In der Box des Deutschen Theaters ist es nun die großartige Barbara Schnitzler, die in einem eineinhalbstündigen Solo den Bogen des Schmerzes auszumessen vermag, den Didion vorgegeben hat. […] Die Tragödie freilich spielt sich vor allem in ihrem Gesicht ab, in der Unrast der Augen und dem fast kindlichen Trotz, mit dem sie immer wieder die Lippen zusammenpresst, wie um nicht zu viel zu verraten oder um bloß nicht zu weinen. Ihre Sätze sind deutlich, ihre Beobachtungen quälend scharf, aber manchmal scheinen die Worte geradezu traumatisch weit von den Ereignissen entfernt zu sein, die sie bezeichnen sollen.

In der schnörkellos zurückhaltenden Inszenierung von Gabriele Heinz zeigt Barbara Schnitzler mit bewegender Offenheit und kunstvoller Ambivalenz, dass in diesem Spalt zwischen Erleiden und Überleben ein Mensch verschwinden kann.
In der Box des Deutschen Theaters ist es nun die großartige Barbara Schnitzler, die in einem eineinhalbstündigen Solo den Bogen des Schmerzes auszumessen vermag, den Didion vorgegeben hat. […] Die Tragödie freilich spielt sich vor allem in ihrem Gesicht ab, in der Unrast der Augen und dem fast kindlichen Trotz, mit dem sie immer wieder die Lippen zusammenpresst, wie um nicht zu viel zu verraten oder um bloß nicht zu weinen. Ihre Sätze sind deutlich, ihre Beobachtungen quälend scharf, aber manchmal scheinen die Worte geradezu traumatisch weit von den Ereignissen entfernt zu sein, die sie bezeichnen sollen.

In der schnörkellos zurückhaltenden Inszenierung von Gabriele Heinz zeigt Barbara Schnitzler mit bewegender Offenheit und kunstvoller Ambivalenz, dass in diesem Spalt zwischen Erleiden und Überleben ein Mensch verschwinden kann.

Außerdem im Spielplan

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Mit englischen Übertiteln
nach Thomas Bernhard
Inszenierung: Thom Luz
Kammerspiele
19.30 - 20.45
Ausverkauft
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
nach dem Roman von Stanisław Lem 
Box
20.00 - 21.40
Ausverkauft
Evtl. Restkarten an der Abendkasse