Magic Fonds

Ausstattung Jelka Plate
Musik Matthias Herrmann
Dramaturgie Birgit Lengers
Recherche Heiner Remmert, Naemi Schmidt-Lauber
Zauber-Coaching Ulrich Rausch
Choreographie Eva Gruner
Projektleitung Basel Martin Frank
Uraufführung 28. April 2011 Deutsches Theater Berlin | 19. Juni 2011 Theater Basel
Ein Rechercheprojekt über das rätselhafte
Verschwinden des Kapitals
Justus Bauch, Julie Burkardt, Birkan Cam, Martin Ganter, Caroline Hellwig, Elisa Hofmann, Marlene Michaelis, Philine Pastenaci, Clara Polina Vogt, Natalie von Tscharner, Stefan Wipplinger
Justus Bauch, Julie Burkardt, Birkan Cam, Martin Ganter, Caroline Hellwig, Elisa Hofmann, Marlene Michaelis, Philine Pastenaci, Clara Polina Vogt, Natalie von Tscharner, Stefan Wipplinger
Deutschlandradio
Hartmut Krug, 29.04.2011
Keine Experten des Alltags stehen auf der Bühne, auch keine Schauspieler, sondern fünf Schweizer und sechs Berliner Jugendliche. Das gibt der Inszenierung von Tobias Rausch eine spielerische Leichtigkeit und einen forschenden Charme, eine lustvolle Eleganz fern von der Ironie des modernen, besserwisserischen Regietheaters, die den Zuschauer sofort einbezieht in die Such-, Recherche- undErklärungsbewegungen des Projekts. […]
[D]ie spielerische Form, die Eleganz, das Spiel vor und mit dem Publikum, das zugleich souveräne wie offene Spiel der jungen Darsteller in und mit ihren Rollen, auch der kontrastreiche Einsatz der beiden Sprachen Hochdeutsch und Schwyzerdütsch ergeben einenTheaterabend der nicht Hochkunst, aber höchst künstlerisch ist.
Keine Experten des Alltags stehen auf der Bühne, auch keine Schauspieler, sondern fünf Schweizer und sechs Berliner Jugendliche. Das gibt der Inszenierung von Tobias Rausch eine spielerische Leichtigkeit und einen forschenden Charme, eine lustvolle Eleganz fern von der Ironie des modernen, besserwisserischen Regietheaters, die den Zuschauer sofort einbezieht in die Such-, Recherche- undErklärungsbewegungen des Projekts. […]
[D]ie spielerische Form, die Eleganz, das Spiel vor und mit dem Publikum, das zugleich souveräne wie offene Spiel der jungen Darsteller in und mit ihren Rollen, auch der kontrastreiche Einsatz der beiden Sprachen Hochdeutsch und Schwyzerdütsch ergeben einenTheaterabend der nicht Hochkunst, aber höchst künstlerisch ist.
Neues Deutschland
Gunnar Decker, 03.05.2011
Geld kann nicht einfach verschwinden, irgendwo muss es doch sein?, so jammern plötzlich verarmte Kleinanleger. Eine Antwort darauf ist in Tobias Rauschs sehenswerten Theater-Recherche-Projekt ‚Magic Fonds‘ am Deutschen Theater zu erleben. […] Die Ergebnisse sind purer Galgenhumor: „Kapital verschwinde tnicht, nur Ersparnisse.“ […] [U]nd plötzlich merkt man eine Verwunderung, in der immer auch ironische Befremdung und fassungslose Wut mitschwingen: Diesem Investment-Zauber liefern wir uns aus? Geld kann nicht einfach verschwinden, irgendwo muss es doch sein?, so jammern plötzlich verarmte Kleinanleger. Eine Antwort darauf ist in Tobias Rauschs sehenswerten Theater-Recherche-Projekt ‚Magic Fonds‘ am Deutschen Theater zu erleben. […] Die Ergebnisse sind purer Galgenhumor: „Kapital verschwinde tnicht, nur Ersparnisse.“ […] [U]nd plötzlich merkt man eine Verwunderung, in der immer auch ironische Befremdung und fassungslose Wut mitschwingen: Diesem Investment-Zauber liefern wir uns aus?

Deutschlandfunk, 29.4.2011

Außerdem im Spielplan

Kammerspiele
11.00 - 12.30
von Brian Friel nach dem Roman von Iwan Turgenjew
Kammerspiele
19.00 - 22.55
Mit englischen Übertiteln

Rom

nach Coriolan, Julius Cäsar und Antonius und
Cleopatra von William Shakespeare
Deutsches Theater
19.30 - 22.35
19.00 Einführung – Saal
nach dem Roman von Stanisław Lem 
Box
20.00 - 21.40