Othello

von William Shakespeare
Musik Mark Badur, Mando
Dramaturgie Anika Steinhoff
Premiere 27. November 2009
Susanne WolffOthello
Ole LagerpuschJago
Helmut MooshammerBrabantio / Montano
Simone von ZglinickiEmilia
Peter MoltzenCassio
Paul SchröderRodrigo / Narr
MandoBeatboxing
Othello
Brabantio / Montano
Cassio
Rodrigo / Narr
Mando
Beatboxing
Frankfurter Rundschau
Jürgen Otten, 01.12.2010
Othello ist kein Mann. Othello wird von Susanne Wolff gespielt. Die auch in diesem 'Othello' sich als eine großartige Schauspielerin erweist. Die alles kann und alles zeigt, in diesem Zeigen aber nie so weit geht, sich zu verlieren an die jeweilige Rolle, deren Tonart. Die phantastisch moduliert, modifiziert, markiert. Gleich mehrfach, meist abrupt, verwandelt sie sich innerhalb der zweieinviertel Stunden: vom Eroberer (von Land und Liebe) mit wehendem Haar zum traurigen Clown, vom staatsmännisch blickenden General zum abgrundtief verletzten Affen, vom Galan zur blonden Hure im roten Kleid. Othello ist kein Mann. Othello wird von Susanne Wolff gespielt. Die auch in diesem 'Othello' sich als eine großartige Schauspielerin erweist. Die alles kann und alles zeigt, in diesem Zeigen aber nie so weit geht, sich zu verlieren an die jeweilige Rolle, deren Tonart. Die phantastisch moduliert, modifiziert, markiert. Gleich mehrfach, meist abrupt, verwandelt sie sich innerhalb der zweieinviertel Stunden: vom Eroberer (von Land und Liebe) mit wehendem Haar zum traurigen Clown, vom staatsmännisch blickenden General zum abgrundtief verletzten Affen, vom Galan zur blonden Hure im roten Kleid.
Deutschlandfunk
Michael Laages, 28.11.2009
Nicht einen Moment lang in etwas mehr als zwei pausenlosen Stunden erweckt der Text den Eindruck, er wolle nun forciert modern und von hier und heute sein. Stattdessen wird die blanke Lust hör- und spürbar, den an sich ganz klar und konventionell grundierten 'Sound' des Textes akkurat im richtigen Augenblick aufzubrechen mit Formulierungen, die dem bearbeitenden Übersetzer  in diesem Moment genau so und nicht anders in die Fantasie geschossen sind. Nicht einen Moment lang in etwas mehr als zwei pausenlosen Stunden erweckt der Text den Eindruck, er wolle nun forciert modern und von hier und heute sein. Stattdessen wird die blanke Lust hör- und spürbar, den an sich ganz klar und konventionell grundierten 'Sound' des Textes akkurat im richtigen Augenblick aufzubrechen mit Formulierungen, die dem bearbeitenden Übersetzer  in diesem Moment genau so und nicht anders in die Fantasie geschossen sind.

Außerdem im Spielplan

Heute252627282930Juli 12345678910111213141516171819202122232425262728293031August 12345678910111213141516171819202122232425262728293031
Deutsches Theater
11.00
Jugendclub 3

No Return

Ein Multi-Media-Walk
Start: Deutsches Theater
Endpunkt: S-Bahnhof Yorckstraße
Leitung: Lukas Müller
Start am DT
16.00 - 18.00
Zum letzten Mal
Eine zeitgenössische Recherche von 15 Autor_innen
Regie: Jette Steckel
Box und Bar
19.00 - 22.35
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit
Eine Inszenierung des Jungen DT

Klassenbuch

nach dem Roman von John von Düffel
Kammerspiele
19.30 - 21.00
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit
Mit englischen Übertiteln
von Tennessee Williams
Regie: Stephan Kimmig
Deutsches Theater
20.00 - 22.40