Minna von Barnhelm

von Gotthold Ephraim Lessing
Regie Anne Lenk
Rap Fatoni
Dramaturgie David Heiligers
Premiere
15. Oktober 2022
Deutsches Theater

Dauer: 1 Stunde 50 Minuten, keine Pause

Natali SeeligMinna von Barnhelm
Max SimonischekMajor von Tellheim
Seyneb SalehFranziska
Jeremy MockridgePaul Werner
Lorena HandschinWirtin
Bernd MossJust
Romeo Rahmoune / Antonia Reichel
Maya Albrecht / Albert Walther
Franziska Becker / Christina Eickhoff
Minna von Barnhelm
Major von Tellheim
Franziska
Paul Werner
Just
Romeo Rahmoune / Antonia Reichel, Maya Albrecht / Albert Walther, Franziska Becker / Christina Eickhoff
Berliner Morgenpost
Katrin Pauly, 16.10.2022
"Ein großer, grotesker Spaß: Anne Lenk entstaubt Gotthold Ephraim Lessings Klassiker. [...] Hat hervorragend geklappt, wie überhaupt das ganze Zusammenspiel hier durch knackige Dialoge in Verbindung mit großartigem komödiantischen Timing besticht." "Ein großer, grotesker Spaß: Anne Lenk entstaubt Gotthold Ephraim Lessings Klassiker. [...] Hat hervorragend geklappt, wie überhaupt das ganze Zusammenspiel hier durch knackige Dialoge in Verbindung mit großartigem komödiantischen Timing besticht."
nachtkritik.de
Frauke Adrians, 16.10.2022
"Großer Spaß und großes Literaturtheater. [...] Und die pointierten Dialoge, die spannungsreichen bis urkomischen Begegnungen der Charaktere. [...] Dafür stehen insbesondere die cleveren Texte des Rappers Fatoni – vertont von Camill Jammal –, die Lenks Inszenierung leitmotivisch durchziehen und kommentieren." "Großer Spaß und großes Literaturtheater. [...] Und die pointierten Dialoge, die spannungsreichen bis urkomischen Begegnungen der Charaktere. [...] Dafür stehen insbesondere die cleveren Texte des Rappers Fatoni – vertont von Camill Jammal –, die Lenks Inszenierung leitmotivisch durchziehen und kommentieren."
Berliner Zeitung
Ulrich Seidler, 17.10.2022
Der Trumpf des Abends sind die clownesken Schauspieler, für die Lenk frappante Auftritte und Gangarten erfunden hat und die von der Kostümbildnerin Sibylle Wallum hinreißend verformt wurden. [...] Das Ensemble hat Lust, das Timing flutscht, die Situationen knallen. Der Trumpf des Abends sind die clownesken Schauspieler, für die Lenk frappante Auftritte und Gangarten erfunden hat und die von der Kostümbildnerin Sibylle Wallum hinreißend verformt wurden. [...] Das Ensemble hat Lust, das Timing flutscht, die Situationen knallen.
rbbKultur
Barbara Behrendt, 17.10.2022
Ein sehr intelligentes Literaturtheater für die Gegenwart [...]. Es gibt derzeit keine zweite Regisseurin, die Klassiker so klug und psychologisch nachvollziehbar und sprachlich präzise auf die Bühne bringt.

Ein sehr intelligentes Literaturtheater für die Gegenwart [...]. Es gibt derzeit keine zweite Regisseurin, die Klassiker so klug und psychologisch nachvollziehbar und sprachlich präzise auf die Bühne bringt.

Süddeutsche Zeitung
Peter Laudenbach, 17.10.2022
Virtuos... Großer Spaß. [...] die pure, umwerfende Spielfreude [...]. Gleichzeitig ist [Lenks] Sprachbehandlung so fein und virtuos, dass das Vergnügen der Regisseurin an der Raffinesse der Klassiker ihre spielfreudigen Inszenierungen beflügelt. Virtuos... Großer Spaß. [...] die pure, umwerfende Spielfreude [...]. Gleichzeitig ist [Lenks] Sprachbehandlung so fein und virtuos, dass das Vergnügen der Regisseurin an der Raffinesse der Klassiker ihre spielfreudigen Inszenierungen beflügelt.
Der Tagesspiegel
Christine Wahl, 17.10.2022
So öffnen sich neue Seiten im alten Stoff [...] allemal interessanter als viele halbgare Dekonstruktionsanstrengungen, die man derzeit auf der Klassiker-Folie so sieht. So öffnen sich neue Seiten im alten Stoff [...] allemal interessanter als viele halbgare Dekonstruktionsanstrengungen, die man derzeit auf der Klassiker-Folie so sieht.
Kulturvolk
Sibylle Marx, 07.11.2022
Die gut zweistündige Aufführung arbeitet mit dem klassischen Text, manchmal augenzwinkernd erweitert, wenn zum Beispiel Franziska Paul Werners Anrede vom Frauenzimmerchen frech mit Männerzimmerchen oder Wachtmeisterchen kontert. Beeindruckende Raps von Fatoni, vertont von Camille Jammal, über die Absurdität des Wachstums im Kapitalismus, das nicht enden soll und die dadurch verkümmernden menschlichen Beziehungen oder über die Sinnlosigkeit des Krieges kommentieren die Handlung und rücken den Lessingschen Text noch ein Stück näher zu uns heran. Die gut zweistündige Aufführung arbeitet mit dem klassischen Text, manchmal augenzwinkernd erweitert, wenn zum Beispiel Franziska Paul Werners Anrede vom Frauenzimmerchen frech mit Männerzimmerchen oder Wachtmeisterchen kontert. Beeindruckende Raps von Fatoni, vertont von Camille Jammal, über die Absurdität des Wachstums im Kapitalismus, das nicht enden soll und die dadurch verkümmernden menschlichen Beziehungen oder über die Sinnlosigkeit des Krieges kommentieren die Handlung und rücken den Lessingschen Text noch ein Stück näher zu uns heran.

Außerdem im Spielplan

Mit englischen Übertiteln
von Lucy Kirkwood
Regie: Jette Steckel
Deutsches Theater
20.00 - 22.40
Vorstellungsänderung
Eine Inszenierung des Jungen DT

Im Spiegelsaal

nach der Graphic Novel von Liv Strömquist
Regie: Katharina Bill
Heute zeigen wir Im Spiegelsaal nach der Graphic Novel von Liv Strömquist als Ersatz für die Vorstellung Das Augenlid ist ein Muskel von Alexander Stutz, die krankheitsbedingt leider entfallen muss. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit für Im Spiegelsaal oder können innerhalb von 14 Tagen an der Theaterkasse umgetauscht oder zurückgegeben werden.
Box
20.00 - 21.30
Mit englischen Übertiteln
nach William Shakespeare
Regie: Bastian Kraft
Kammerspiele
20.30 - 22.10