Corpus Delicti

NACH dem Roman von Juli Zeh REGIE Robert Lehniger

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  • DT Inszenierungen
  • DT Jung*
  • abgespielt

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Inhalt

  • Körperperfektion
  • Gesellschaftsregulativ
  • multimedial

Was wäre, wenn ein ungesundes Leben strafbar wäre? Wenn wir nicht mehr entscheiden könnten, wie wir mit unseren Körpern umgehen wollen?

Mia Holl ist eigentlich eine vorbildliche Bürgerin und befolgt die staatlich vorgegebene METHODE: Sie reicht ihre Gesundheitsdaten regelmäßig ein, ist als Naturwissenschaftlerin der Vernunft verschrieben und versucht ihren freiheitsliebenden Bruder immer wieder auf die richtige Bahn zu lenken. Doch als dieser stirbt, verliert Mia den Boden unter den Füßen. Was als ein klärendes Gespräch mit den Behörden beginnt, verwandelt sich mehr und mehr in eine Hexenjagd – und Mia wird zur glühenden Widerstandskämpferin. Sie prangert an, dass ein System, dass sich nur um das Leben kümmert, nicht mehr lebenswert ist.

Robert Lehniger inszeniert den Roman als multimediale Reise. Bereits vor der Aufführung beginnt das Erlebnis für die Schüler:innen: Anhand einer interaktiven Materialmappe tauchen sie in die Welt von Corpus Delicti ein und erfahren spielerisch, was Juli Zehs Dystopie so erschreckend aktuell macht. In der Inszenierung werden sie in Mia Holls Fall hineingezogen und begegnen den Figuren analog und per Videoscreen. Im Nachgespräch diskutieren wir gemeinsam: Wie viel Vernunft und Sicherheit gut ist für eine Gesellschaft?

 

 

Premiere

25.09.2020

Hinweise

Altersempfehlung: ab Klasse 10

Besetzung und Regieteam

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