Auslöschung. Ein Zerfall

nach Thomas Bernhard
Kostüme Teresa Vergho
Musik Lars Wittershagen
Dramaturgie Rita Thiele, Juliane Koepp
Premiere
4. Juni 2022
Deutsches Theater


Dauer: 2 Stunden, 35 Minuten, eine Pause

Bernd MossFranz-Josef Murau
Linn ReusseFranz-Josef Murau
Daniel ZillmannFranz-Josef Murau
Anja SchneiderCaecilia, seine Schwester
Daniel ZillmannAmalia, seine Schwester
Manfred Zapatkasein Vater
Almut Zilcherseine Mutter
Béla Paul Lorenz Otlewski / August UsermannKinderstatist
Komparsen und KomparsinnenBeerdigungsgäste
Franz-Josef Murau
Caecilia, seine Schwester
Amalia, seine Schwester
sein Vater
seine Mutter
Béla Paul Lorenz Otlewski / August Usermann
Kinderstatist
Komparsen und Komparsinnen
Beerdigungsgäste
Dramaturgin Juliane Koepp über "Auslöschung. Ein Zerfall"
Berliner Morgenpost
Katrin Pauly, 07.06.2022
"Henkel hat unter Einbeziehung weiterer Bernhard-Texte mit der Dramaturgin Rita Thiele eine Theaterfassung geschrieben, die sehr klug gebaut und gut austariert geraten ist, wie überhaupt dieser ganze Abend in seiner intelligent abgewogenen Komik und Abgründigkeit rundum gelungen und sehr sehenswert ist."

[...]

"Bei Henkel und ihrem Ensemble nun ist die ganze deftige Bissigkeit des Textes in dialogische Szenen zerlegt, die über den gesamten zweieinhalbstündigen Abend hinweg hervorragend ineinandergreifen, sich mit dem Bühnenbild von Thilo Reuther verzahnen und alle Facetten dieser zutiefst dysfunktionalen Familie offenlegen."
"Henkel hat unter Einbeziehung weiterer Bernhard-Texte mit der Dramaturgin Rita Thiele eine Theaterfassung geschrieben, die sehr klug gebaut und gut austariert geraten ist, wie überhaupt dieser ganze Abend in seiner intelligent abgewogenen Komik und Abgründigkeit rundum gelungen und sehr sehenswert ist."

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"Bei Henkel und ihrem Ensemble nun ist die ganze deftige Bissigkeit des Textes in dialogische Szenen zerlegt, die über den gesamten zweieinhalbstündigen Abend hinweg hervorragend ineinandergreifen, sich mit dem Bühnenbild von Thilo Reuther verzahnen und alle Facetten dieser zutiefst dysfunktionalen Familie offenlegen."
Deutschlandfunk Kultur
Peter Claus, 04.06.2022
"Scharf, wirkungsvoll, grandios"
[...]
"Ein klasse Abend gegen Geschichtsleugnung"


"Scharf, wirkungsvoll, grandios"
[...]
"Ein klasse Abend gegen Geschichtsleugnung"


Frankfurter Allgemeine Zeitung
Irene Bazinger, 07.06.2022
"Das ist manchmal unerwartet komisch, meistens bitterbissig und immer hochdramatisch übertrieben."

[...]

"...besticht der Berliner Abend mit seiner klugen Analytik und ästhetischen Klarheit als monomanes Endspiel zwischen Selbstbehauptung und Fremdbestimmung, Verzweiflung und Revolte."
"Das ist manchmal unerwartet komisch, meistens bitterbissig und immer hochdramatisch übertrieben."

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"...besticht der Berliner Abend mit seiner klugen Analytik und ästhetischen Klarheit als monomanes Endspiel zwischen Selbstbehauptung und Fremdbestimmung, Verzweiflung und Revolte."
nachtkritik
Frauke Adrians, 05.06.2022
"Ohne Übertreibung lässt sich über Karin Henkels Inszenierung sagen: Sie ist großartig. Dass Henkel eine Vorliebe hat fürs Groteske und Schwarzhumorige, ist bekannt. Dass sie es so sensibel und doppelbödig, so wenig plakativ auf die Bühne bringen kann, ist eine angenehme Überraschung."

[...]

"Zwar ist Bernd Moss – er spielt den etwa fünfzigjährigen, frisch verwaisten Erben – der Star des Abends, aber ihm stehen drei jüngere Ichs zur Seite."

[...]

"Anja Schneider und – in gewagter, aber gelungener Doppelrolle – Daniel Zillmann sind als Murau-Schwestern so grauenerregend gut wie Manfred Zapatka und Almut Zilcher als beunruhigend untotes Elternpaar."
"Ohne Übertreibung lässt sich über Karin Henkels Inszenierung sagen: Sie ist großartig. Dass Henkel eine Vorliebe hat fürs Groteske und Schwarzhumorige, ist bekannt. Dass sie es so sensibel und doppelbödig, so wenig plakativ auf die Bühne bringen kann, ist eine angenehme Überraschung."

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"Zwar ist Bernd Moss – er spielt den etwa fünfzigjährigen, frisch verwaisten Erben – der Star des Abends, aber ihm stehen drei jüngere Ichs zur Seite."

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"Anja Schneider und – in gewagter, aber gelungener Doppelrolle – Daniel Zillmann sind als Murau-Schwestern so grauenerregend gut wie Manfred Zapatka und Almut Zilcher als beunruhigend untotes Elternpaar."
rbb Kultur
Barbara Behrendt, 07.06.2022
"Großartig, wenn das Theater endlich wieder Thomas Bernhard und dessen Gesellschaftskritik entdeckt." "Großartig, wenn das Theater endlich wieder Thomas Bernhard und dessen Gesellschaftskritik entdeckt."
Süddeutsche Zeitung
Till Briegleb, 08.06.2022
"In dieser Szenerie einer politischen Puppenstube, die der Bühnenbildner Thilo Reuther mit einem riesigen Mond in ihrer Künstlichkeit noch verstärkt, verwandelt Henkel den Riesenmonolog Bernhards in die flotte Rhythmik einer leichten Komödie." "In dieser Szenerie einer politischen Puppenstube, die der Bühnenbildner Thilo Reuther mit einem riesigen Mond in ihrer Künstlichkeit noch verstärkt, verwandelt Henkel den Riesenmonolog Bernhards in die flotte Rhythmik einer leichten Komödie."
Der Tagesspiegel
Christine Wahl, 07.06.2022
"Karin Henkels 'Auslöschung. Ein Zerfall' nach Thomas Bernhard ist echter Weltekel gepaart mit einem guten Schuss Theater-Komödie."

[...]

"Es ist gewissermaßen ein theatralisiertes Mahnmal, das Henkel liier mit Thomas Bernhard inszeniert."
"Karin Henkels 'Auslöschung. Ein Zerfall' nach Thomas Bernhard ist echter Weltekel gepaart mit einem guten Schuss Theater-Komödie."

[...]

"Es ist gewissermaßen ein theatralisiertes Mahnmal, das Henkel liier mit Thomas Bernhard inszeniert."
taz
Katrin Bettina Müller, 08.06.2022
"Ein scharfer, pointenreicher Text. Viele von Bosheit gewürzte Gefühle. Gute Schauspieler. Ein sprechendes Bühnenbild." "Ein scharfer, pointenreicher Text. Viele von Bosheit gewürzte Gefühle. Gute Schauspieler. Ein sprechendes Bühnenbild."

Außerdem im Spielplan

Preisverleihung

Menschenrechtspreis 2022

der Gerhart und Renate Baum-Stiftung an die Autorin Katja Petrowskaja
Kammerspiele
11.00
Vorstellung fällt leider aus
nach Hermann Hesse
in einer Bearbeitung von Thomas Melle
Aufgrund einer Erkrankung im Ensemble muss die Vorstellung Der Steppenwolf nach Hermann Hesse heute leider ersatzlos entfallen. Bereits gekaufte Karten können innerhalb von 14 Tagen an der Theaterkasse umgetauscht oder zurückgegeben werden.
Deutsches Theater
19.00 - 21.35
Kammerspiele
19.30 - 21.50