trilingual, mit deutschen Übertiteln

Drei Hunde Nacht

von Ofira Henig & Ensemble
Bühne Amit Drori
Kostüme Annie Atedgy-Yellin
Sound Ido Manor
Übersetzung Simon Bouzaglo, Lukas Czech, Hanan Elstein, Adina Stern, Salwa Nakkara
Deutsche Übertitel Naama Berman, Lukas Czech
Dramaturgie Ulrich Beck
Uraufführung am 2. September 2015
Trilinguale internationale Koproduktion
Tjark Bernau
Salwa Nakkara
Rivka Neumann
Almut Zilcher
Tjark Bernau, Salwa Nakkara, Rivka Neumann, Almut Zilcher
Berliner Zeitung
Doris Meierhenrich, 04.09.2015
Es ist ein schmaler Grat, auf dem sich Sterben bewegt, das nicht nur für und durch sich stattfindet. Sterbehilfe, Sterbebegleitung - schon diese beiden Wörter trennen Welten. Doch Ofira Henigs Text balanciert nicht auf engem Raum, er wagt im Gegenteil weite Sprünge: von modernster Intensivmedizin im Krankenhaus zu Zwangsernährungspraxis im Gefangenenlager Guantanamo, vom Krieg zwischen Israel und Palästina zur "Euthanasie" der Nazis. Der Text findet erschütternde Zeugnisse, die das Sterben zum Zwang, zur Kunst und zum umstrittenen Politikum machen (...) und collagiert sie zu einem Prisma, durch das die Zumutungen des Lebens als eigentliches Problem des Sterbens in den Blick geraten, gestern wie heute. Das funktioniert, denn Henigs Kühnheit behält immer eine verletzliche, sehr persönliche Erzählhaltung dabei. Es ist ein schmaler Grat, auf dem sich Sterben bewegt, das nicht nur für und durch sich stattfindet. Sterbehilfe, Sterbebegleitung - schon diese beiden Wörter trennen Welten. Doch Ofira Henigs Text balanciert nicht auf engem Raum, er wagt im Gegenteil weite Sprünge: von modernster Intensivmedizin im Krankenhaus zu Zwangsernährungspraxis im Gefangenenlager Guantanamo, vom Krieg zwischen Israel und Palästina zur "Euthanasie" der Nazis. Der Text findet erschütternde Zeugnisse, die das Sterben zum Zwang, zur Kunst und zum umstrittenen Politikum machen (...) und collagiert sie zu einem Prisma, durch das die Zumutungen des Lebens als eigentliches Problem des Sterbens in den Blick geraten, gestern wie heute. Das funktioniert, denn Henigs Kühnheit behält immer eine verletzliche, sehr persönliche Erzählhaltung dabei.

Außerdem im Spielplan

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Vorstellung fällt leider aus
nach Fjodor Dostojewskij
Regie: Sebastian Hartmann

Aufgrund einer Erkrankung im Ensemble muss die Premiere Der Idiot nach Fjodor Dostojewskij in der Regie von Sebastian Hartmann auf Mittwoch, den 3. November um 19.30 Uhr verschoben werden. Bereits erworbene Premierentickets behalten ihre Gültigkeit für den neuen Premierentermin am 3. November oder werden innerhalb von 14 Tagen an der Theaterkasse umgetauscht oder zurückgenommen. Wenden Sie sich hierzu bitte entweder per Mail unter der Angabe Ihrer IBAN an service@deutschestheater.de oder telefonisch an die Theaterkasse unter +49 30 28441-225.
Deutsches Theater
Mit englischen Übertiteln
von Bastian Kraft und Ensemble nach Hans Christian Andersen
Kammerspiele
20.30 - 22.20