Gastspiel "Krasnyi Fackel" ("Rote Fackel") Theater Nowosibirsk

Drei Schwestern

von Anton Tschechow
Regieassistenz Natalia Jaruschkina
Ton Nina Belkina
Gebärdensprachelehrerin Galina Nischuk
Gastspiel
1., 2. und 3. Februar 2019, Deutsches Theater
Ilija MusykoAndrej S. Prosorow
Walerija KrutschininaNatascha
Irina KriwonosOlga
Daria JemeljanowaMascha
Linda AhmetzjanowaIrina
Denis FrankFjodor I. Kulygin
Pawel PoljakowAlexander I. Werschinin
Anton VojnalowitschNikolai L. Tusenbach
Konstantin TeleginWassilij W. Soljony
Andrej TschernyhIwan R. Tschebutykin
Alexej MeschowAlexej P. Fedotik
Sergej BogomolowWladimir K. Rode
Sergej NowikowFerapont
Jelena DrinewskajaAnfissa
Ilija Musyko
Andrej S. Prosorow
Walerija Krutschinina
Natascha
Irina Kriwonos
Olga
Daria Jemeljanowa
Mascha
Linda Ahmetzjanowa
Irina
Denis Frank
Fjodor I. Kulygin
Pawel Poljakow
Alexander I. Werschinin
Anton Vojnalowitsch
Nikolai L. Tusenbach
Konstantin Telegin
Wassilij W. Soljony
Andrej Tschernyh
Iwan R. Tschebutykin
Alexej Meschow
Alexej P. Fedotik
Sergej Bogomolow
Wladimir K. Rode
Sergej Nowikow
Ferapont
Jelena Drinewskaja
Anfissa
Der Standard
Ronald Pohl, 27.05.2016
Einzig unter Zuhilfenahme von Gebärden und unzähligen Geräuschen entsteht Tschechows Stück verblüffend neu im Museumsquartier: ein Festwochen-Höhepunkt aus Nowosibirsk. Einzig unter Zuhilfenahme von Gebärden und unzähligen Geräuschen entsteht Tschechows Stück verblüffend neu im Museumsquartier: ein Festwochen-Höhepunkt aus Nowosibirsk.
Der Kurier
Peter Jarolin, 28.05.2016
Denn Kuljabin […] geht aufs Ganze. In einem wie eine Art Filmset wirkenden, naturalistischen Bühnenbild von Oleg Golowko beraubt er nämlich seine Protagonisten der gesprochenen Sprache, verleiht ihnen aber noch mehr Ausdruck. Die rein gestischen Interaktionen verstärken jede Szene umso mehr; selten war Tschechow so pur, so emotional, so dringlich und so radikal zu sehen. Denn Kuljabin […] geht aufs Ganze. In einem wie eine Art Filmset wirkenden, naturalistischen Bühnenbild von Oleg Golowko beraubt er nämlich seine Protagonisten der gesprochenen Sprache, verleiht ihnen aber noch mehr Ausdruck. Die rein gestischen Interaktionen verstärken jede Szene umso mehr; selten war Tschechow so pur, so emotional, so dringlich und so radikal zu sehen.
News
Susanne Zobl, 28.05.2016
Die Inszenierung lebt von starken Bildern, wie etwa dem Jaus, das sich nach dem Dorfbrand in ein Notlager wandelt. Der Strom fällt aus, die Darsteller leuchten mit ihren Handys, um einander die Gesten ihrer Gebärdensprache zu zeigen. Das starke Ensemble brilliert mit Darstellerpersönlichkeiten wie Pawel Poljakow als Werschinin. Auch die kleinsten Rollen sind stark besetzt. Diese Theaterarbeit zeigt, weshalb Timofej Kuljabin zu den interessanten Erscheinungen unter den Regisseuren seiner Generation zählt. Die Inszenierung lebt von starken Bildern, wie etwa dem Jaus, das sich nach dem Dorfbrand in ein Notlager wandelt. Der Strom fällt aus, die Darsteller leuchten mit ihren Handys, um einander die Gesten ihrer Gebärdensprache zu zeigen. Das starke Ensemble brilliert mit Darstellerpersönlichkeiten wie Pawel Poljakow als Werschinin. Auch die kleinsten Rollen sind stark besetzt. Diese Theaterarbeit zeigt, weshalb Timofej Kuljabin zu den interessanten Erscheinungen unter den Regisseuren seiner Generation zählt.
Die Presse
Barbara Petsch, 28.05.2016
Diese „Drei Schwestern“ sind auch eine Art Oper voller dissonanter, roher, rauer Klänge, eine Symphonie der Verzweiflung über ein kurzes Aufblühen und einen langen Abstieg. Diese „Drei Schwestern“ sind auch eine Art Oper voller dissonanter, roher, rauer Klänge, eine Symphonie der Verzweiflung über ein kurzes Aufblühen und einen langen Abstieg.
Süddeutsche Zeitung
Christine Dössel, 30.05.2016
Die Inszenierung, exzellent gespielt und präzise im Ablauf, gewinnt eine berührende Intensität. [...]

Vier Stunden dauert Kuljabins Introspektive, mit drei genau getakteten Pausen. Es ist, wenn man das so sagen kann, eine absolut texttreue, aber auch absolut textneue Inszenierung - eine echte Überraschung. Im Zentrum steht die große russische Seins- und Seelenfrage: Was ist der Sinn des Lebens? Hier wie dort lautet die Antwort der drei Schwestern: "Wenn man's nur wüsste."
Die Inszenierung, exzellent gespielt und präzise im Ablauf, gewinnt eine berührende Intensität. [...]

Vier Stunden dauert Kuljabins Introspektive, mit drei genau getakteten Pausen. Es ist, wenn man das so sagen kann, eine absolut texttreue, aber auch absolut textneue Inszenierung - eine echte Überraschung. Im Zentrum steht die große russische Seins- und Seelenfrage: Was ist der Sinn des Lebens? Hier wie dort lautet die Antwort der drei Schwestern: "Wenn man's nur wüsste."

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Eine Inszenierung des Jungen DT

Hool

nach dem Roman von Philipp Winkler
Box
19.00 - 20.25
Mit englischen Übertiteln
von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann
Kammerspiele
19.30 - 21.55
Mit englischen Übertiteln
von Jean Genet
Deutsches Theater
20.00 - 21.30