Hekabe – Im Herzen der Finsternis

nach Homer / Euripides
Bühne Katja Haß
Kostüme Anja Rabes
Licht Robert Grauel
Dramaturgie John von Düffel
Premiere
22. November 2019
Deutsches Theater
Paul Grill
Katharina Matz
Linn Reusse
Almut Zilcher
Michael VerhovecLive-Musik
radioeins vom rbb
Tomasz Kurianowicz, 25.11.2019
Bei [Regisseur Stephan] Kimmig sind die trojanischen Frauen die ersten Feministinnen der Geschichte. […]

Es [das Stück] hat sehr starke Momente, irre berührende Monologe. Die Darstellerinnen spielen einfach fantastisch, ganz besonders die 89-jährige Katharina Matz – eine Ausgeburt an Lebensfreude, das muss man erst einmal nachmachen. Außerdem ist das ganze Stück ein Statement: wir brauchen mehr Werke mit starken Frauen, gerade im Theater, das einen Kanon hat, der extrem männerlastig ist. […]

Unbedingt anschauen und sich von dieser geballten Frauenpower anstecken lassen!
Bei [Regisseur Stephan] Kimmig sind die trojanischen Frauen die ersten Feministinnen der Geschichte. […]

Es [das Stück] hat sehr starke Momente, irre berührende Monologe. Die Darstellerinnen spielen einfach fantastisch, ganz besonders die 89-jährige Katharina Matz – eine Ausgeburt an Lebensfreude, das muss man erst einmal nachmachen. Außerdem ist das ganze Stück ein Statement: wir brauchen mehr Werke mit starken Frauen, gerade im Theater, das einen Kanon hat, der extrem männerlastig ist. […]

Unbedingt anschauen und sich von dieser geballten Frauenpower anstecken lassen!
SWR2 Journal am Morgen
Ina Beyer, 23.11.2019
Paul Grill, Linn Reusse, Katharina Matz und Almut Zilcher beherrschen auch jedes Wort, wissen es zu wiegen und dann zu wagen, zurückzuhalten oder hinzuwerfen, zu berichten, zu erzählen oder zu klagen.

Entstanden ist ein Wortklangexperiment aus Schmerz, Ohnmacht und Wut, das sich ganz der Sprache widmet.
Paul Grill, Linn Reusse, Katharina Matz und Almut Zilcher beherrschen auch jedes Wort, wissen es zu wiegen und dann zu wagen, zurückzuhalten oder hinzuwerfen, zu berichten, zu erzählen oder zu klagen.

Entstanden ist ein Wortklangexperiment aus Schmerz, Ohnmacht und Wut, das sich ganz der Sprache widmet.
Berliner Morgenpost
Katrin Pauly, 24.11.2019
Die zu drei Seiten aufragenden, in zeitloser Holztextur getäfelten Wände vermitteln den Charme eines intimen Konzertsaales. [...]

Es ist ein extrem artifizielles und komplett entdramatisiertes Setting, das Kimmig hier ganz gezielt aufbaut. Nur die Lichtregie setzt ab und an ein paar dramatische Akzente. Und die dräuend-minimalistischen Klänge, die Michael Verhovec an seinem elektronisch verstärkten Klangtisch produziert. [...]

Als Konzept ist das alles durchaus konsequent durchdacht und beeindruckend klar durchkomponiert [...].
Die zu drei Seiten aufragenden, in zeitloser Holztextur getäfelten Wände vermitteln den Charme eines intimen Konzertsaales. [...]

Es ist ein extrem artifizielles und komplett entdramatisiertes Setting, das Kimmig hier ganz gezielt aufbaut. Nur die Lichtregie setzt ab und an ein paar dramatische Akzente. Und die dräuend-minimalistischen Klänge, die Michael Verhovec an seinem elektronisch verstärkten Klangtisch produziert. [...]

Als Konzept ist das alles durchaus konsequent durchdacht und beeindruckend klar durchkomponiert [...].
neues deutschland
Jakob Hayner, 26.11.2019
Kimmig belässt es beim Text, er lässt ihn sprechen, nur selten werden szenische Akzente gesetzt. "Ein Konzert" lautet der Untertitel, es könnte auch ein Oratorium heißen. [...]

Mit [...] Katharina Matz, [...] Almut Zilcher und [...] Linn Reusse stehen drei Schauspielerinnen verschiedener Generationen auf der Bühne, die gerade im Zusammenspiel als Hekabe, Kassandra und Andromache zu großer Intensität finden. [...]

Die sandfarben gehaltene Bühne von Katja Haß, die sich nur wenige Meter hinter der Rampe erhebt, gleicht einer Festungsmauer, getaucht in verschiedene Lichtstimmungen - zugleich erinnert sie an einen geschwungenen Resonanzkörper.
Kimmig belässt es beim Text, er lässt ihn sprechen, nur selten werden szenische Akzente gesetzt. "Ein Konzert" lautet der Untertitel, es könnte auch ein Oratorium heißen. [...]

Mit [...] Katharina Matz, [...] Almut Zilcher und [...] Linn Reusse stehen drei Schauspielerinnen verschiedener Generationen auf der Bühne, die gerade im Zusammenspiel als Hekabe, Kassandra und Andromache zu großer Intensität finden. [...]

Die sandfarben gehaltene Bühne von Katja Haß, die sich nur wenige Meter hinter der Rampe erhebt, gleicht einer Festungsmauer, getaucht in verschiedene Lichtstimmungen - zugleich erinnert sie an einen geschwungenen Resonanzkörper.

Außerdem im Spielplan

Ein Familienstück nach dem Buch von Axel Hacke
Regie: Anne Bader
Saal
16.00 - 17.00
Ausverkauft
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Mit englischen Übertiteln
nach Homer / Euripides
Regie: Stephan Kimmig
Deutsches Theater
20.00 - 21.30
Mit englischen Übertiteln
Vorstellung fällt leider aus
von Elfriede Jelinek
Regie: Martin Laberenz
Wegen Erkrankung im Ensemble muss die Vorstellung Wolken.Heim. von Elfriede Jelinek heute leider ersatzlos entfallen. Bereits gekaufte Karten werden innerhalb von 14 Tagen an der Theaterkasse zurückgenommen oder umgetauscht. Die nächsten Vorstellungen von Wolken.Heim. finden am Freitag, den 13. und Sonntag, den 29. Dezember statt.
Kammerspiele
20.00 - 21.30
19.30 Uhr – Einführung, Saal
Lesung mit Musik

Der Fluss im Bauch

mit Fiston Mwanza Mujila und Ben Kraef (Saxophon)
Bar
20.30