Gastspiel Kosmos Theater Wien

Koralli Korallo

von Milena Michalek & Ensemble
Ausstattung Sina Manthey
Dramaturgie Elena Höbarth
9. und 10. Juni 2022
Box
Aline-Sarah Kunisch
Rahel Ohm
Christoph Radakovits
Daniel Wagner
Johanna Wolf
Aline-Sarah Kunisch, Rahel Ohm, Christoph Radakovits, Daniel Wagner, Johanna Wolf
nachtkritik.de
Gabi Hift, 12.09.2021
Es ist nicht, was Sie denken! Oder was ich jedenfalls dachte: Oh je, ein Stück über Korallen und das Sterben, das wird womöglich ein ehrenwerter, aber hölzerner Versuch, mich erzieherisch aufzurütteln. Aber es ist alles völlig anders und ein großes Vergnügen! Das Stück ist ein federleichtes, melancholisches, witziges poetisches Impromptu. SCHILLERND. Es ist nicht, was Sie denken! Oder was ich jedenfalls dachte: Oh je, ein Stück über Korallen und das Sterben, das wird womöglich ein ehrenwerter, aber hölzerner Versuch, mich erzieherisch aufzurütteln. Aber es ist alles völlig anders und ein großes Vergnügen! Das Stück ist ein federleichtes, melancholisches, witziges poetisches Impromptu. SCHILLERND.
Oberösterreichisches Volksblatt
15.09.2021
Regisseurin Milena Michalek arbeitet mit Situationskomik, Wortwitz und lebensnahen Dialogen, um Diskurse zu überlappen – so gelingt es letztlich auch, die Parallele zwischen uns und der Natur zu veranschaulichen.
[...]
Sie reimen und stottern, flüstern und schreien. Sie kriechen, tanzen, hüpfen, oder winden ihre Körper während sie sprechen, sodass alles immer sehr komisch ist. Sie springen nicht nur auf der Bühne oder zwischen den Sprachregistern hin und her, sondern auch zwischen den Themen. Ob auf der Metaebene des Theaters, auf Beziehungsebene oder Sachebene: Zur Sprache kommen die kleinen Probleme des Alltags, die großen Fragen des Lebens und das alles im Kontext der allgegenwärtigen Bedrohung durch den Klimawandel.
Regisseurin Milena Michalek arbeitet mit Situationskomik, Wortwitz und lebensnahen Dialogen, um Diskurse zu überlappen – so gelingt es letztlich auch, die Parallele zwischen uns und der Natur zu veranschaulichen.
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Sie reimen und stottern, flüstern und schreien. Sie kriechen, tanzen, hüpfen, oder winden ihre Körper während sie sprechen, sodass alles immer sehr komisch ist. Sie springen nicht nur auf der Bühne oder zwischen den Sprachregistern hin und her, sondern auch zwischen den Themen. Ob auf der Metaebene des Theaters, auf Beziehungsebene oder Sachebene: Zur Sprache kommen die kleinen Probleme des Alltags, die großen Fragen des Lebens und das alles im Kontext der allgegenwärtigen Bedrohung durch den Klimawandel.
Wiener Zeitung
Angela Heide, 16.09.2021
Korallen, diese komplexen koloniebildenden Nesseltiere, stehen im Mittelpunkt der Saisoneröffnungsproduktion des Kosmos Theaters. Der Text wurde von Regisseurin Milena Michalek gemeinsam mit dem Ensemble entwickelt. Und so betreffen die melancholisch "schillernden" Geschichten dieses Abends auch alle Figuren – Menschen und Korallen.
[...]
Alles an dieser poetisch mäandernden Inszenierung mutet an der Oberfläche humorvoll, skurril bis absurd an und ist dabei tiefsitzend traurig und zutiefst verletzlich. Eben doch: funkelnd schön
Korallen, diese komplexen koloniebildenden Nesseltiere, stehen im Mittelpunkt der Saisoneröffnungsproduktion des Kosmos Theaters. Der Text wurde von Regisseurin Milena Michalek gemeinsam mit dem Ensemble entwickelt. Und so betreffen die melancholisch "schillernden" Geschichten dieses Abends auch alle Figuren – Menschen und Korallen.
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Alles an dieser poetisch mäandernden Inszenierung mutet an der Oberfläche humorvoll, skurril bis absurd an und ist dabei tiefsitzend traurig und zutiefst verletzlich. Eben doch: funkelnd schön
Der Standard
Margarete Affenzeller, 15.09.2021
Der Abend wird dann am stärksten, wenn er seine Behauptungen in Pollesch’scher Manier in scheinbar unendliche, absurde Möglichkeiten weiterdreht Der Abend wird dann am stärksten, wenn er seine Behauptungen in Pollesch’scher Manier in scheinbar unendliche, absurde Möglichkeiten weiterdreht
Falter
Martin Pesl, 20.09.2021
Wir werden alle sterben, und das ist auch okay, solange wir vorher noch ein paar besondere Theaterabende wie diesen erleben dürfen. Wir werden alle sterben, und das ist auch okay, solange wir vorher noch ein paar besondere Theaterabende wie diesen erleben dürfen.

Außerdem im Spielplan

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Jugendclub

Unerhört

Ein Klagelied über die Zumutung der Welt
Leitung: Christiane Lehmann
Box
19.00 - 20.10
Ausverkauft
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Mit englischen Übertiteln
von Kirill Serebrennikov nach Motiven von Giovanni Boccaccio in zehn Geschichten
Regie: Kirill Serebrennikov
Deutsches Theater
19.30 - 23.00
Mit englischen Übertiteln
von Noah Haidle
Regie: Anna Bergmann
Kammerspiele
20.00 - 22.00
Ausverkauft
Evtl. Restkarten an der Abendkasse