*** Der DT Adventskalender ***

"Lotz packt das alles – Dritte-Welt-Elend, Aufruhr, Afghanistan, Somalia, Religionsfanatismus, Terrorismus, Seepiraterie, Ausbeutung, Kolonialismus, unsere Kriege gegen die-da-dort, also die anderen Kreaturen – mit gekonnter Naivität ins erhellend Groteske, Albtraumhafte. Wie anders wäre dieser Überkomplexität auch beizukommen in knapp zwei Stunden Theater. So lösen sich Zeiten und Räume auf und eine seltsam reale Phantasmagorie auf unseren kreuz und quer zerrissenen Globus wird entfesselt, in der zwei Bundewehrsoldaten, unterwegs in geheimer Mission im Auslandseinsatz, versacken. "
Die deutsche Bühne, 15.12.2014

Heute
18
Dez
Deutsches Theater
18.00 - 19.30 - Preise 35/28/erm. 9 €

Das Spiel ist aus

von Jean-Paul Sartre
Regie Jette Steckel
Ausverkauft / 
 Restkarten an der Abendkasse

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Deutsches Theater
20.00 Einführung - Saal
20.30 - 22.00 - Preise 35/28/erm. 9 €

Das Spiel ist aus

von Jean-Paul Sartre
Regie Jette Steckel
Karten
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Box
20.00 - D-Preise

Frei-Boxen

'Der perfekte Angler oder eines nachdenklichen MannesErholung'
Mit Bernd Moss, Susanne Wolff und Daniel Hoevels


Karten


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So 21. Dez 15+17 Uhr

Gertrud-Eysoldt-Ring 2014 für Samuel Finzi und Wolfram Koch

Samuel Finzi und Wolfram Koch werden für ihre Leistung in einer Inszenierung am Deutschen Theater ausgezeichnet und erhalten den Gertrud-Eysoldt-Ring 2014 für ihre Rollen in 'Warten auf Godot'.

"Sie sind zwei große Körperspieler, sie spielen virtuos – auch im Spiel ohne Worte", begründet Wilfried Schulz die einvernehmliche Entscheidung der Jury, den Gertrud-Eysoldt-Ring 2014 an das Schauspielerpaar Samuel Finzi und Wolfram Koch zu vergeben. Eine Entscheidung, mit der auch deutlich gemacht wird, dass das Spiel auf der Bühne "nichts Solistisches" ist, wie der Jury-Vorsitzende feststellte. Samuel Finzi und Wolfram Koch sind "eines der vertrautesten, verzweifelten und urkomischsten Theaterpaare des letzten Jahrzehntes". Der mit 10.000 Euro dotierte Gertrud-Eysoldt-Ring gilt als einer der bedeutendsten Theaterpreise im deutschsprachigen Raum und wird von der Stadt Bensheim für die schauspielerische Leistung an einer deutschsprachigen Bühne vergeben.

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"Ein Rätsel, zusammengestückelt aus vielen Vorbildern und einem hochexpressionistischen Sprachrausch, in den sich Christoph Franken hineinfrisst wie Baal in Alkohol, Fleisch und Frauen." Berliner Morgenpost

"Ein Mann und eine Frau in einem schwarzen Zeittunnel, an dessen Ende Lichter zucken. Sie durchleben alle Stadien von Liebe, Eifersucht und Mord und bleiben doch unzertrennlich. Am Deutschen Theater Berlin wird in der Regie von Sebastian Hartmann aus Büchners Dramenfragment ‚Woyzeck‘ ein Versuch über bedrohliche Zweisamkeit. So symbolisch aufgeladen, wie Franz und Marie hier kämpfen, kann es gar nicht um das eigentliche Stück gehen. Schon allein, weil man nichts von Büchners Geschichte versteht, wenn man sie nicht kennt. Deswegen geht es um Geschichte allgemein, um das Ringen zweier unterschiedlicher Haltungen, Ideologien, man kann das durchaus politisch sehen." Süddeutsche Zeitung, 8.10.2014