Heute
30
Mär
Deutsches Theater
19.00 Einführung - Saal
19.30 - 22.20 - A-Preise

Das weite Land

von Arthur Schnitzler
Regie Jette Steckel
Karten
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Kammerspiele
19.30 - Eintritt frei

Spotlight: Wolfram Lotz

Autorenporträt und szenische Lesung mit Timo Weisschnur

Kammerspiele
20.00 - 21.45 - B-Preise

Die lächerliche Finsternis

von Wolfram Lotz
Regie Daniela Löffner
Karten
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Box
19.30 - 20.50 - B-Preise

Transit

von Anna Seghers
Regie Alexander Riemenschneider
Ausverkauft / 
 Restkarten an der Abendkasse

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Bärbel Bolle
Foto: Pepita Engel

Trauer um Bärbel Bolle

Wir trauern um Bärbel Bolle. Sie ist vor wenigen Tagen am 21. März im Alter von 73 Jahren verstorben.
Bärbel Bolle wurde 1962 von Wolfgang Langhoff ans Deutsche Theater engagiert, wo sie bis 1997 Ensemblemitglied war. Sie gehörte zu den bekanntesten Schauspielerinnen mit Wirkung weit über die eigene Bühne hinaus. Prägende Rollen waren die Emma Holdefleiss in Hacks‘ „Die Sorgen und die Macht“, Isabella in Adolf Dresens „Maß für Maß“-Inszenierung,  Gretchen in „Faust“ , Regie: Adolf Dresen/ Wolfgang Heinz sowie Natalie in „Prinz Friedrich von Homburg“, Regie wiederum Adolf Dresen. Weitere wichtige Regisseure für sie waren Benno Besson und Friedo Solter.
Sie war eine ungewöhnlich wandlungsfähige Schauspielerin, die Zartheit, Leid und zugleich eine große innere Kraft ausstrahlen konnte. Stets probierte sie – so berichteten es ihre Kollegen mit hohem Einsatz, „als würde sie bereits die Vorstellung spielen“ und verstand es zugleich , mit wenigen Mitteln eine hohe Emotionalität zu erzeugen. Sie grübelte und befragte ihre Figuren, stellte sich oft in Frage. Vielleicht entstand so die Mischung aus Geheimnis, Unruhe, Entrücktheit und Kraft, die ihre Kunst und sie so einmalig und auf rätselhafte Weise außergewöhnlich machte.
Ihr Publikum, diejenigen, die mit ihr zusammengearbeitet haben und die MitarbeiterInnen des Deutschen Theaters denken an sie in dankbarer Erinnerung.

Ulrich Khuon,  25.3.15

Der Vorverkauf für das Festival beginnt am 9. Mai.
Ausführliche Informationen zu den Uraufführungen, den Gastspielen und zum Rahmenprogramm mit Autorenporträts, Vorträgen, Diskussionen und Werkstattgesprächen finden Sie ab Ende April auf unserer Website.

Hör-Stück: Spotlight mit Wolfram Lotz
Sein Stück 'Die lächerliche Finsternis' spielen wir wieder am Mo, 30. März, 19.30 Uhr.



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Theater der Autoren



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"Stefan Pucher entwirft in starken Bildern eine Welt, in der jeder mit seinem Begehren vor allem sich selbst meint. Eine Welt, in der Überdruss herrscht und doch alle Mangel leiden. Eigentlich besteht in diesem Illyrien kein Grund zur Hoffnung. Was die Figuren aber nicht daran hindert, in rührendem Trotz weiter daran zu glauben. Die blau-grünen Videobilder von Chris Kondek entfalten einen unwiderstehlichen Sog. Und die Kostüme von Annabelle Witt erzählen ganz eigene Geschichten von Geschlechterrollen und sexueller Selbstvermarktung (...)." Süddeutsche Zeitung, 3.3.2015

"Stirb und werde. Finde das Jenseits im Leben und vor dem Tod. Und hör nie auf zu fragen, was die Seele so bedeutend macht: das, was aus ihr kommt, oder das, was in sie eindringt? Dies als Denkimpuls - das lohnt doch, ins Theater gegangen zu sein. Oder? " Neues Deutschland, 17.3.2015

tip Eine Frage, die in Ihrem Stück immer wieder auftaucht, lautet: Was muss ein Mensch machen, um sich lebendig zu fühlen?
Was wäre Ihre Antwort?
Iwan Wyrypajew Das Leben ist da. Und der Mensch muss sich und seine Umwelt sehr aufmerksam betrachten, um das Leben zu finden, das eigentlich da ist. Die meisten Menschen leben einfach so vor sich hin, ohne nach einer Bedeutung oder einem Sinn zu suchen. Die Figuren meines Stückes leben auch nicht anders. Und plötzlich bekommen sie Kontakt zum Leben und fangen an, nach einer Erfüllung zu suchen.
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Jenseits des Materialismus

In 'Unerträglich lange Umarmung'
erzählt Iwan Wyrypajew von Plastewelten, Sex,
Drogen und Selbstgesprächen mit dem Universum

Bei den Wiener Festwochen ist im Mai 2004 ein Stück namens Sauerstoff zu sehen. Sein Autor heißt Iwan Wyrypajew, es ist die Moskauer Uraufführungsinszenierung von Viktor Ryjakow, Wyrypajew steht selbst auf der Bühne. Zehn Tracks über Moral und Gewalt, die Provinz und die Hauptstadt, Freiheit, Ausbruch, Religion und den 11. September. Zehn Songs im Sound der Straße, aufgeladen von der Poesie der Bibel, durchsetzt von Sehnsucht nach Erlösung. Widersprüchlich, aggressiv und hochenergetisch. Gedankenfolgen wie Gewehrsalven, eine Rap-Rede wie der Schwall eines Feuerwehrschlauchs, so ein Kritiker – eine neue, im deutschsprachigen Raum bis dahin nicht gehörte Stimme überfällt und findet ihr Publikum. 

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Theater der Preisträger

Grimme Preis und 
 Goldene Kamera  
 für  
 Ulrich Matthes

Wir gratulieren!

Ulrich Matthes ist zu sehen ab Do 19. März als Macbeth, am Mo 30. März in Das weite Land, am So 22.3. in Der Besuch der alten Dame, am Mo 23. März in Ödipus Stadt, und ab Do 30.4. in Don Carlos.

Theaterpreis Berlin und  
 Grimme Preis 
 für Corinna Harfouch

Wir gratulieren!

Corinna Harfouch ist zu sehen am So, 29. März, So 5. und Mo, 6. April in Herbstsonate, am Sa, 4. April in Die Möwe und So, 14. April in ihrer Matinee zu Kassandra.



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