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Das ist es, was Pucher inszeniert: den gewaltsamen Einbruch der Wahrheit. Und Wahrheit heißt hier, dass wir sterblich sind, fehlbar, unberechenbar uns selbst. Es heißt nicht, dass wir deshalb zur Schicksalsduldung verurteilt sind. Aufklärung bedeutet bei Sophokles: Die Geschichte, das Geschehene wäre anders möglich gewesen, wenn anders gehandelt worden wäre. Der Wahrheitseinbruch setzt die Erkenntnis frei, dass die Zukunft kein verbauter Raum ist, dass weder Götter noch Gesetze ihr Aussehen diktieren. 'Elektra' ist kein Stück über Rache und Unabänderlichkeit, es ist eines über Gegenwelten. Vor allem das buchstabiert Pucher mit den gekonnten Videos von Chris Kondek und der subversiven Live-Musik von Michael Mühlhaus und Masha Qrella durch: Wir können anders.
Berliner Zeitung, 25.11.2013

"Ein Mann und eine Frau in einem schwarzen Zeittunnel, an dessen Ende Lichter zucken. Sie durchleben alle Stadien von Liebe, Eifersucht und Mord und bleiben doch unzertrennlich. Am Deutschen Theater Berlin wird in der Regie von Sebastian Hartmann aus Büchners Dramenfragment ‚Woyzeck‘ ein Versuch über bedrohliche Zweisamkeit. So symbolisch aufgeladen, wie Franz und Marie hier kämpfen, kann es gar nicht um das eigentliche Stück gehen. Schon allein, weil man nichts von Büchners Geschichte versteht, wenn man sie nicht kennt. Deswegen geht es um Geschichte allgemein, um das Ringen zweier unterschiedlicher Haltungen, Ideologien, man kann das durchaus politisch sehen." Süddeutsche Zeitung, 8.10.2014

Heute
23
Okt
Deutsches Theater
20.00 - 21.25 - B-Preise

Elektra

von Sophokles
Regie Stefan Pucher
Karten
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Kammerspiele
19.30 - 22.10 - A-Preise

Jugend ohne Gott

von Ödön von Horváth
Regie Tilmann Köhler
Karten
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